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Eine Führungskraft muss ihren Lohn sehr viel häufiger als der durchschnittliche Arbeitnehmer im Rahmen einer Gehaltsverhandlung unter die Lupe nehmen lassen.

Tatsächlich gibt es in größeren Unternehmen für Manager das sogenannte Jahresgespräch, bei dem es um die künftigen Bezüge geht.

Eine Führungskraft ist in einer bemerkenswerten Doppelrolle. Sie muss selbst über Löhne entscheiden, sich aber in ähnlichen Gesprächen durchsetzen. Dabei sind bestimmte Dinge zu beachten.

Worauf kommt es in der Gehaltsverhandlung der Führungskraft an?

Die Gehaltsverhandlung einer Führungskraft unterscheidet sich in einigen Punkten von der eines normalen Arbeitnehmers.

Identische Punkte wie eine gute Vorbereitung werden deshalb an dieser Stelle ausgeblendet, um die Differenzen deutlich zu machen:

  • Führungskräfte müssen sich Ziele setzen: Und zwar nicht (nur) persönlich, sondern auch für den eigenen Verantwortungsbereich
  • Gehaltsforderungen dürfen nicht einmal augenzwinkernd viel zu hoch angesetzt werden: Seriosität ist hier das Gebot
  • Eine Führungskraft sollte lieber öfter verhandeln und in kleinen Sprüngen nach oben kommen - und nicht auf einmal einen großen Satz hoffen
  • Auf das richtige Timing kommt es an: Ein Manager, der in für das Unternehmen hektischen Zeiten viel mehr Gehalt fordert, hat in der Regel keine große Zukunft

Welche Fehler sollte man bei der Gehaltsverhandlung vermeiden?

Es gibt drei Todsünden, die Führungskräfte im Rahmen einer Gehaltsverhandlung unbedingt vermeiden sollten, weil sie Zweifel an der eigenen Kompetenz wecken:

  • Nervosität
  • Mangelnde Flexibilität
  • Schlechte Argumente

Zudem gehört hierzu eigentlich auch noch die fehlende Agenda, aber diese fällt unter den Bereich, dass man sich Ziele setzen muss, der bereits oben abgehandelt wurde.

Wie kommt eine Führungskraft mit der Doppelrolle zurecht?

Viele Manager, deren eigene Verhandlungen nicht gut gelaufen sind, leiden unter ihrer Doppelrolle, die sie zwingt, möglicherweise mit einem guten Arbeitnehmer ähnlich zu verfahren.

Ein Gedanke hat sich in dieser Situation als hilfreich bewährt: In einer Gehaltsverhandlung geht es nicht nur um Geld, sondern auch um Motivation und Zufriedenheit.

Garantiert eine Führungskraft diese für den eigenen Zuständigkeitsbereich, wird dieser besser arbeiten - und so später für eine angenehmere eigene Gehaltsverhandlung sorgen.

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