Gehalt Bankkaufmann

Brutto Gehalt als Bankkaufmann

Beruf Bankkaufmann/ Bankkauffrau
Monatliches Bruttogehalt 3.370,71€
Jährliches Bruttogehalt 40.448,51€

Alle Details

Verdienen Sie als Bankkaufmann genug?

GEHALTSCHECK

Bankkaufmann - Die wichtigsten Fakten

  • Wer sich für den Beruf Bankkaufmann oder Bankkauffrau entscheidet, hat eine Tätigkeit gewählt, die attraktive Verdienstchancen verspricht.
  • Das gilt sogar schon während der Ausbildung.
  • Durch Weiterbildungen und Engagement können Bankkaufleute ihr Gehalt verbessern.

Vergleichsweise hohe Vergütung während der Ausbildung

Die Ausbildungsvergütung liegt in Unternehmen, die tariflich gebunden sind, im ersten Ausbildungsjahr bei rund 900 Euro.

Im letzten Jahr der Ausbildung kann ein angehender Bankkaufmann oder eine zukünftige Bankkauffrau mit einem Gehalt von bis zu 1000 Euro rechnen. Nach der Ausbildung kann man von einem Einstiegsgehalt zwischen 2000 und 2500 Euro brutto ausgehen.

Ein Interesse an Finanzmärkten, Geldanlagen, die Börse und generell für kaufmännische Angelegenheiten und Zahlen, sollte ein angehender Bankkaufmann in der Regel schon vorab mitbringen. Denn damit bekommt er es tagtäglich zu tun.

Ebenso wird er sehr viel in der Kundenberatung und im Verkauf von Bankdienstleistungen und Produkten der Bank an den Kunden tätig sein. Für wen sich das nun alles spannend anhört, für den mag es eine ernsthafte Überlegung wert sein, eine Ausbildung zum Bankkaufmann zu ergreifen.

Die Ausbildung zum Bankkaufmann dauert wie die meisten aller Ausbildungsgänge in Deutschland ziemlich exakt drei Jahre lang. Während dieser drei Jahre lernt der künftige Bankkaufmann in der Ausbildung alles, was er an Kenntnissen und Fähigkeiten für die optimale Ausübung seines späteren Berufes benötigt.

Dazu besucht er für den theoretischen Teil die Berufsschule. Das praktische Umsetzen des in der Theorie Erlernten sowie die praktischen Tätigkeiten und den Kundenkontakt an sich erlernt er in der jeweiligen Bank bzw. seinem Ausbildungsbetrieb.

Einige Kernpunkte der Ausbildung beinhalten folgendes:

  • Thema Kontoführung
  • Arten des Zahlungsverkehrs
  • Kredite
  • Grundlagen der Personalführung

Während der Ausbildungsphase wird auch bereits ein kleiner Lohn gezahlt, mit der sogenannten Ausbildungsvergütung. Je nach Vertrag, beziehungsweise nach Tarifvertrag, können die hier genannten Zahlen etwas vom tatsächlichen individuellen Einkommen abweichen.

Doch in etwa ist mit folgenden Summen zu rechnen:

  • 760 Euro bis 830 Euro brutto im Monat im 1.Lehrjahr
  • 830 Euro bis 880 Euro brutto im Monat im 2.Lehrjahr
  • 880 Euro bis 949 Euro brutto im Monat im 3.Lehrjahr

Nach der Lehre, wenn es das erste richtige Gehalt gibt, darf der frisch gebackene Kaufmann mit einem Einstiegsgehalt von etwa folgender Höhe rechnen:

  • 1800 Euro bis 2100 Euro brutto im Monat

Damit ist noch nicht Schluss. Mit ein wenig gesammelter Berufserfahrung kann er es relativ zügig auf nahe 3000 Euro brutto im Monat bringen. Wer sich gar zum Filialleiter fortbilden und befördern lässt, der kann dann sogar um die 4000 Euro brutto im Monat als Bankkaufmann erwirtschaften.

