Gehalt Biologielaborant

Brutto Gehalt als Biologielaborant

Beruf Monatliches Bruttogehalt Jährliches Bruttogehalt
Biologielaborant/ Biologielaborantin 2.676,02€ 32.112,21€

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GEHALTSCHECK

Biologielaborant - Die wichtigsten Fakten

  • Biologielaboranten sorgen für die Vorbereitung vom Experimenten an Tieren, Pflanzen und Mikroorganismen.
  • Neben der Vorbereitung, der Beobachtung und dem Dokumentieren der Versuchsketten
  • führen die Biologielaboranten und Biologielaborantin verschiedene Experimente mit der Beteiligung von Wissenschaftlern durch.
  • Die Gewonnenen Erkenntnisse dienen der Medizin, der Materialforschung und vielen anderen Bereichen.
  • Neben einem staatlichen oder privatem Labor, kann der Biologielaborant auch im Krankenhaus angestellt sein.

Biologielaborant - die Ausbildung

Die Ausbildung als Biologielaborant

Es handelt sich hierbei um eine duale Ausbildung. Der Auszubildende verbringt seine Zeit also zwischen Berufsschule und Ausbildungsbetrieb. Bei Betrieben, die ausbilden, handelt es sich um Pharmafirmen, Bio-Tech-Firmen sowie Lebensmittel- und Kosmetikhersteller.

Die Aubildungsdauer beträgt 3,5 Jahre. Bei guter Leistung ist eine Verkürzung auf 3 Jahre möglich.

Was muss man können?

Ein angehender Biologielaborant sollte gute Kenntnisse im Fach Biologie haben. Daneben sollten keine Berührungsängste mit den Fächern Chemie, Physik und Mathematik bestehen. Alle drei sind wichtig, um Versuche richtig auszuführen und auszuwerten.

  • Idealerweise hat der Auszubildende das Abitur oder das Fachabitur; eine Ausbildung ist jedoch auch mit einem mittleren Bildungsabschluss möglich. Zudem sollten Bewerber keine Scheu vor Tierversuchen haben.

Inhalte der Ausbildung

Hier lernt man alles, was man später im Berufsleben braucht. Dazu gehören die Untersuchung von Tieren und Pflanzen ebenso wie die von Zellen, Bakterien und Viren.

Der Auszubildende lernt, wie man bei Versuchen assistiert und wie man sie korrekt auswertet. Sie erlernen die Arbeit mit Hilfsmitteln wie dem Elektronenmikroskop und mit chemischen Lösungen.

Ein weiterer möglicher Ausbildungsinhalt ist die Wechselwirkung zwischen Körper und Medikamenten. Hierbei werden neue Medikamente vor ihrer Zulassung auf Nebenwirkungen hin untersucht.

Das Ausbildungsgehalt

Während der Ausbildung beträgt das Gehalt von 750,- EUR im 1. bis zu 920,- EUR im letzten Lehrjahr. Auch danach bleibt die Vergütung im Vergleich zu anderen Berufen sehr fair.

Das Einstiegsgehalt

Das Einstiegsgehalt nach einer fertigen Ausbildung variiert von 1.600,- EUR bis 2.400,- EUR Einkommen, je nach Bundesland und Größe des Unternehmens.

Gehaltsentwicklung

Im Verlauf der Betriebszugehörigkeit, verdient der Biologielaborant im Schnitt bis zu 3.600,- EUR. Frauen, also die Biologielaborantin, schneidet im Vergleich schlechter ab.

Etwa 3.000,- EUR im Monat erreichen die Frauen im Schnitt. Diese Spanne im Gehalt wird allerdings schmaler und schmaler. Die Gehälter zwischen Männern und Frauen werden weiter angeglichen.

Perspektive

Durch ein hohes Gehalt, verglichen mit anderen Berufsgruppen, schneidet der Biolaborant sehr gut ab. Mit einem Gehalt, welches studierte Ingenieure erhalten und einem sicheren, abwechslungsreichen Job, ist die Zufriedenheit im Beruf sehr hoch.

