Das Gehalt als Gerichtshelfer

Aktualisiert am 03.08.2021 08:47 von Melanie Vahland

Als Gerichtshelfer bekleidet man einen sozialen Beruf und wird in manchen Fällen vor einem Strafprozess hinzugezogen, um zu ermitteln, welche persönlichen Umstände eine Tat ausgelöst haben könnten.

Brutto Gehalt als Gerichtshelfer

Beruf Gerichtshelfer/ Gerichtshelferin
Monatliches Bruttogehalt 2.727,46€
Jährliches Bruttogehalt 32.729,46€

Durchschnittlich liegt das Gehalt als Gerichtshelfer im Jahr mit 32.729,46€ brutto. Bei einem Stundenlohn von 17,48€ verdienen Gerichtshelfer im Monat durchschnittlich 2.727,46€ brutto.

Inhaltsverzeichnis:

  1. Wie arbeitet ein Gerichtshelfer?
  2. Das Gehalt eines Gerichtshelfers
  3. Voraussetzung für die Arbeit als Gerichtshelfer
  4. Verdienen Sie als Gerichtshelfer genug?
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Wie arbeitet ein Gerichtshelfer?

Da die persönlichen Hintergründe eines Täters bei der Findung des angemessenen Strafmaßes von großer Bedeutung sein, wird ein Gerichtshelfer mit Tätern über die Umstände ihrer Tat sprechen.

Außerdem steht er auch im Kontakt mit Opfern einer Tat. Hier kann das Strafmaß, welches später gefordert wird, ebenfalls durch die Wahrnehmung des Gerichtshelfers beeinflusst werden.

Das Gehalt eines Gerichtshelfers

Die meisten Gerichtshelfer arbeiten in der Entgeltgruppe 10 des Tarifvertrags TV-L. Das Grundentgelt in Stufe 1 dieser Entgeltgruppe betrug im Jahr 2013 immerhin 2.728,79 Euro. In der Stufe 5 betrug es bereits 3.912,93 Euro.

Somit verdient ein Gerichtshelfer ein deutlich besseres Gehalt als viele andere Sozialarbeiter oder Sozialpädagogen, welche bei öffentlichen Trägern angestellt sind. Seltener sind auch andere, teils höhere Stufen des Tarifvertrags möglich.

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Voraussetzung für die Arbeit als Gerichtshelfer

Ein sozialpädagogisches Studium wird für diese Arbeit vorausgesetzt. Außerdem darf man den Kontakt mit Tätern einer Straftat weder scheuen noch darf man ihnen voreingenommen entgegen stehen.

Häufig arbeiten Gerichtshelfer gleichzeitig als Bewährungshelfer, was eine gewisse Offenheit im Umgang mit diesem Klientel noch dringlicher gestaltet.

Der Arbeitgeber kann stark variieren, da die Bewährungshilfe länderrechtlichen Regelungen unterliegt und in manchen Ländern, wie Baden–Württemberg, die Privatisierung angedacht oder schon durchgeführt worden ist.

Dies hat zugleich zur Konsequenz, dass Gehälter zu schrumpfen drohen, da ein privater Träger kosten-effizienter arbeiten will und auch muss, um Geld zu verdienen. Dies geschieht am einfachsten mit Einsparungen in den Gehältern. So werden auch ehrenamtliche Gerichts- und Bewährungshelfer oft gesucht.

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Ausbildung / Studium

Einzelnachweise


  1. Bundesagentur für Arbeit: Gerichtshelfer/in

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