gehalt-einflussfaktoren

Egal, ob als Berufseinsteiger oder beim Jobwechsel – um einen Punkt kommt man als Arbeitnehmer selten herum. Die Rede ist von der Frage nach dem Gehalt. Viele Beschäftigte und Karrierestarter ziehen Gehaltstabellen zurate.

Allerdings haben diese nur begrenzt Aussagekraft. Warum? Welche Einflussfaktoren wirken sich dann aufs Gehalt aus? Wie geht man als Arbeitnehmer damit am besten um? Und auf welche Weise kann man doch mehr verdienen?

Gehalt – individuelle Einflussfaktoren

Generell lassen sich die Einflussfaktoren beim Gehalt in zwei verschiedene Bereiche trennen. Einige Aspekte kann kein Bewerber oder Arbeitnehmer beeinflussen. Andere – die individuellen Einflussfaktoren – hängen aber durchaus von der Person ab.

  • Ein Bewerber mit Diplom und Doktor bringt ganz offensichtlich eine höhere Qualifikation mit als ein Bewerber mit Bachelor. Entsprechend sehen die Optionen beim Gehalt aus. Die Ausbildung – und damit der Berufsabschluss – ist eine der wichtigen Messgrößen für die Lohnhöhe.

Aber auch die Berufserfahrung oder in der Vergangenheit erreichte Zusatzqualifikationen sollte man bei den Einflussfaktoren nicht unterschätzen.

Ein Faktor wirkt sich leider immer noch aufs Gehalt aus – das Geschlecht. Männer haben bezüglich der Gehälter oft die Nase vorn – und zwar mitunter schon bei den Einstiegsgehältern.

Externe Faktoren beim Lohn nicht unterschätzen

Viele Köche verderben den Brei. Beim Thema Gehaltsfaktoren sind es viele Bewerber, die zum Problem werden können.

Je mehr Nachfrage nach einem Job besteht, umso niedriger ist häufig das Gehalt.

Unternehmen, die Schwierigkeiten bei der Nachbesetzung haben, zücken dagegen eher das Scheckheft.

Was wirkt sich bei den Rahmenbedingungen noch auf die Höhe der Gehälter aus?

Generell gehören:

  • die Branche
  • die Unternehmensgröße
  • und das wirtschaftliche Umfeld

zu wesentlichen Einflussfaktoren, die man immer im Hinterkopf behalten sollte. Großkonzerne und Mittelstand zahlen häufig höhere Löhne als kleinere Unternehmen der gleichen Branche. Und geht es dem Betrieb schlecht, sind zu optimistische Gehaltsvorstellungen sicher fehl am Platz.

Ein Aspekt wird übrigens gern vergessen – der regionale Einflussfaktor. Dabei geht es nicht nur um den Gegensatz zwischen alten und neuen Bundesländern. Auch ein Nord-Süd-Gefälle lässt sich immer wieder beim Gehalt beobachten.

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