Edelsteinschleifer üben einen gestaltenden handwerklichen Beruf aus. Ihre Hauptaufgabe ist es, Rohedelsteine, synthetisch hergestellte Schmucksteine und Rohdiamanten auszuwählen und zu bearbeiten. Die bearbeiteten Rohsteine werden zu Schmuckstücken oder zu Ziergegenständen weiterverarbeitet oder in technische Geräte eingebaut.

In diesem Beruf sind eine ruhige Hand, eine sehr sorgfältige Arbeitsweise sowie ein geduldiges und sachverständiges Vorgehen unabdingbar.

Brutto Gehalt als Edelsteinschleifer

Beruf Edelsteinschleifer/ Edelsteinschleiferin
Monatliches Bruttogehalt 1.848,60€
Jährliches Bruttogehalt 22.183,20€
Wie viel Netto?

Unsere Gehaltsdatenbank zeigt Einträge zum durchschnittlichen Gehalt als Edelsteinschleifer an. Dieses liegt monatlich bei 1.848,60€ brutto bzw. bei 22.183,20€ brutto im Jahr bei einem Stundenlohn von durchschnittlich 11,85€.

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Die Ausbildung

Der Beruf Edelsteinschleifer beziehungsweise Edelsteinschleiferin ist ein anerkannter Ausbildungsberuf. Die Ausbildung dauert drei Jahre.

In dieser Zeit besucht der Auszubildende zum einen Teil seinen Ausbildungsbetrieb und zum anderen Teil die Berufsschule. Hierbei werden ihm die notwendigen Fertigkeiten, das Wissen und die Kompetenzen vermittelt, die er zur soliden Ausübung in seinem späteren Beruf als Edelsteinschleifer benötigt.

Interesse und solide Fertigkeiten sollten in diesen Fachrichtungen mitgebracht werden:

  • Mathematik (insbesondere Geometrie)
  • Werken und Technik

Weiterbildungsmöglichkeiten für Edelsteinschleifer

Als Edelsteinschleifer hat man mehrere Möglichkeiten zur Weiterbildung:

Übersicht der gängigsten Weiterbildungen als Edelsteinschleifer

  • Absolvieren von einer Anpassungsweiterbildung
  • Absolvieren einer Aufstiegsweiterbildung ( Betriebswirt oder ähnliches)
  • Weiterbildung zum Edelsteinschleifermeister

Eine Anpassungsweiterbildung, zum Beispiel zu den Schleiftechniken, sollte für den Edelsteinschleifer in seinem Beruf selbstverständlich sein. Mit einer solchen Form der Fortbildung bleibt man immer auf dem aktuellsten Entwicklungsstand. Darum lohnt es sich regelmäßig diese Arten der Bildungswege zu nutzen.

Mit einer Aufstiegsweiterbildung werden zum Beispiel bereits vorhandene Fertigkeiten und Kompetenzen vertieft und damit vergrößert sich auch der Handlungsspielraum und die Karrierechancen steigen. Viele Facharbeiter machen auf diesem Wege zum Beispiel ihren Betriebswirt.

Meistertitel

Um den Meistertitel zu erreichen, müssen in Theorie und Praxis umfangreiche Prüfungen abgelegt werden. Inhaltlich geht es in der Theorie beispielsweise um rechtliche, kaufmännische und betriebswirtschaftliche Grundlagen. In der Praxis werden umfangreiche Kenntnisse zum Beispiel in den Bereichen der Oberflächenbearbeitung, Zeichnungserstellung und chemische Zusammenhänge erwartet.

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Einzelnachweise


  1. Bundesagentur für Arbeit: Edelsteinschleifer/in
  2. Bundesagentur für Arbeit: Edelsteinschleifer- und Edelsteingraveurmeister/in

Haftungsausschluss: Wir übernehmen, trotz sorgfältiger Prüfung, keine Haftung für die Vollständigkeit, Richtigkeit oder Aktualität der hier dargestellten Informationen. Es werden keine Leistungen übernommen, die gemäß StBerG und RBerG Berufsträgern vorbehalten sind.