Das Gehalt als Bäckereiverkäuferin

Ein Artikel von Martina Laura Emter

Folgend stellen wir Ihnen alle Zahlen bereit, die uns zum Gehalt als Bäckereiverkäufer bzw. Bäckereiverkäuferin vorliegen. Sämtliche Zahlen basieren auf unserer eigenen Gehaltsdatenbank.

Alle Gehaltsdaten werden in einem Mittelwert dargestellt. Außerdem finden Sie hilfreiche Informationen zur Ausbildung, Weiterbildung und den Aufgaben als Bäckereiverkäuferin.

Brutto Gehalt als Bäckereiverkäuferin

Beruf Bäckereiverkäufer/ Bäckereiverkäuferin
Monatliches Bruttogehalt 1.729,03€
Jährliches Bruttogehalt 20.748,32€

Im bundesweiten Schnitt verdient man als Bäckereiverkäufer oder Bäckereiverkäuferin ein monatliches Bruttogehalt von 1.729,03€.

Auf die Stunde bzw. auf das Jahr umgerechnet, ergibt sich für den Beruf Bäckereiverkäufer bzw. Bäckereiverkäuferin ein Gehalt von stündlich 10,50€ bzw. jährlich 20.748,32€.

Inhaltsverzeichnis:

  1. Aufgaben als Bäckereiverkäuferin
  2. Ausbildung zur Bäckereiverkäuferin
  3. Weiterbildungsmöglichkeiten
  4. Verdienen Sie als Bäckereiverkäuferin genug?
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Aufgaben und Einsatzgebiete einer Bäckereiverkäuferin

Verkäuferinnen in einer Bäckerei verkaufen Brot und andere Backwaren. Als Bäckerverkäuferin ist man täglich mit Kunden in Kontakt. Sie müssen stets auf die Hygienevorschriften achten, die Verkaufsräume in Ordnung halten und Kassenabrechnungen durchführen. Außerdem bereiten sie Brötchen oder andere kleine Imbisse zu.

Eine Bäckereiverkäuferin hat in der Regel eine dreijährige Lehre absolviert, bevor sie als Fachkraft in Vollzeit in einer Bäckerei eingesetzt wird.

Die Arbeitszeiten einer Verkäuferin in einer Bäckerei können bei sechs Tagen in der Woche liegen. Das tägliche lange Stehen setzt eine gewisse körperliche Fitness und Gesundheit voraus und kann die Arbeit erschweren. Dafür ist das Gehalt für diese zum Teil schwierigen Arbeitsverhältnisse und Zeiten im Vergleich zu vielen anderen Berufen relativ gering.

Bäckereiverkäuferin in der Filiale

Als Bäckereiverkäuferin arbeitet man beispielsweise in:

  • Bäckereien
  • Einzelhandelsgeschäften
  • der Gastronomie (z.B. bei Catering-Unternehmen)
  • der Hotelbranche

Oft haben Bäckereien neben ihrer Backstube einen Verkaufsladen, in dem die Verkäuferinnen arbeiten. Immer mehr Bäckereien verfügen außerdem über Filialen, die keine eigene Backstube haben. Dort werden die Waren angeliefert. Diese Filialen werden von den Verkäuferinnen geleitet.

Filialleitung in einer Bäckerei

Eine Bäckereiverkäuferin, die eine Filiale alleine leitet, erhält ein höheres Gehalt als eine einfache Verkäuferin. Daher kann eine Verkäuferin in einem Backladen durchaus so viel wie ein Bäckersgeselle verdienen. Ein Gehalt von mehr als 2.000 Euro brutto ist für eine Filialleiterin keine Ausnahme mehr.

Auch Weiterbildungen helfen dabei, eine Führungsposition zu erhalten und das Gehalt aufzustocken. Es gibt zum Beispiel die Möglichkeit, eine Prüfung zur Verkaufsleiterin im Nahrungsmittelhandwerk oder zur Handelsfachwirtin zu absolvieren.

Wer die Hochschulreife erlangt hat, kann außerdem über ein Studium seine Qualifikationen erweitern. Hier bietet sich der Bachelorabschluss im Studienfach Handelsbetriebswirtschaft an. Mit den entsprechenden Kenntnissen ist auch der Schritt in die Selbstständigkeit mit einer eigenen Bäckerei eine mögliche Option.

Backautomaten und Personalverantwortung

Filialen einer Bäckerei erhalten oft nicht nur die Ware der Backstube. Sie verfügen auch über einen Backautomaten, in dem sie Stunde um Stunde frische Brötchen und leckere Teilchen selbst backen können. Das Berufsbild der Bäckereiverkäuferin hat sich dementsprechend gewandelt.

Moderne Verkäuferinnen in einer Bäckerei sind für Hygiene, zubereitung einiger Backwaren und auch die Endabrechnung am Abend zuständig.

Die Ausbildung zur Bäckereiverkäuferin

Die Ausbildung zur Bäckereiverkäuferin dauert drei Jahre. In dieser Phase besucht die angehende Bäckereiverkäuferin einerseits ihren jeweiligen Betrieb und wird andererseits auch in einer hierfür passenden Berufsschule ausgebildet.

Dadurch erhält man schon während der Ausbildung ein monatliches kleines Gehalt, welches sich Ausbildungsvergütung nennt. Je nach Bäckereifachbetrieb und dem Standort des Ausbildungsgebers variiert dieses in seiner Höhe. Im Durchschnitt liegt es ca. bei:

  1. Ausbildungsjahr: 585 Euro
  2. Ausbildungsjahr: 690 Euro
  3. Ausbildungsjahr: 790 Euro

Schwerpunkte während der Ausbildung

Schwerpunkte während der Lehre können zum Beispiel sein:

  • Verkaufslehre
  • individueller Umgang mit Backwaren
  • Kenntnisse über Backzutaten und die Zutatenliste
  • Wirtschaftslehre

Weiterbildungsmöglichkeiten für Bäckereiverkäuferinnen

Möchte man sich im Laufe des Berufslebens sowohl fachlich als auch persönlich weiterentwickeln, bieten sich verschiedene Weiterbildungsmöglichkeiten an. Die gängigsten sind:

  • Weiterbildung zur Fachlehrerin
  • Lehrgang zur Verkaufsleiterin
  • Fachliches Aufbaustudium

Weiterbildung zur Fachlehrerin

Mit einer gewissen Portion Berufserfahrung ist es für die Bäckereiverkäuferin über eine Weiterbildung möglich, sich zu einer Lehrerin in diesem Bereich zu qualifizieren. Danach winken mehr Verantwortung und ein höheres Gehalt.

Lehrgang zur Verkaufsleiterin

Wer sich über eine Weiterbildung zur Verkaufsleiterin ausbilden lässt, ist anschließend in der Lage, eine Abteilung oder einen ganzen Betrieb zu führen. Das hat in der Regel positive Auswirkungen auf das Gehalt und qualifiziert für abwechslungsreichere Aufgaben.

Aufbaustudium

Möchte man neben dem Verkauf tiefer in kaufmännische und wirtschaftliche Prozesse mit eingebunden werden, kann ein Aufbaustudium absolviert werden. Möglich sind hier zum Beispiel Studiengänge aus den betriebswirtschaftlichen Fachbereichen.

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Einzelnachweise


  1. Bundesagentur für Arbeit: Fachverkäufer/in - Lebensmittelhandwerk (Bäckerei)

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