Als Bäckereiverkäuferin / Bäckereiverkäufer verdient man im Durchschnitt 2.000,00 € brutto im Monat.

Fachverkäufer/innen in einer Bäckerei verkaufen Brot und andere Backwaren. Sie sind dabei täglich mit Kunden in Kontakt, geht auf Fragen und Wünsche der Kundschaft ein und kann die Leute beraten. Dabei müssen Fachverkäufer in Bäckereien stets auf die Hygienevorschriften achten, die Verkaufsräume in Ordnung halten, Kassenabrechnungen durchführen und natürlich Brötchen oder andere kleine Imbisse belegen oder zubereiten.

Brutto Gehalt als Bäckerverkäufer/in

Beruf Bäckereiverkäufer / Bäckereiverkäuferin
Brutto / Monat 2.000,00 €
Brutto / Jahr 24.000,00 €
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Gehaltsreport 2020

Unsere Gehaltsdatenbank umfasst mehr als 668 Einträge von Bäckereiverkäuferinnen und Bäckereiverkäufern in Deutschland. Die Einträge in unserer Datenbank dienen als Basis zur Berechnung der Durchschnittsgehälter und der Erstellung unserer Gehaltsreports.

Brutto Gehalt als Bäckereiverkäufer / Bäckereiverkäuferin im Detail

pro Stunde6,73 €
RechnerStundenlohnrechner
pro Monat1.130,12 €
pro Jahr13.561,38 €

Durchschnittsgehalt als Bäckereiverkäufer / Bäckereiverkäuferin nach Geschlecht

Frau1.066,94 €
Mann1.276,52 €

Durchschnittsgehalt in ähnlichen Berufen

BerufBruttogehalt im MonatBruttogehalt im Jahr
Bäcker1.647,77 €19.773,23 €
Fachverkäufer im Lebensmittelhandwerk1.295,89 €15.550,68 €
Kaufmann / -frau für Einzelhandel1.648,63 €219.783,59 €
Konditor1.302,73 €15.632,75 €
Bäckermeister2.135,18 €25.622,16 €

Durchschnittsgehalt als Bäckereiverkäufer / Bäckereiverkäuferin nach Familienstand

Verheiratete 963,73 €
Alleinerziehende 1.099,37 €

Durchschnittsgehalt als Bäckereiverkäufer / Bäckereiverkäuferin nach Bundesländern

Thüringen 1.321,39 €
Sachsen 1.131,53 €
Baden Württemberg 1.083,82 €
Nordrhein-Westfalen 1.079,47 €
Schleswig-Holstein 1.031,13 €
Berlin 1.031,12 €
Saarland 1.027,98 €
Sachsen-Anhalt 11.004,78 €
Bayern 1.003,68 €
Brandenburg 992,48 €
Mecklenburg Vorpommern 991,26 €
Hamburg 976,76 €
Niedersachsen 971,34 €
Hessen 930,44 €
Rheinland-Pfalz 909,96 €
Bremen 903,68 €

Durchschnittsgehalt als Bäckereiverkäufer / Bäckereiverkäuferin nach Berufserfahrung

Berufseinsteiger1.030,43 €
mit Berufserfahrung1.011,44 €

Gehalt ist verhandelbar

Je mehr Verantwortung eine Bäckereiverkäuferin trägt, desto höher kann auch ihr Gehalt sein. Auf jeden Fall ist das Gehalt sowohl in einem kleinen Handwerksbetrieb als auch in einer größeren Kette verhandelbar.

Bäckereiverkäuferin - Ausbildung und Aufgaben in der Übersicht

Eine Bäckereiverkäuferin hat in der Regel eine dreijährige Lehre absolviert, bevor sie als Fachkraft in Vollzeit in einer Bäckerei eingesetzt wird. Die Arbeitszeiten einer Verkäuferin in einer Bäckerei können bei sechs Tagen in der Woche liegen. Das tägliche lange Stehen setzt eine gewisse körperliche Fitness und Gesundheit voraus und kann die Arbeit erschweren.

Doch das Gehalt für diese zum Teil schwierigen Arbeitsverhältnisse und Zeiten ist im Vergleich zu vielen anderen Berufen relativ gering. Eine ausgebildete Verkäuferin in einem Backladen erhält ein durchschnittliches Bruttogehalt von ungefähr 2.100 bis 2.300 Euro monatlich. Je nach Betrieb und Bundesland kann das Gehalt aber auch abweichen.

