Diese Seite bietet Ihnen einen Überblick über interessante Daten zum Gehalt als Immobilienkaufmann/ Immobilienkauffrau. Sie wurden unserer Gehaltsdatenbank zum Beruf Immobilienkaufmann/ Immobilienkauffrau entnommen und sind auf dieser Seite als Durchschnittswert dargestellt.

Brutto Gehalt als Immobilienkaufmann

Beruf Immobilienkaufmann/ Immobilienkauffrau
Monatliches Bruttogehalt 2.597,49€
Jährliches Bruttogehalt 31.169,83€
Wie viel Netto?

Unsere Datenlage ermöglicht die Berechnung des Bruttodurchschnittsgehalts pro Monat und Jahr sowie den gemittelten Stundenlohn. Laut unserer Datenbank verdienen Immobilienkaufmänner und -kauffrauen durchschnittlich 2.597,49€ brutto monatlich, was sich auf das Jahr gerechnet zu einem Bruttoverdienst von 31.169,83€ hochrechnen lässt. Der Stundenlohn liegt im Mittel bei etwa 17,13€.


Unsere aktuellen Gehaltsdatensätze für den Beruf Immobilienkaufmann/ Immobilienkauffrau

Die aktuellsten Einträge zum Immobilienkaufmanngehalt aus unserer Datenbank finden Sie nachfolgend im Überblick. Alle Daten wurden uns von Immobilienkaufmännern und Immobilienkauffrauen aus ganz Deutschland übermittelt.

Datensätze vom 11.04.2021
Bruttogehalt in € Alter Geschlecht Arbeitsort
2.500,00 32 männlich 41189 Mönchengladbach
2.600,00 45 männlich 24944 Flensburg
2.900,00 45 männlich 24944 Flensburg
2.500,00 47 männlich 69221 Dossenheim
2.300,00 48 männlich 24944 Flensburg
2.600,00 45 männlich 24944 Flensburg
3.700,00 51 weiblich 28195 Bremen
2.500,00 39 weiblich 38440 Wolfsburg
3.700,00 22 männlich 65185 Wiesbaden
3.000,00 52 männlich 71404 Korb
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Durchschnittsgehalt für Immobilienkaufmann/ Immobilienkauffrau nach Bundesland

Durch regionale Gehaltsunterschiede kann oft schon die Wahl des Arbeitsortes über die Höhe des Gehalts entscheiden. Wirtschaftsstrukturelle Bedingungen sorgen dafür, dass Arbeitnehmer als Industriekaufmann/ Industriekauffrau in verschiedenen Bundesländern verschiedene Durchschnittsgehälter erhalten. Wie hoch die Gehälter der einzelnen Bundesländer für Immobilienkaufleute im Durchschnitt ausfallen, kann dieser Liste entnommen werden:

Bundesland Bruttogehalt in €
Hessen 3.050,00
Hamburg 2.764,08
Nordrhein Westfalen 2.565,97
Baden Württemberg 2.470,00
Schleswig Holstein 2.455,00
Bayern 2.509,09
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Das Gehalt als Immobilienkaufmann/ Immobilienkauffrau nach Familienstand

Das Durchschnittsgehalt als Immobilienkaufmann/ Immobilienkauffrau kann auch durch den Familienstand beeinflusst werden. So kommt es zustande, dass für verheiratete Immobilienkaufleute ein anderes Durchschnittsgehalt angegeben wird als für alleinerziehende oder alleinstehende.

Die Grundlage für diesen Unterschied ist die Einteilung in Steuerklassen, die darüber bestimmen, in welcher Höhe die Lohnsteuer entrichtet werden muss. Verheiratete Immobilienkaufleute fallen hierbei in die Steuerklassen 3, 4 und 5, während alleinerziehende sich der Steuerklasse 2 zuordnen lassen können. Als alleinstehender Immobilienkaufmann ohne Kinder wird man in die Steuerklasse 1 eingeordnet.