Weiterbildungsmöglichkeiten für Biologielaboranten

Ein Biologielaborant ist in einem Berufsfeld tätig, dass von ständig neuen Erkenntnissen geprägt ist. Die Wissenschaft entdeckt jeden Tag etwas Neues.

Da ist es ein Muss, immer auf dem Laufenden zu bleiben. Lesen von Fachzeitschriften ist das Eine, Besser ist es, Lehrgänge zu absolvieren. Diese Art von Weiterbildung bringt einen beruflich am einfachsten weiter.

Lehrgänge für einen Biologielaboranten gibt es zum Beispiel in folgenden Bereichen:
  • Biotechnologie
  • Analytische Chemie
  • Qualitätsprüfung
  • Umgang mit Gefahrstoffen
  • Arbeitssicherheit, Arbeitsschutz und Unfallverhütung
  • Umwelt und Naturschutz
  • Phyikalische Messtechnik
  • Biologie

Darüber hinaus sind sogenannte Aufstiegsweiterbildungen möglich, die zum Ziel haben, einen weiteren Schritt auf der Karriereleiter zu erklimmen.

Möglich sind folgende Weiterbildungen:
  • Industriemeister Fachrichtung Chemie
  • Industriemeister Fachrichtung Pharmazie
  • Staatlich geprüfter Techniker Fachrichtung Biotechnik
  • Staatlich geprüfter Techniker Fachrichtung Chemietechnik
  • Staatlich geprüfter Techniker Fachrichtung Chemietechnik mit Schwerpunkt Biochemie
  • Staatlich geprüfter Techniker Fachrichtung Umweltschutztechnik mit Schwerpunkt Labortechnik
  • Technischer Fachwirt
  • Ausbilder für anerkannte Ausbildungsberufe

Mit Abitur oder Fachabitur ist es für einen Biologielaborant auch möglich, zu studieren.

Folgende Studiengänge stehen zur Auswahl:
  • Biologie
  • Biowissenschaften
  • Biomedizin
  • Agrarbiologie
  • Molekularwissenschaft
  • Chemische Biologie

Was kostet eine Weiterbildung als Biologielaborant?

Weiterbildende Lehrgänge können mehrere Hundert Euro kosten. Mit diesem Kostenpunkt muss kalkuliert werden. Eventuell übernimmt der Arbeitgeber des Biologielaboranten die Kursgebühren.

Die Bundesagentur für Arbeit fördert Weiterbildungen mit Bildungsgutscheinen. Wer für seine Weiterbildung studiert, muss in der Regel keine Studiengebühren zahlen. Allerdings fallen Semesterbeiträge an, die von Hochschule zu Hochschule variieren.

Wie lange dauert eine Weiterbildung als Biologielaborant?

Das kommt auf die Art der Fortbildung an. Die meisten Lehrgänge dauern einen Tag oder ein Wochenende.

Ein Studium dauert mehrere Jahre, bringt aber sehr viel mehr fundierte Kenntnisse mit sich.

Wo findet eine Weiterbildung für einen Biologielaborant statt?

Die genauen Orte der Lehrgänge können über KURSNET der Bundesagentur für Arbeit herausgefunden werden. Studien sind an verschiedenen Städten in Deutschland, Österreich und der Schweiz möglich.

Wer Fremdsprachen beherrscht, kann sich auch im übrigen europäischen und im außereuropäischen Raum weiterbilden.

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Chefarzt/ Chefärztin 104.812,21 Euro
Plastischer Chirurg/ Plastische Chirurgin 100.873,28 Euro
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Einzelnachweise

Bundesagentur für Arbeit: BERUFENET
Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung: BERUFE im Spiegel der Statistik
Berufsinstitut für Berufsbildung: Berufe
Berufsinstitut für Berufsbildung: Tarifliche Ausbildungsvergütungen

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