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Brutto Gehalt als Fotomedienlaborant

Beruf Monatliches Bruttogehalt Jährliches Bruttogehalt
Fotomedienlaborant/ Fotomedienlaborantin 2.059,73€ 24.716,80€

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GEHALTSCHECK

Fotomedienlaborant - Die wichtigsten Fakten

  • Ein Fotomedienlaborant bzw. eine Fotomedienlaborantin ist für die Entwicklung von Filmen zuständig. Darüber hinaus stellen sie Bilder her, indem sie digitale Fotos oder Bilddateien am Computer bearbeiten und aufbereiten.
  • Aufgrund der drastischen Veränderungen auf dem Fotografie-Sektor wurde auch die Ausbildung und damit ebenfalls das Berufsbild des Fotomedienlaboranten angepasst und seit dem 01.08.2013 in die Ausbildung zum Mediengestalter Digital und Print integriert.
  • Zwar ist die Ausbildungsdauer mit weiterhin drei Jahren unverändert geblieben, dafür haben sich aber die Ausbildungsschwerpunkte verändert. Denn die früher in einem Beruf vereinten Tätigkeiten wurden modifiziert und weiterentwickelt, so dass man heute zwischen den Schwerpunkten
  • Beratung und Planung
  • Gestaltung und Technik
  • Konzeption und Visualisierung

wählen kann. Damit legt man sich für seinen weiteren beruflichen Werdegang zunächst fest und fängt schon während seiner Ausbildung an, sich zu spezialisieren.

Die Ausbildung zum Fotomedienlaborant

Für Freunde der Fotografie in ihrer ursprünglichen, analogen Form bietet sich eine Ausbildung als Fotomedienlaborant geradezu an. Man lernt sämtliche Grundlagen kennen und kann am Ende dieser Berufsausbildung Filme entwickeln und Abzüge in beliebigen Formaten erstellen.

Der Beruf des Fotomedienlaboranten ist also ideal für Fans dieser Tätigkeit und vermittelt dabei auch noch alle wichtigen Grundlagen der Fotografie. Doch welche Voraussetzungen sollte man als Bewerber erfüllen und welches Lehrlingsgehalt wird in dieser Zeit gezahlt?

Der Fotomedienlaborant: Basisinformationen zur Ausbildung

Diese Ausbildung hat im Gegensatz zu vielen anderen dualen Berufsausbildungen eine recht kurze Dauer von gerade mal zwei Jahren. In dieser Zeit lernt der Azubi alles, was er wissen muss, um Fotos in Form von Abzügen herzustellen und analoge Filme zu entwickeln.

Als Voraussetzungen verlangen Ausbildungsbetriebe meistens die Erfüllung folgender Kriterien:

  • Kreativität
  • Sinn für Farben und Formen
  • technisches Verständnis
  • sorgfältiges Arbeiten
  • Hauptschulabschluss
  • Während dieser Ausbildung kann sich der Lehrling auf ein eigenes Einkommen freuen. Dieses liegt je nach Ausbildungsjahr entweder bei 510 Euro oder 575 Euro.

Die Ausbildung zum Fotomedienlaboranten

Auch wenn oftmals ein Hauptschulabschluss ausreicht, um sich für eine Ausbildungsstelle zu bewerben, werden Bewerber mit einer mittleren Reife oftmals lieber eingestellt. Auch kann es nicht schaden, wenn man bereits Erfahrung innerhalb der analogen Fotografie gesammelt hat. Auch entsprechende Praktika können hilfreich sein, die gewünschte Ausbildungsstelle zu ergattern.

Weiterhin sollte man unbedingt darauf achten, eine duale Ausbildung zu beginnen, denn bei der rein schulischen Variante erhalten Azubis in der Regel keine Vergütung.

Das Gehalt während der Ausbildung als Fotomedienlaborant

Während der dreijährigen Ausbildung erhält der Azubi oder die Azubine eine erste Vergütung. Allerdings hat sich der Reformierung des Ausbildungsberufes auch die Höhe der Vergütung verändert.

AusbildungsjahrFotomedienlaborantMediengestalter Digital und Print
1.Jahrca. 550 Euroca. 500 - 800 Euro
2.Jahrca. 630 Euroca. 550 - 850 Euro
3.Jahrca. 720 Euroca. 600 - 900 Euro

Die Spanne beim Ausbildungsgehalts vom Mediengestalter Digital und Print kommt nicht zuletzt durch die unterschiedlichen Spezialisierungen zustande. Aber nicht nur das beeinflusst die Höhe des Gehalts.

Die die Gehaltsspanne unterliegt verschiedenen Faktoren und wird sowohl von der Verantwortung und Erfahrung, sowie dem Bundesland und den Spezialisierungen im Beruf beeinflusst. In Thüringen und in Sachsen, sowie in Mecklenburg-Vorpommern verdient ein Fotomedienlaborant ein maximales Gehalt von 21.700 Euro pro Jahr.