Familienstand Bruttogehalt in €
Verheiratet 2.638,18
Alleinerziehend 2.594,02
gehaltsdifferenz

Das Gehalt nach Geschlecht für Immobilienkaufmann/ Immobilienkauffrau

Ein Gehaltsunterschied zwischen Mann und Frau, die im gleichen Berufsfeld tätig sind, ist keine Seltenheit. Diese Differenz wird auch als Gender Pay Gap bezeichnet und liegt für den Beruf Immobilienkaufmann/ Immobilienkauffrau bei 5,69%. Immobilienkauffrauen haben in unserer Datenbank durchschnittlich ein Gehalt von 2.537,38€ angegeben. Bei Immobilienkaufmännern liegt der Durchschnittsverdienst wiederum bei 2.690,38€.

Geschlecht Bruttogehalt in €
Männlich 2.690,38
Weiblich 2.537,38
gehaltsdifferenz

Das Durchschnittsgehalt nach Alter zum Beruf Immobilienkaufmann/ Immobilienkauffrau

Auch das Alter kommt als Einflussfaktor für das Gehalt infrage. In vielen Berufen ist eine Entwicklung des durchschnittlichen Gehalts mit zunehmendem Alter zu erkennen - so auch im Beruf Immobilienkaufmann/ Immobilienkauffrau:

Altersspanne in Jahren Bruttogehalt in €
18 - 20 950,00
21 - 25 2.356,98
26 - 30 2.699,65
31 - 40 2.905,24
41 - 50 2.744,35
51 - 60 2.670,13
61 - 70 2.300,00

Das Gehalt nach Berufserfahrung als Immobilienkaufmann/ Immobilienkauffrau

Oft ist es jedoch nicht das Alter alleine, das über die Höhe des Gehalts bestimmt, sondern vielmehr die zunehmende Berufserfahrung, die mit dem steigenden Alter einhergeht. Deshalb werfen wir hier auch einen Blick auf unsere Datenlage zum Durchschnittsgehalt nach Berufserfahrung als Immobilienkaufmann/ Immobilienkauffrau:

Berufserfahrung in Jahren Bruttogehalt in €
< 1 2.669,23
1 - 2 2.532,00
2 - 5 3.105,63
5 - 10 3.017,36
10 - 20 2.733,14
20 - 30 2.500,00
> 30 k.A.

Durchschnittsgehalt nach Schulabschluss für Immobilienkaufmann/ Immobilienkauffrau

Nicht immer beeinflusst der Bildungsabschluss die Gehaltschancen. Unsere Datenbank gibt Auskunft darüber, wie die Durchschnittsgehälter nach Schulabschluss als Immobilienkaufmann/ Immobilienkauffrau variieren:

Abschluss Bruttogehalt in €
Mittlere Reife 2.577,17
Fachhochschulreife 2.745,46
Allgemeine Hochschulreife 2.769,00
Kfm. / Handel 2.578,33
Bachelor (BA) 2.700,00
Bachelor (FH) 3.400,00
Diplom (FH) 3.333,00

Die Benefits im Beruf Immobilienkaufmann/ Immobilienkauffrau

Das Gehalt ist nur ein Faktor, der über die Zufriedenheit bei der Arbeit entscheidet. Jeder Beruf geht auch mit einem Set bestimmter Vorteile einher. Für den Beruf Immobilienkaufmann/ Immobilienkauffrau können das folgende Benefits sein:

Immobilienkaufmann - Die wichtigsten Fakten

  • Das Aufgabengebiet eines Immobilienkaufmanns bzw. einer Immobilienkauffrau ist breit gefächert. Sie suchen, kaufen und verkaufen, vermieten und verwalten Gebäude und Grundstücke sowohl für die private als auch für die gewerbliche Nutzung.
  • Zu diesen Aufgaben im Verwaltungsbereich zählen ebenfalls die Beauftragung von Fachfirmen bei etwaigen Schadensmeldungen für Reparaturen oder sonstigen Instandhaltungsmaßnahmen.
  • Teilweise erstellt der Immobilienkaufmann selbst Konzepte zur Finanzierung von Objekten, wenn er mit potentiellen Interessenten im Gespräch steht und verhandelt auch mit Versicherungen und Banken.
  • Als Immobilienkaufmann ist man also nicht nur im Büro, sondern auch im Außendienst tätig. Ebenso vielfältig wie der Beruf sind auch die möglichen Arbeitgeber.

