Gehalt Bäckereifachverkäuferin

Brutto Gehalt als Bäckereiverkäuferin

Beruf Monatliches Bruttogehalt Jährliches Bruttogehalt
Bäckereiverkäufer/ Bäckereiverkäuferin 1.608,26€ 19.299,13€

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Bäckereiverkäuferin - Die wichtigsten Fakten

  • Wer als Bäckereiverkäuferin arbeiten möchte, sollte sehr freundlich, sorgfältig, kundenorientiert und möglichst geschickt sein. Denn Fachverkäufer/innen in einer Bäckerei verkaufen Brot und andere Backwaren und stehen dadurch täglich mit Kunden in Kontakt.
  • Sie müssen auf Fragen und Wünsche der Kundschaft eingehen und die Leute beraten. Zudem müssen sie stets auf die Hygienevorschriften achten, die Verkaufsräume in Ordnung halten, Kassenabrechnungen durchführen und natürlich Brötchen oder andere kleine Imbisse belegen oder zubereiten und gegebenenfalls Kuchen oder Torten verzieren.
  • Eine Bäckereiverkäuferin hat in der Regel eine dreijährige Lehre absolviert, bevor sie als Fachkraft in Vollzeit in einer Bäckerei eingesetzt wird. Die Arbeitszeiten einer Verkäuferin in einer Bäckerei können bei sechs Tagen in der Woche liegen. Das tägliche lange Stehen setzt eine gewisse körperliche Fitness und Gesundheit voraus und kann die Arbeit erschweren.
  • Doch das Gehalt für diese zum Teil schwierigen Arbeitsverhältnisse und Zeiten ist im Vergleich zu vielen anderen Berufen relativ gering. Eine ausgebildete Verkäuferin in einem Backladen erhält ein durchschnittliches Bruttogehalt von ungefähr 2.100 bis 2.300 Euro monatlich. Je nach Betrieb und Bundesland kann das Gehalt aber auch abweichen.

Als Bäckereiverkäuferin arbeitet man beispielsweise in:

  • Bäckereien
  • Einzelhandelsgeschäften
  • der Gastronomie (z.B. bei Catering-Unternehmen)
  • der Hotelbranche

Viele Bäckereien haben neben ihrer Backstube einen Verkaufsladen, in dem die Verkäuferinnen arbeiten. Doch immer mehr Bäckereien verfügen über Filialen, die keine eigene Backstube haben. Dort werden die Waren angeliefert. Diese Filialen werden von den Verkäuferinnen geleitet.

Eine Bäckereiverkäuferin, die eine Filiale alleine leitet, erhält ein höheres Gehalt als eine einfache Verkäuferin. Daher kann eine Verkäuferin in einem Backladen durchaus auch so viel wie ein Bäckersgeselle verdienen. Ein Gehalt von mehr als 2.000 Euro Brutto für eine Filialleiterin ist keine Ausnahme mehr.

Auch Weiterbildungen helfen dabei, eine Führungsposition zu erhalten und somit das Gehalt aufzustocken. Es gibt zum Beispiel die Möglichkeit, eine Prüfung zur Verkaufsleiterin im Nahrungsmittelhandwerk oder zur Handelsfachwirtin zu absolvieren.

Und auch ein Studium kann abgeschlossen und somit die Qualifikationen erweitert werden. Hier bietet sich der Bachelorabschluss im Studienfach Handelsbetriebswirtschaft an. Und natürlich ist auch der Schritt in die Selbstständigkeit eine mögliche Option.

Viele Filialen einer Bäckerei erhalten nicht nur die Ware der Backstube. Sie verfügen auch über einen Backautomaten, in dem sie Stunde um Stunde frische Brötchen und leckere Teilchen selbst backen können. Das Berufsbild der Bäckereiverkäuferin hat sich gewandelt. Moderne Verkäuferinnen in einer Bäckerei sind für Hygiene, Backwaren und auch die Endabrechnung am Abend zuständig.

Personen, die sowohl Brot, Brötchen und Bretzeln lieben und gleichermaßen auch den Kundenkontakt schätzen würden, für die käme vielleicht ja eine Ausbildung zur Bäckereiverkäuferin in Frage.

Ein abwechslungsreicher und schöner Beruf. Die Lehrzeit hierfür beträgt im Regelfall in etwa drei Jahre. Weitere Details zu Schwerpunkten und zum Gehalt während der Ausbildung als Bäckereiverkäuferin gibt es hier.