Hingegen kann der Fotomedienlaborant in Hessen, Baden-Württemberg und auch in Hamburg mit bis zu 25.000 Euro pro Jahr rechnen und für die gleiche Tätigkeit ein besseres Gehalt erzielen.

  • Ein Fotomedienlaborant nach alter Ausbildungsordnung verdient für seine Arbeit zwischen 17.400 und 25.000 brutto/Jahr, ein Mediengestalter Digital und Print verdient je nach Fachrichtung dagegen zwischen 18000 und 30000 Euro brutto im Jahr.

Neben dem Bundesland fließt auch die Auftragslage der Firma in das Gehalt ein und beeinflusst die Höhe maßgeblich. Ein höheres Gehalt ist in der Regel nur bei selbstständiger Tätigkeit möglich.

Wer mehr Verantwortung trägt, wird besser bezahlt.

Dies gilt für einen Fotomedienlaborant wie auch für einen Mediengestalter Digital und Print, der zum Beispiel als Vorarbeiter in seiner Abteilung tätig ist und die Projekte seiner Mitarbeiter überwacht und mit seinem Namen für alle erledigten Aufträge haftet.

Wer sich spezialisiert und dementsprechend mehr Erfahrung hat, wird ein höheres Gehalt erzielen und seine Position in der Firma verbessern.

Die Branche des Fotomedienlaborant bietet verschiedene Weiterbildungen, durch die sich eine führende Position im Unternehmen, wie auch eine selbstständige Tätigkeit als Fotomedienlaborant fördern lassen.

Insbesondere die neu geschaffenen Fachrichtungen der neuen Ausbildungsordnung erlauben es dem Fotomedienlaborant, rasch an die Kenntnisse und damit auch an die monatlichen Vergütungen aufzuschließen.

Zudem kann der Fotmedienlaborant aus einer Fülle von Weiterbildungsmöglichkeiten wählen, zum Beispiel Medienfachwirt, Techniker/ in Druck- und Medientechnik oder ein Grafikdesign-Studium.

Eine Weiterbildung als Fotomedienlaborant

In erster Linie muss man sich in diesem Beruf erst einmal fragen was man mit einer Weiterbildung erreichen will. Denn je nach gewünschtem Ziel kann es notwendig sein eine andere Möglichkeit zur Weiterbildung auszusuchen.

Mögliche Ziele im Beruf nach der Weiterbildung:
  • höheres Gehalt
  • mehr Ansehen
  • mehr berufliche Freiheit
  • leitende Position

Nachdem die Ziele feststehen, kann sich ein Fotomedienlaborant auf die Suche nach einer passenden Weiterbildung machen. Hierbei gibt es diverse Möglichkeiten, welche vom Studium bis hin zur einfachen Fortbildung reichen.

Interessante Fortbildungsmöglichkeiten als Fotomedienlaborant:

  • Fotograf
  • Mediengestalter für Bild und Ton
  • Mediengestalter für Digital und Print
  • Studium der Medien

Ausbildung zum Fotografen

Als gelernter Fotograf ist es nun möglich, eigene Fotografien zu entwickeln oder in einem Ladengeschäft zu arbeiten. Dort kann man im Verkauf tätig sein und die analogen Filme der Kunden, welche immer selten entwickelt werden, bearbeiten. Auch ein eigenes Fotostudio im Rahmen einer Selbstständigkeit könnte hierbei eine lukrative Karriere sein.

Ausbildung zum Mediengestalter für Bild und Ton

Diese Weiterbildung hat einen großen Anteil Bildbearbeitung inne. Hier kann der Fotomedienlaborant zeigen, was er kann und sein Wissen auch noch stark erweitern. So ist es durchaus möglich, später einmal auf die Bearbeitung und Entwicklung digitaler Fotos spezialisiert zu arbeiten.

Ausbildung zum Mediengestalter für Digital und Print

Nicht nur die Entwicklung von alten Fotos ist eine Kunst für sich, auch die Erstellung von einwandfreien Druckdaten ist nicht leicht. Wer also in seinem bisherigen Berufsleben gern Fotos entwickelt hat, könnte durchaus auch im Printdesign seine Fähigkeiten entdecken und weiterentwickeln.

Das Studium der Medien

Solch eine Weiterbildung ist für Menschen mit besonders viel Ehrgeiz und hilft dabei, im Bereich der Fotografie zu bleiben. Natürlich wird man nach so einem Studium nicht mehr länger Fotos entwickeln, sondern diese eher bearbeiten, aussuchen oder gar selbst anfertigen.

Hier finden Sie die durchschnittlichen Jahresgehälter nach Branchen in der Übersicht:

FotomedienlaborantMediengestalter Digital und PrintMedienfachwirt
ca. 20.000 Euroca. 25.000 Euroca. 35.000 Euro

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