Potenzielle Arbeitgeber sind:

  • Immobilienmakler
  • Wohnungsunternehmen
  • Immobilien- und Projektentwickler
  • Bauträger
  • Wohnungsgenossenschaften
  • Grundstücks- und Hausverwaltungen
  • Immobilienverwaltungen
  • Vermögensverwaltungen

Außerdem kann man in Immobilienabteilungen von

  • Industrie- und Handelsunternehmen
  • Versicherungen
  • Banken
  • Bausparkassen

arbeiten.

Die Ausbildung zum Immobilienkaufmann

Die Ausbildung zum Immobilienkaufmann bzw. zur Immobilienkauffrau ist nach dem deutschen Berufsbildungsgesetz geregelt und dauert drei Jahre. Für besonders leistungsstarke Auszubildende gibt es unter bestimmten Voraussetzungen die Möglichkeit, um ein halbes Jahr zu verkürzen.

Diese Ausbildung hat seit dem 02.August 2006 den bis dato anerkannten Ausbildungsberuf Kaufmann/ Kauffrau in der Grundstücks- und Wohnungswirtschaft abgelöst, verläuft aber wie dieser in Form einer dualen Ausbildung, d.h die Ausbildungsinhalte werden sowohl in der Berufsschule als auch im Ausbildungsbetrieb vermittelt.

Zwar sieht die Ausbildungsordnung für diesen Beruf weder Abitur noch Fachhochschulreife vor, sondern einen Hauptschulabschluss, allerdings werden Bewerber mit einem höheren Schulabschluss häufiger eingestellt, da die Ausbildung aufgrund ihrer Vielseitigkeit hohe Ansprüche an die Auszubildenden stellt.

Die Ausbildung zum Immobilienkaufmann im Detail

Wer Immobilienkaufmann werden möchte, der muss zunächst einmal eine dreijährige Ausbildung absolvieren. Diese wird zum einen im jeweiligen Ausbildungsunternehmen durchgeführt und zum anderen in der Berufsschule.

Wer hierbei mit guten Leistungen glänzt, bekommt sogar die Gelegenheit, die Ausbildungszeit um sechs Monate zu verkürzen und hat damit schneller die Chance auf ein erstes richtiges Gehalt.

Thematische Schwerpunkte während der Ausbildung:

  • Mathematik
  • Wirtschaftsrechnen

Darüber hinaus lernt der Azubi natürlich auch sonst alle notwendigen, praktischen und theoretischen Fähigkeiten und Kenntnisse, die er zur Ausübung im späteren Beruf als Immobilienkaufmann benötigt.

Das Ausbildungsgehalt als Immobilienkaufmann

Während der Lehre gibt es für den Auszubildenden auch schon ein kleines Gehalt. Die sogenannte Ausbildungsvergütung wird monatlich ausgezahlt und erhöht sich nach einem Staffelprinzip einmal pro Jahr.

Auf den bundesdeutschen Durchschnitt bezogen kann der Azubi mit in etwa folgenden Einkünften rechnen:

  • 730 Euro brutto im Monat im 1.Lehrjahr
  • 850 Euro brutto im Monat im 2.Lehrjahr
  • 945 Euro brutto im Monat im 3.Lehrjahr

Das Einstiegsgehalt als Immobilienkaufmann

Nach der Ausbildung liegt das monatliche Bruttogehalt zwischen 1.800 und 2.400 Euro. Je mehr Berufserfahrung der Immobilienkaufmann sammelt, desto höher wird auch sein Gehalt ausfallen.

Die Höhe des Gehalts ist unter anderem vom Unternehmen abhängig oder in welchem Bundesland der Immobilienkaufmann arbeitet. Hohe Gehälter werden vor allem in den Regionen gezahlt, in denen auch die Lebenshaltungskosten hoch sind.

Berufseinsteiger, die für ein Unternehmen mit 100 Mitarbeitern arbeiten, erhalten ein Jahresgehalt von durchschnittlich 36.500 Euro brutto. Wer dagegen in einem Unternehmen mit 1000 Mitarbeitern einen Anstellung gefunden hat, wird im Schnitt 43.300 Euro brutto im Jahr erhalten.

Auch ein Quereinstieg ist möglich

Wer sowohl mindestens über einen Hauptschulabschluss verfügt als auch bereits Erfahrungen in der Immobilienbranche gesammelt hat, der hat die Möglichkeit, sich per Fernlehrgang ausbilden zu lassen, der regulär 24 Monate dauert.