Hat man sich dazu entschlossen, den Beruf als Bäckereiverkäuferin zu ergreifen, muss man sich im Vorfeld einen dementsprechenden Ausbildungsplatz suchen. Hat man diesen gefunden, dann kann es auch schon los gehen mit der Lehre. Die Ausbildungszeit in diesem Beruf erstreckt sich dann über drei Jahre. In dieser Phase besucht die angehende Bäckereiverkäuferin einerseits ihren jeweiligen Betrieb und wird andererseits auch in einer hierfür passenden Berufsschule ausgebildet. Beides zusammen ergibt das Optimum an Ausbildung, so dass die Verkäuferin bestens und umfassend auf ihren späteren Beruf vorbereitet wird.

Schwerpunkte während der Lehre können zum Beispiel sein:

  • Verkaufslehre
  • Der individuelle Umgang mit Backwaren
  • Kenntnisse über Backzutaten und die Zutatenliste
  • Wirtschaftslehre

Erfreulicherweise erhält man schon während der Ausbildung ein monatliches kleines Gehalt, welches sich Ausbildungsvergütung nennt. Je nach Bäckereifachbetrieb und dem Standort des Ausbildungsgebers variiert das natürlich etwas. Es ist nicht bundeseinheitlich geregelt. Von daher beziehen sich die hier genannten Verdienstmöglichkeiten auf den Durchschnitt aus ganz Deutschland.

Auf diesen Zahlen basierend, kann die Verkäuferin von folgendem Gehalt ausgehen:
  • 370 Euro bis 410 Euro brutto im Monat im 1.Ausbildungsjahr
  • 465 Euro bis 510 Euro brutto im Monat im 2.Ausbildungsjahr
  • 560 Euro bis 620 Euro brutto im Monat im 3.Ausbildungsjahr
Als ausgelernte Fachkraft verdient man dann im Schnitt zum Berufseinstieg in etwa:
  • 1400 Euro bis 1600 Euro brutto im Monat.

Gehalt ist verhandelbar

Je mehr Verantwortung eine Bäckereiverkäuferin trägt, desto höher kann auch ihr Gehalt sein. Auf jeden Fall ist das Gehalt sowohl in einem kleinen Handwerksbetrieb als auch in einer größeren Kette verhandelbar.

Weiterbildungsmöglichkeiten

Möchte man sich im Laufe des Berufslebens sowohl fachlich als auch persönlich weiterentwickeln bieten sich verschiedene Weiterbildungsmöglichkeiten an. Die gängigsten sind:

  • Weiterbildung zur Fachlehrerin
  • Lehrgang zur Verkaufsleiterin
  • fachliches Aufbaustudium

Mit einer gewissen Portion Berufserfahrung ist es für die Bäckereiverkäuferin sogar über eine Weiterbildung möglich, sich noch zu einer Lehrerin in diesem Bereich zu qualifizieren. Das bedeutet natürlich einen großen Schritt auf der Karriereleiter in diesem Beruf.

Wer sich über eine Weiterbildung hin zur Verkaufsleiterin ausbilden lassen möchte, hat hierfür auch immer die Möglichkeit dazu. Mit dieser Form der Fortbildung geht es in Sachen Karriere im Regelfall gleich ein Stück weit nach oben. Beispielsweise ist die Bäckereiverkäuferin damit in der Lage eine Abteilung oder gar einen ganzen Betrieb zu führen. Und das hat dann natürlich auch letzten Endes positive Auswirkungen in Form eines steigenden Gehaltes. Eine Fortbildung in dieser Kategorie lohnt sich für die Verkäuferin somit in jedem Fall.

Möchte man neben dem Verkauf auch noch tiefer in kaufmännische und wirtschaftliche Prozesse mit eingebunden werden, so gibt es unter Umständen sogar noch die Möglichkeit ein Aufbaustudium zu absolvieren. Möglich sind hier zum Beispiel Studiengänge aus den betriebswirtschaftlichen Fachbereichen.

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Einzelnachweise

Bundesagentur für Arbeit: BERUFENET
Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung: BERUFE im Spiegel der Statistik
Berufsinstitut für Berufsbildung: Berufe
Berufsinstitut für Berufsbildung: Tarifliche Ausbildungsvergütungen

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