Endgeldformen

Der Ausdruck Entgeld bzw. Entgelt gehört zu den Begriffen, den die meisten Menschen schon einmal gehört haben, bei dem sie jedoch nur eine schwammige Vorstellung davon haben, was jener tatsächlich bedeutet.

Spätestens in Lohn- und Gehaltsverhandlungen kann sich dies jedoch bitterlich rächen.

GEHALTSCHECK

Was sind Entgeldformen?

Häufig wird auch von Arbeitsentgeldformen gesprochen. Es handelt sich also um die Arten, wie Personen, die einen Job bzw. speziell definierte Aufgaben ausführen, bezahlt werden.

Grundsätzlich gilt dabei folgender Gleichsatz:

  • Arbeitnehmer: Lohn
  • Angestellte: Gehalt
  • Auszubildende: Vergütung

Die Entgeldformen sind also nur ein Oberbegriff für diese nach Berufsgruppen unterteilten Bereiche. Die Entgeltformen tauchen häufig in Tarifverträgen auf, um alle Arten von Beschäftigung in einem Unternehmen mit einem Ausdruck erfassen zu können.

Warum ist es wichtig, unterschiedliche Entgeldformen zu kennen?

Bei den Arbeitsentgeldformen gibt es allerdings noch ein weiteres Unterscheidungskriterium, das man kennen sollte:

  • nach Zeit
  • nach Leistung

Im ersten Fall ist die Bezahlung also einfach an das Ableisten einer gewissen Stundenzahl gebunden, z.B. 40 Stunden Arbeit pro Woche. Was dabei erreicht werden muss, ist nicht klar.

Im zweiten Fall muss man hingegen bestimmte Vorgaben erfüllen. Die Arbeitsentgeldformen haben dann noch weitere Bezeichnungen:

  • Leistungszuschuss
  • Provision
  • (Leistungs-)Bonus

Bei einem Anstellungsvertrag oder aber Gehaltsverhandlungen über künftige Bezüge gilt es deshalb, ganz genau zu überprüfen, in welcher Form die Bezahlung festgelegt wird?

Bekommt man das Geld abhängig von der Zeit oder erst, wenn bestimmte Szenarien eintreten bzw. Leistungen erbracht worden sind? Und ist es realistisch, diese zu erreichen?

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