gehaltsverhandlung-bewerbung

Es ist ein mulmiges Gefühl, was sich während einer Bewerbung häufig ausbreitet. Man wird zumeist um eine Gehaltsvorstellung gebeten.

Die Gehaltsverhandlung beginnt lange vor dem ersten persönlichen Gespräch. Man sollte sich über die Zahl in Ruhe Gedanken machen, denn sie wird von der anderen Seite kritisch betrachtet werden.

Zudem wird im Bewerbungsgespräch in aller Regel direkt auf diese Zahl Bezug genommen, um die eigentlichen Verhandlungen zu beginnen.

Vorbereitung auf die Gehaltsverhandlung bei einer Bewerbung

Hier gilt es, seriös zu arbeiten und seinen eigenen Marktwert zu ergründen.

Dabei sollen die folgenden Punkte helfen:

  • Gehaltstabellen für die unterschiedlichen Branchen geben einen Hinweis, was wem wo bezahlt wird
  • Besitzt man zusätzliche Qualifikationen, die über die Stellenbeschreibung hinausgehen, aber eine große Hilfe sind? - Diese sollten in der Bewerbung auftauchen
  • Sind bei der Stelle geeignete Bewerber Mangelware oder tummeln sich hinter einem noch Dutzende andere Menschen, die den Job sofort und mit Kusshand nehmen würden?
  • Gehaltsvorstellungen werden als Jahresbruttogehalt angegeben

Vorgehensweise bei der Gehaltsverhandlung im Bewerbungsgespräch

Im Bewerbungs- bzw. Vorstellungsgespräch steht nun die Gehaltsverhandlung an. Hierbei sollte man nicht selbst mit der Tür ins Haus fallen, sondern den anderen das Thema anschneiden lassen.

Anschließend ist es wichtig, sachlich und nicht fordernd zu erscheinen. Zahlen und weitere schlüssige Argumente sind bei einer Bewerbung die besten Helfer, um in der Gehaltsverhandlung ein gutes Ergebnis zu erzielen.

Vermeidbare Fehler als Bewerber bei der Gehaltsverhandlung

Bewerber, die zum ersten Mal eine Gehaltsvorstellung angeben und anschließend in einer Verhandlung verteidigen müssen, verfallen gerne in einen Rechtfertigungsreflex. Sie versuchen, über ihre persönliche Situation ihre Forderung zu erklären.

Dies interessiert den möglichen Chef jedoch nur wenig: Er ist nicht die Wohlfahrt, sondern bezahlt nur dann viel, wenn er der Überzeugung ist, dass es sich für sein Unternehmen lohnt. Die persönliche Situation hat - wenn sie nicht konkret vom anderen abgefragt wird - deshalb keinen Platz in der Bewerbung - an keiner Stelle.

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