Als Bäckereiverkäuferin arbeitet man beispielsweise in:

  • Bäckereien
  • Einzelhandelsgeschäften
  • der Gastronomie (z.B. bei Catering-Unternehmen)
  • der Hotelbranche

Viele Bäckereien haben neben ihrer Backstube einen Verkaufsladen, in dem die Verkäuferinnen arbeiten. Doch immer mehr Bäckereien verfügen über Filialen, die keine eigene Backstube haben. Dort werden die Waren angeliefert. Diese Filialen werden von den Verkäuferinnen geleitet.

Eine Bäckereiverkäuferin, die eine Filiale alleine leitet, erhält ein höheres Gehalt als eine einfache Verkäuferin. Daher kann eine Verkäuferin in einem Backladen durchaus auch so viel wie ein Bäckersgeselle verdienen. Ein Gehalt von mehr als 2.000 Euro Brutto für eine Filialleiterin ist keine Ausnahme mehr.

Auch Weiterbildungen helfen dabei, eine Führungsposition zu erhalten und somit das Gehalt aufzustocken. Es gibt zum Beispiel die Möglichkeit, eine Prüfung zur Verkaufsleiterin im Nahrungsmittelhandwerk oder zur Handelsfachwirtin zu absolvieren.

Und auch ein Studium kann abgeschlossen und somit die Qualifikationen erweitert werden. Hier bietet sich der Bachelorabschluss im Studienfach Handelsbetriebswirtschaft an. Und natürlich ist auch der Schritt in die Selbstständigkeit eine mögliche Option.

Viele Filialen einer Bäckerei erhalten nicht nur die Ware der Backstube. Sie verfügen auch über einen Backautomaten, in dem sie Stunde um Stunde frische Brötchen und leckere Teilchen selbst backen können. Das Berufsbild der Bäckereiverkäuferin hat sich gewandelt. Moderne Verkäuferinnen in einer Bäckerei sind für Hygiene, Backwaren und auch die Endabrechnung am Abend zuständig.

Personen, die sowohl Brot, Brötchen und Bretzeln lieben und gleichermaßen auch den Kundenkontakt schätzen würden, für die käme vielleicht ja eine Ausbildung zur Bäckereiverkäuferin in Frage.

Ein abwechslungsreicher und schöner Beruf. Die Lehrzeit hierfür beträgt im Regelfall in etwa drei Jahre. Weitere Details zu Schwerpunkten und zum Gehalt während der Ausbildung als Bäckereiverkäuferin gibt es hier.

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Weiterbildungsmöglichkeiten

Möchte man sich im Laufe des Berufslebens sowohl fachlich als auch persönlich weiterentwickeln bieten sich verschiedene Weiterbildungsmöglichkeiten an. Die gängigsten sind:

  • Weiterbildung zur Fachlehrerin
  • Lehrgang zur Verkaufsleiterin
  • fachliches Aufbaustudium

Mit einer gewissen Portion Berufserfahrung ist es für die Bäckereiverkäuferin sogar über eine Weiterbildung möglich, sich noch zu einer Lehrerin in diesem Bereich zu qualifizieren. Das bedeutet natürlich einen großen Schritt auf der Karriereleiter in diesem Beruf.

Wer sich über eine Weiterbildung hin zur Verkaufsleiterin ausbilden lassen möchte, hat hierfür auch immer die Möglichkeit dazu. Mit dieser Form der Fortbildung geht es in Sachen Karriere im Regelfall gleich ein Stück weit nach oben. Beispielsweise ist die Bäckereiverkäuferin damit in der Lage eine Abteilung oder gar einen ganzen Betrieb zu führen. Und das hat dann natürlich auch letzten Endes positive Auswirkungen in Form eines steigenden Gehaltes. Eine Fortbildung in dieser Kategorie lohnt sich für die Verkäuferin somit in jedem Fall.

Möchte man neben dem Verkauf auch noch tiefer in kaufmännische und wirtschaftliche Prozesse mit eingebunden werden, so gibt es unter Umständen sogar noch die Möglichkeit ein Aufbaustudium zu absolvieren. Möglich sind hier zum Beispiel Studiengänge aus den betriebswirtschaftlichen Fachbereichen.

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Über den Autor

Aktualisiert am 01.04.2020 von

Einzelnachweise & Quellen

Bundesagentur für Arbeit: BERUFENET »
Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung: BERUFE im Spiegel der Statistik »
Berufsinstitut für Berufsbildung: Berufe »
Berufsinstitut für Berufsbildung: Tarifliche Ausbildungsvergütungen »

Haftungsausschluss: Wir übernehmen, trotz sorgfältiger Prüfung, keine Haftung für die Vollständigkeit, Richtigkeit oder Aktualität der hier dargestellten Informationen. Es werden keine Leistungen übernommen, die gemäß StBerG und RBerG Berufsträgern vorbehalten sind.