Über Geld spricht man nicht. Dieses alte Sprichwort hat sich tief in die Köpfe vieler Menschen gebrannt. Umso mehr Fragen gibt es deshalb rund um das Thema Gehaltsverhandlung. Viele von ihnen beziehen sich auf den Einstieg.

Tipps für den Einstieg in die Gehaltsverhandlung

Den wichtigsten Hinweis, über den sich Personalchefs immer wieder beschweren, vorweg: Viele Bewerber wissen gar nicht, dass es schon im Vorstellungsgespräch auch um das Gehalt gehen wird. Darüber sollte man sich klar sein.

Weitere wichtige Tipps sind:

  1. Man sollte sich vor dem Gespräch über die branchenübliche Bezahlung informieren. Eine Hilfe für Hochschulabgänger ist beispielsweise der Absolventenspiegel der Hans-Böckler-Stiftung
  2. Wenn in der Stellenanzeige nach einer Gehaltsvorstellung gefragt wird, sollte man diese liefern. Die potenziellen Vorgesetzten wollen sehen, ob der Bewerber seinen Wert für das eigene Unternehmen kennt
  3. Ein Vorstellungsgespräch ist nicht nur eine Gehaltsverhandlung. Der Bewerber sollte das Thema deshalb nicht selbst anschneiden. Kommt der andere nicht darauf zu sprechen, darf man am Ende des Gesprächs nach dem 'finanziellen Rahmen' fragen
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Verhandlungen sind kein Pokerspiel. Man muss zwar konzentriert und aufmerksam sein, aber das Pokerface sollte man Zuhause lassen.

Wichtig ist es stattdessen, sich um eine angenehme Gesprächsatmosphäre zu bemühen. Diese erreicht man durch eine offene Körperhaltung und etwas Small Talk.

Als konkreter Einstieg hat sich die Frage des Arbeitnehmers an seinen Chef bewährt, wie dieser eigentlich die eigenen Leistungen bewertet. Der Vorgesetzte gibt als Antwort wichtige Hinweise, wie viel Potenzial die Gehaltsverhandlung hat.

Wie kann man möglichst viel Gehalt heraushandeln?

Wer seinen Einstieg ins Berufsleben macht, lernt meist eine Lektion sehr schnell: Anfänger werden extrem schlecht bezahlt. Unternehmen haben in der Regel sehr wenig Spielraum, was die Gehälter für Einsteiger angeht.

Wer trotzdem mehr möchte, muss mit besonderen Fähigkeiten, einer speziellen Ausbildung oder etwas Ähnlichem punkten.

Möchte man sich nicht nur auf die persönlichen Vorzüge und Qualifikationen verlassen, sollte man versuchen, nicht die erste Zahl in der Gehaltsverhandlung zu nennen, sondern auf ein Angebot des potenziellen Arbeitgebers warten. Bei Verhandlungen mit entgegengesetzten Zielen hat sich gezeigt, dass das erste Gebot in der Regel verliert.

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Aktualisiert am 20.09.2020 von


Quellen und Einzelnachweise

Bolles, Richard Nelson: Durchstarten zum Traumjob: Das ultimative Handbuch für Ein-, Um- und Aufsteiger »

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