Beruf Bankkaufmann/ Bankkauffrau
Monatliches Bruttogehalt 3.232,83€
Jährliches Bruttogehalt 38.793,91€
Gehalt Bankkaufmann

Was macht ein Bankkaufmann?

Als Bankkaufmann ist man in der Beratung von Kunden in allen Geldangelegenheiten zuständig. In einer der Banken führt man als Bankkaufmann Geldgeschäfte mit Kunden durch, legt Konten für die Kunden an, berät über Geldanlagen und kümmert sich allgemein um das Rechnungswesen und den Zahlungsverkehr in einer Bank.

Brutto Gehalt als Bankkaufmann

Das Gehalt als Bankkaufmann ist über einen Tarifvertrag geregelt, den der Deutsche Bankangestellten Verband verhandelt. Hier wird entschieden, in welche Entgeltgruppen man als Bankkaufmann nach wie vielen Berufsjahren eingeordnet wird. Im Schnitt beträgt das Bruttogehalt eines Bankkaufmanns zwischen 2.000 und 3.000 Euro brutto monatlich. Beispielhaft für die Tarifgruppe 1 hier das Bankkaufmann Bruttogehalt nach Tarifvertrag:

Berufsjahr BankkaufmannBruttogehalt monatlich
Erstes und zweites Jahr2.208
Zweites und drittes Jahr2.331
Viertes und fünftes Jahr2.452

Mit ein wenig gesammelter Berufserfahrung kann er es relativ zügig auf nahe 3000 Euro brutto im Monat bringen. Wer sich gar zum Filialleiter fortbilden und befördern lässt, der kann dann sogar um die 4000 Euro brutto im Monat als Bankkaufmann erwirtschaften.

Ausbildung zum Bankkaufmann inkl. Ausbildungsgehalt

Während der Ausbildung erhält man als Bankkaufmann tariflich geregelt folgendes Gehalt:

Bankkaufmann 1. Ausbildungsjahr: 976 Euro
Bankkaufmann 2. Ausbildungsjahr: 1038 Euro
Bankkaufmann 3. Ausbildungsjahr: 1100 Euro

Nach der Ausbildung kann man von einem Einstiegsgehalt zwischen 2000 und 2500 Euro brutto ausgehen.

Die Ausbildung zum Bankkaufmann dauert wie die meisten aller Ausbildungsgänge in Deutschland ziemlich exakt drei Jahre lang. Während dieser drei Jahre lernt der künftige Bankkaufmann in der Ausbildung alles, was er an Kenntnissen und Fähigkeiten für die optimale Ausübung seines späteren Berufes benötigt.

Dazu besucht er für den theoretischen Teil die Berufsschule. Das praktische Umsetzen des in der Theorie Erlernten sowie die praktischen Tätigkeiten und den Kundenkontakt an sich erlernt er in der jeweiligen Bank bzw. seinem Ausbildungsbetrieb.

Einige Kernpunkte der Ausbildung beinhalten folgendes:

  • Thema Kontoführung
  • Arten des Zahlungsverkehrs
  • Kredite
  • Grundlagen der Personalführung

Weiterbildung als Bankkaufmann

Mehrere Möglichkeiten erschließen sich dem Bankkaufmann in Sachen Weiterbildung. Die gängigsten Varianten werden hier nachfolgend aufgeführt:

  • Bankfachwirt
  • Betriebswirt
  • Diplom- Betriebswirt
  • Absolvierung eines Aufbaustudiums

Bankfachwirt: Diese Fortbildung erstreckt sich über einen zu benennenden Zeitaufwand von gut rund 500 Stunden für den Bankkaufmann, die er investieren müsste. Hier werden spezielle Fachkenntnisse und Fertigkeiten aus dem Bankensektor vertieft.

Diplom-Betriebswirt: Wer den Bankfachwirt bereits erfolgreich absolviert hat, der kann sich danach neben dem Beruf noch zum sogenannten Betriebswirtweiterbilden lassen. Der Bachelor hat das Diplom zwar in den meisten Fällen bereits verdrängt, dennoch ist es noch ab und an zu finden. Wer den Bankbetriebswirt Titel bereits errungen hat, für den bietet sich noch die Option an, diesen mit einem Diplom noch etwas aufzuwerten.

Man kann auch diesen nebenberuflich an privaten Schulen oder über eine Fernschule absolvieren. Der Titel entspricht einem Hochschulstudienabschluss.

Aufbaustudium: Wer ganz hoch hinaus möchte und sich unverzichtbar für seine Bank machen möchte, für den bietet es sich natürlich noch an, ein Studium zu absolvieren. Eine entsprechende Schulbildung, die diesbezüglich zum Zugang berechtigt, wird natürlich vorausgesetzt.
Sowohl ein Studium aus dem Bereich der Betriebswirtschaft, als auch ein Finanzwesen orientiertes Studium bietet sich hierbei im Besonderen für den Bankkaufmann zur Weiterbildung an.

Finden Sie den passenden Arbeitgeber

Die Top 5 der bestbezahlten Beruf Jahresgehalt
Orthopäde/ Orthopädin 130.470,08 Euro
Chefarzt/ Chefärztin 104.812,21 Euro
Plastischer Chirurg/ Plastische Chirurgin 100.873,28 Euro
Oberarzt/ Oberärztin 96.948,29 Euro
Kardiologe/ Kardiologin 90.286,88 Euro

Über den Autor

Aktualisiert am 13.12.2019 von

Einzelnachweise

  1. Bundesagentur für Arbeit: BERUFENET ()
  2. Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung: BERUFE im Spiegel der Statistik ()
  3. Berufsinstitut für Berufsbildung: Berufe ()
    Berufsinstitut für Berufsbildung: Tarifliche Ausbildungsvergütungen ()
Überfordert mit Ihren Steuern?

Wir finden eine Lösung für Ihr Problem!

Jetzt starten

Haftungsausschluss: Wir übernehmen, trotz sorgfältiger Prüfung, keine Haftung für die Vollständigkeit, Richtigkeit oder Aktualität der hier dargestellten Informationen. Es werden keine Leistungen übernommen, die gemäß StBerG und RBerG Berufsträgern vorbehalten sind.