Gehalt Fachangestellter für Medien- und Informationsdienste

Brutto Gehalt als Fachangestellter für Medien- und Informationsdienste

BerufMonatliches BruttogehaltJährliches Bruttogehalt
Fachangestellter/ Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste2.553,47€30.641,61€

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Die wichtigsten Fakten

  • Als Fachangestellter für Medien- und Informationsdienste ist die Sammlung, Aufbereitung und Bereitstellung von Texten und Bildern die wichtigste Aufgabe.
  • Fachangestellte sind Fachleute für die Akquise von Recherche-, Forschungs- und Informationsmaterial für ihren Arbeitgeber.
  • Zudem besteht ihre Aufgabe darin, die Bestände an Informationen zu verwalten, zu archivieren und zu katalogisieren.
  • Viele Ausbildungsstellen sind im öffentlichen Dienst zu finden.

Die Verdienstmöglichkeiten im Überblick

Wie viel verdient man in der Ausbildung?

Während der dreijährigen Ausbildung liegt das Gehalt im mittleren Bereich. Im ersten Ausbildungsjahr beträgt es zirka 820 Euro brutto. Im zweiten und dritten Ausbildungsjahr erfolgt eine leichte Steigerung des Gehalts.

So werden im zweiten Ausbildungsjahr circa 875 Euro bezahlt, im dritten Jahr sind es etwa 920 Euro. Diese Werte beziehen sich auf das durchschnittliche Ausbildungsentgelt im öffentlichen Dienst, bei privatwirtschaftlichen Unternehmen können die Beträge etwas abweichen.

Welches Gehalt ist nach der Ausbildung üblich?

Als ausgebildeter Fachangestellter für Medien- und Informationsdienste wird man oftmals im öffentlichen Dienst beschäftigt. Deswegen richtet sich die Vergütung zumeist nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD). Dementsprechend liegt das Einstiegsgehalt nach der Ausbildung für eine Vollzeitstelle bei circa 2600 bis 2900 Euro pro Monat.

Gehaltssteigerungen für Fachangestellte im öffentlichen Dienst hängen von zwei Faktoren ab: Zunächst spielt das Dienstalter eine Rolle. Außerdem ist die Bezahlung abhängig von der Notation der Stelle, diese ist meist auf eine Stufe des TVöD festgelegt.

Zusätzliche berufliche Qualifikationen wie Fort- und Weiterbildungen können sich, ebenso wie die Übernahme zusätzlicher Aufgaben im Tätigkeitsfeld, positiv auf das Gehalt auswirken.

Allgemeine Informationen zur Ausbildung

Daten und Fakten - dies ist es in der Hauptsache, womit sich ein Fachangestellter für Informationsdienste beschäftigt.

Recherchieren, Datenbanken nutzen, Informationen erfassen und ihnen Struktur geben, gesammeltes Wissen verwalten und pflegen und Informationen einpflegen, aufbereiten und zusammenstellen. Doch wer Fachangestellter für Informationsdienste werden will, muss sich zunächst für eine der Fachrichtungen entscheiden.

Die Fachrichtungen sind:

  • Archiv
  • Bibliothek
  • Information und Dokumentation
  • Bildagentur
  • Medizinische Dokumentation.

Die Ausbildung dauert in allen Bereichen drei Jahre und ist dual angelegt. Rechtlich gesehen gibt es keine Zugangsvorausetzungen bzw. ist keine Vorbildung vorgeschrieben.

Doch für gewöhnlich werden Anfänger, die über die allgemeine Hochschulreife verfügen, bevorzugt als Auszubildende genommen.

Gewisse persönliche Interessen erleichtern den Zugang zur Ausbildung und die Ausbildung selbst. Man sollte sich darüber im Klaren sein, dass eine gute Ausdrucks- und Kommunikationsfähigkeit, sowie ein gewisses Organisationstalent und eine Vorliebe für Ordnung für die Ausbildung wichtig sind.

Zudem helfen Fachangestellte für Informationsdienste unter Umstäden auch im Haushalts- und Rechnungswesen mit. Daher sollte man auch keine Abneigung gegen Mathematik und Zahlen haben.

Zudem sollte man sich darüber bewusst sein, dass man in diesem Beruf viel Zeit vor dem PC verbringt und sich eher wenig bewegen muss. Man arbeitet viel für sich und ist zumindest nicht dauerhaft in Kontakt mit Kollegen oder Kunden. Um sich auf dem aktuellsten Stand zu halten oder an bessere Positionen zu gelangen, sollte man auch der Möglichkeit zur späteren Weiterbildung gegenüber nicht abgeneigt sein.

In welcher Branche ein Fachangestellter für Informationsdienste arbeitet, hängt im Einzelfall natürlich auch vom genauen Ausbildungsbereich ab.

Überwiegend werden Fachangestellte für Informationsdienste aus den unterschiedlichen Bereichen jedoch im Bibliotheksbereich beschäftigt und sind hier wiederum meist im öffentlichen Dienst tätig.

Weitere Branchen für diese Berufssparte sind beispielsweise:

  • Museen
  • große Firmen und Unternehmen
  • Verlage
  • Hochschulen
  • Bildagenturen
  • medizinische Dokumentationsstellen wie zum Beispiel Krankenhäuser und Universitätskliniken
  • Marktforschungsinstitute.

Die Weiterbildungsoptionen

Sinn und Zweck von Fort- und Weiterbildung ist, längerfristig die berufliche Perspektive zu verbessern.

Durch den Erwerb von Zusatzqualifikationen oder durch Spezifikation in der Weiterbildung kann man besser dotierte Stellen erlangen. Im Fall der Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste kann die Weiterbildung dahingehend nützlich sein, Stellen wahrzunehmen, die klassischer Weise von Diplom-Bibliothekaren besetzt werden.

  • Seit dem Jahr 2012 gibt es speziell für Fachangestellte für Informationsdienste die Weiterbildung zum Fachwirt für Infomationsdienste. Zudem kommt für diesen Beruf die Weiterbildung an der Hochschule oder Fachhochschule in Frage. So kann man beispielsweise an die Ausbildung gut ein Studium im Bereich Bibliothekswesen anschließen.

Grundsätzlich eröffnet die gezielte Weiterbildung immer auch den Zugang zu Führungsaufgaben.

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Die Top 5 der bestbezahlten BerufJahresgehalt
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Einzelnachweise

Lison, Barbara: Information und Ethik
Arbeitsagentur: Berufenet
Verordnung über die Berufsausbildung zum Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste / zur Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste

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