Die Kosten hierfür müssen allerdings größtenteils privat getragen werden, wenn die Voraussetzungen für eine staatliche Bildungsförderung mittels Bildungsscheck nicht erfüllt sind.

Ein Vorteil an einem Fernlehrgang ist, dass der angehende Immobilienfachmann diese Ausbildung auch neben seinem bisherigen Beruf durchlaufen kann. Üblicherweise werden bestimmte Aufgaben in Selbstlernphasen bearbeitet und dann an die Fernschule eingesandt. Meistens ist nur die Präsenz an der Fernschule zu ausgewählten Unterrichtseinheiten oder zwecks Zwischen- bzw. Abschlussprüfung notwendig.

Weiterbildungsmöglichkeiten für den Immobilienkaufmann

In diesem Beruf hat man sehr viele Möglichkeiten, sich weiterzubilden. Zum Beispiel bieten die Industrie- und Handelskammern diverse Fachausbildungen an, insbesondere im Bereich der Verwaltung von Wohneigentum.

Zudem ist eine Weiterbildung zum Immobilienfachwirt möglich. Eine weitere Weiterbildungsmöglichkeit ist auch das Studium zum Immobilienbetriebswirt mit dem Schwerpunkt Immobilienwirtschaft oder Master of Business Administration (Management) mit dem Schwerpunkt Immobilien.

Erfolgreich absolvierte Weiterbildungen beeinflussen das Gehalt positiv, besonders deutlich zeigt sich dies bei den Universitätsabschlüssen.

Natürlich gibt es unzählige Möglichkeiten, um sich als Immobilienkaufmann fortzubilden. Und schlussendlich muss ein jeder für sich das Individuelle und Passende finden. Zur ersten Orientierung folgen nun die am häufigsten eingeschlagenen Optionen kurz zusammengefasst:

  • Weiterbildung zum Immobilienfachwirt
  • Fortbildung zum Betriebswirt im Fachbereich Immobilien
  • Gründung einer eigenen Existenz

In maximal zwei Jahren Weiterbildung kann man den Titel Immobilienfachwirt erlangen. Damit stehen dem Kaufmann nun erste Türen zu den Positionen in den Führungsetagen offen.

Wer sich noch für ein Aufbaustudium zum Betriebswirt entscheidet, erhält in dieser Form der Weiterbildung, umfangreiches Wissen in den Bereichen Management und Wertermittlung. Auch hierbei öffnen sich in aller Regel einige Türen zu Führungspositionen. Ist zuvor bereits der Immobilienfachwirt im Rahmen einer Weiterbildung abgeschlossen worden, so verkürzt sich die Studienzeit zum Betriebswirt sogar entsprechend.

Zu guter Letzt hat der Immobilienkaufmann auch immer die Möglichkeit, sein Berufsleben komplett in die eigene Hand zu nehmen, sich selbstständig zu machen und damit seine eigene Existenz zu gründen. Natürlich sollte dieser Schritt gut bedacht und überlegt sein.

Auch ist es von entscheidendem Vorteil, zunächst einmal eine Zeit lang Berufserfahrung zu sammeln, bevor man sich an den vielversprechenden Weg in die Selbstständigkeit heran wagt.

Gehaltsaussichten nach der Weiterbildung

Hier finden Sie einen Vergleich der durchschnittlichen Jahresgehälter der Berufseinsteiger nach Abschlüssen:

Ausbildung Immobilienkaufmann/ -frauStudium Betriebswirt/-in
Jahresgehalt: 27.000 EuroJahresgehalt: 44.000 Euro

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Einzelnachweise

  1. Bundesagentur für Arbeit: Immobilienkaufmann/-frau
  2. Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung: Berufe im Spiegel der Statistik - (BSG3) Kaufmännische und unternehmensbezogene Dienstleistungsberufe

Haftungsausschluss: Wir übernehmen, trotz sorgfältiger Prüfung, keine Haftung für die Vollständigkeit, Richtigkeit oder Aktualität der hier dargestellten Informationen. Es werden keine Leistungen übernommen, die gemäß StBerG und RBerG Berufsträgern vorbehalten sind.