Exportsachbearbeiter kümmern sich um alle Aufgaben, die in ihrem Unternehmen rund um das Thema Export anfallen. Dafür werden sie im Durchschnitt mit einem Gehalt im oberen Mittelfeld belohnt.

Brutto Gehalt als Exportsachbearbeiter

Beruf Exportsachbearbeiter/ Exportsachbearbeiterin
Monatliches Bruttogehalt 3.175,44€
Jährliches Bruttogehalt 38.105,22€
Wie viel Netto?

Durchschnittlich verdient ein Exportsachbearbeiter bei einem Stundenlohn von 20,36€ 3.175,44€ brutto im Monat. Im Jahr entsteht so ein Druchschnittsgehalt von brutto 38.105,22€.

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Was macht ein Exportsachbearbeiter?

Der Exportsachbearbeiter kümmert sich um anfallende Aufgaben zum Thema Vertrieb, Versand und Verkauf ins Ausland. Es handelt sich dabei um eine berufliche Einsatzmöglichkeit im kaufmännischen Bereich.

Die Unternehmen, bei denen ein Exportsachbearbeiter Anstellung finden kann, erstrecken sich über alle Wirtschaftsbereiche. Sobald ein Unternehmen Produkte ins Ausland vertreibt, hat es theoretisch Bedarf an einem Exportsachbearbeiter.

Exportsachbearbeiter werden

Um als Exportbearbeiter tätig werden zu können, wird häufig eine Ausbildung im kaufmännischen Bereich vorausgesetzt. Dazu kommt beispielsweise die zweijährige Ausbildung zum Außenhandelsassistenten infrage.

Es handelt sich dabei um eine doppelt qualifizierende Ausbildung, in deren Rahmen der Abschluss eines klassischen kaufmännischen Berufs und gleichzeitig der Abschluss als Außenhandelsassistent nach Landesrecht erworben werden kann.

Angehende Außenhandelsassistenten werden in dieser Ausbildung im Wirtschaftsbetrieb oder dem Berufskolleg sowie in der Berufsschule auf ihre Aufgaben als Exportsachbearbeiter vorbereitet.

Zu den wichtigsten Voraussetzungen als angehender Exportsachbearbeiter gehören umfassende und solide Fremdsprachenkenntnisse sowie ein ausgeprägtes Verständnis für wirtschaftliche Zusammenhänge und Zahlen.

So entwickelt sich das Gehalt als Exportsachbearbeiter

In der Ausbildung zum Außenhandelsassistenten werden angehende Exportsachbearbeiter nur für den kaufmännischen Teil vergütet, den sie im Ausbildungsbetrieb absolvieren. Für den Besuch von Lehrgängen für den zweiten Abschluss wird kein Gehalt bezahlt.

Wie hoch die Ausbildungsvergütung ausfällt, hängt unter anderem davon ab, welchen kaufmännischen Beruf der Auszubildende als ersten Abschluss erlernt. In der Regel beträgt das Gehalt in kaufmännischen Ausbildungen im ersten Lehrjahr um die 700 und im zweiten Ausbildungsjahr um die 800 Euro brutto monatlich.

Nach der Ausbildung kann der Exportsachbearbeiter im Regelfall mit 2.000 bis 2.500 Euro zum Berufseinstieg rechnen. Mit zunehmender Erfahrung und der Übernahme von mehr Verantwortung steigt das Gehalt als Exportsachbearbeiter durchschnittlich auf ca. 2.600 bis 3.200 Euro an.

Fortbildung als Exportsachbearbeiter

Exportsachbearbeiter, die ihr Gehalt steigern möchten, haben beispielsweise die Option, sich über ein Studium weiterzubilden. Dazu kommen unter anderem diese Studienfächer infrage:

  • Handelsbetriebswirtschaft
  • Internationale Wirtschaft
  • Wirtschaftsrecht
  • Marketing
  • Vertrieb

Dieses Studium kann als Grundlage für den Aufstieg zum Exportmanager genutzt werden. Dadurch sind Gehälter in Höhe von bis zu 6.000 Euro brutto monaltich möglich.

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Einzelnachweise

  1. Bundesagentur für Arbeit: Außenhandelsassistent/in

Haftungsausschluss: Wir übernehmen, trotz sorgfältiger Prüfung, keine Haftung für die Vollständigkeit, Richtigkeit oder Aktualität der hier dargestellten Informationen. Es werden keine Leistungen übernommen, die gemäß StBerG und RBerG Berufsträgern vorbehalten sind.