Sich als Bankkaufmann weiterbilden und Engagement zeigen

Im Berufsleben hat man die Chance, seine Verdienstaussichten günstig zu beeinflussen. Hierbei wirken sich zum Beispiel

  • regelmäßige Weiterbildungen
  • Engagement und die Bereitschaft, mehr Verantwortung zu übernehmen
  • Selbstbewusstsein in Gehaltsverhandlungen oder
  • ein berufsbegleitendes Studium

positiv auf das monatliche Gehalt aus.

Weiterbildungsmöglichkeiten

Mehrere Möglichkeiten erschließen sich dem Bankkaufmann in Sachen Weiterbildung. Die gängigsten Varianten werden hier nachfolgend aufgeführt:

  • Bankfachwirt
  • Betriebswirt
  • Diplom- Betriebswirt
  • Absolvierung eines Aufbaustudiums

Diese Fortbildung erstreckt sich über einen zu benennenden Zeitaufwand von gut rund 500 Stunden für den Bankkaufmann, die er investieren müsste. Hier werden spezielle Fachkenntnisse und Fertigkeiten aus dem Bankensektor vertieft.

Wer den Bankfachwirt bereits erfolgreich absolviert hat, der kann sich danach neben dem Beruf noch zum sogenannten Betriebswirtweiterbilden lassen.

Der Bachelor hat das Diplom zwar in den meisten Fällen bereits verdrängt, dennoch ist es noch ab und an zu finden. Wer den Bankbetriebswirt Titel bereits errungen hat, für den bietet sich noch die Option an, diesen mit einem Diplom noch etwas aufzuwerten.

Man kann auch diesen nebenberuflich an privaten Schulen oder über eine Fernschule absolvieren. Der Titel entspricht einem Hochschulstudienabschluss.

Wer ganz hoch hinaus möchte und sich unverzichtbar für seine Bank machen möchte, für den bietet es sich natürlich noch an, ein Studium zu absolvieren. Eine entsprechende Schulbildung, die diesbezüglich zum Zugang berechtigt, wird natürlich vorausgesetzt.

Sowohl ein Studium aus dem Bereich der Betriebswirtschaft, als auch ein Finanzwesen orientiertes Studium bietet sich hierbei im Besonderen für den Bankkaufmann zur Weiterbildung an.
Welcher Weg auch immer letzten Endes eingeschlagen wird. Sicher ist, dass jeder Weg im Endeffekt einen positiven Effekt haben wird. Er wird sich in jedem Fall positiv auf das Gehalt auswirken.

Das Gehalt steigt mit Erfahrung und Verantwortung

Gerade im Bankwesen gibt es die Chance, nach einigen Jahren Berufserfahrung Spezialist für bestimmte Themenbereiche zu werden, etwa den Handel mit Wertpapieren. In großen Banken kann man die Leitung einer Abteilung, etwa die Kreditvergabe, übernehmen.

Exzellente Verdienstaussichten haben die Leiter einer Bankfiliale. Mit der Zunahme an Verantwortung steigen auch die Verdienstaussichten. Darüber hinaus wirken sich Sonderzahlungen wie das 13.Monatsgehalt positiv auf das monatliche Gehalt aus.

Finden Sie den passenden Arbeitgeber

Die Top 5 der bestbezahlten Beruf Jahresgehalt
Orthopäde/ Orthopädin 130.470,08 Euro
Chefarzt/ Chefärztin 104.812,21 Euro
Plastischer Chirurg/ Plastische Chirurgin 100.873,28 Euro
Oberarzt/ Oberärztin 96.948,29 Euro
Kardiologe/ Kardiologin 90.286,88 Euro

Einzelnachweise

Bundesagentur für Arbeit: BERUFENET
Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung: BERUFE im Spiegel der Statistik
Berufsinstitut für Berufsbildung: Berufe
Berufsinstitut für Berufsbildung: Tarifliche Ausbildungsvergütungen

Das könnte Sie auch interessieren