Das Gehalt als Industriekaufmann

Ein Artikel von Melanie Vahland

Auf dieser Seite erfahren Sie mehr über das Gehalt als Industriekaufmann oder Industriekauffrau. Alle hier dargestellten Werte wurden aus unserer eigenen Gehaltsdatenbank ermittelt und werden in Form von Durchschnittswerten wiedergegeben.

Bruttolohn als Industriekaufmann

Beruf Industriekaufmann/ Industriekauffrau
Monatliches Bruttogehalt 2.757,05€
Jährliches Bruttogehalt 33.084,62€

Unsere Gehaltsdatenbank liefert die Grundlage zur Berechnung des durchschnittlichen Bruttogehalts für den Beruf Industriekaufmann bzw. Industriekauffrau. Das Durchschnittsgehalt in diesem Beruf liegt bei 2.757,05€. Daraus kann ein Stundenlohn von 17,20€ errechnet werden. Hochgerechnet auf ein Jahr ergeben die Zahlen aus unserer Datenbank ein durchschnittliches Bruttojahresgehalt von 33.084,62€.

Inhaltsverzeichnis:

  1. Berufsprofil Industriekaufmann
  2. Ausbildung Industriekaufmann
  3. Einstiegsgehalt Industriekaufmann
  4. Gehalt nach Branche
  5. Weiterbildungsmöglichkeiten
  6. Verdienen Sie genug?
+ 6.144,00 € jährlich kassieren?
Staatliche Zulagen mitnehmen!!

Berufsprofil Industriekaufmann

Das Arbeitsfeld von Industriekaufleuten umfasst unter anderem Bereiche des kaufmännischen Berufs. Industriekaufleute kaufen Waren ein und verwalten Warenbestände. Ihre Aufgabe ist es, Kosten für Aufträge, Projekte und Produktionsprozesse zu ermitteln. Außerdem sind sie im Bereich Marketing und Absatz tätig.

Das Entgegennehmen von Aufträgen, das Führen von Verkaufsverhandlungen und das Planen von Marketing- und Werbemaßnahmen gehören ebenfalls zu den Tätigkeiten des Industriekaufmanns oder der Industriekauffrau. Manchmal kümmern sie sich auch um die Personalverwaltung im Betrieb.

Jeder Bundesbürger hat Anspruch auf folgende Förderungen... Jedes Jahr!
Jetzt kostenlos Informieren.

Die Ausbildung zum Industriekaufmann im Detail

Vom Gesetz her ist keine Schulbildung vorgeschrieben, allerdings ist der häufigste Schulabschluss für die Ausbildung zum Industriekaufmann oder zur Industriekauffrau das (Fach-)Abitur.

Die Ausbildung dauert drei Jahre. Eine Verkürzung auf zwei Jahre ist möglich, wenn der ausbildende Betrieb es genehmigt und der Antrag rechtzeitig bei der Industrie- und Handelskammer eingereicht wird.

Das Gehalt während der Ausbildung zum Industriekaufmann

Generell zählt Industriekaufmann zu den überdurchschnittlich gut bezahlten Ausbildungsberufen.

Hier liegen die Richtwerte etwa bei:

  • 1. Ausbildungsjahr: 900 Euro
  • 2. Ausbildungsjahr: 950 Euro
  • 3. Ausbildungsjahr: 1.000 Euro

Die Höhe des Gehalts in der Ausbildung hängt zudem davon ab, ob der Betrieb, in dem man arbeitet, tariflich gebunden ist oder nicht. In einem tariflich gebundenen Betrieb gelten vertraglich geregelte Gehälter. Allerdings gibt es in Deutschland je nach Branche und Bundesland unterschiedliche Tarifverträge.

Ablauf und Lehrinhalt der Ausbildung zum Industriekaufmann

Im praktischen Teil der Ausbildung, der im jeweiligen Betrieb stattfindet, durchläuft der Lehrling sämtliche notwendige Abteilungen des Unternehmens, um einen facettenreichen Einblick in alle Bereiche zu erhalten.

Der theoretische Teil der Ausbildung findet parallel dazu an einer Berufsschule statt. Hierbei werden allgemeinbildende Fächer genau so unterrichtet wie fachspezifische. Zum Beispiel:

  • Deutsch
  • Englisch
  • Wirtschaftsrechnen
  • BWL

Je nach Betrieb und Branche können die Aufgabenbereiche sehr individuell sein. Die Ausbildungsinhalte sind jedoch in der Ausbildungsverordnung zum Industriekaufmann vorgeschrieben.

Dazu gehören unter anderem:

  • der Einsatz von Medien- und Kommunikationstechniken
  • die Beratung und Betreuung von Kunden
  • die exakte Ermittlung des Bedarfs und der darauf abgestimmte Einkauf von Gütern
  • die Analyse von Marktpotenzialen

Das Gehalt nach der Ausbildung

Ausgebildete Industriekaufleute können etwa mit einem Einstiegsgehalt von 1.800 bis 2.400 Euro brutto rechnen. Zudem ist es üblich, dass Weihnachtsgeld in Form eines 13. Gehalts und Urlaubsgeld gezahlt werden.

Das Gehalt hängt von verschiedenen Faktoren ab: Kleine Betriebe zahlen häufig ein niedrigeres Gehalt als große, internationale Konzerne. Auch bei Industriekaufleuten gibt es das West-Ost-Gefälle. Im Westen kann mit höherem Einkommen gerechnet werden als im Osten.

Das gezahlte Gehalt hängt auch von der Position, der Arbeitserfahrung und der Qualifikation ab. In der Regel bekommt man als Industriekaufmann direkt nach der Ausbildung einen Bereich mit niedrigem bis mittlerem Verantwortungsgrad übertragen. Ein erweiterter Aufgabenbereich macht sich auch in einer Gehaltserhöhung bemerkbar.

Das Gehalt nach Branche

Im Durchschnitt verdienen ausgelernte Industriekaufleute mit Berufserfahrung ein Gehalt zwischen 3.000 und 3.400 Euro brutto. Dies hängt jedoch auch von der jeweiligen Branche ab.

Hier finden Sie Beispielgehälter für drei Branchen:

  • Einzel-, Groß- und Außenhandel: 2.000 bis 3.300 Euro
  • Nahrungs- und Genussmittelindustrie: 2.300 bis 3.500 Euro
  • Chemische Industrie: 2.600 bis 3.800 Euro

Dabei handelt es sich nur um einen kleinen Auszug an beispielhaften Gehältern für Industriekaufleute. Es gibt noch viele weitere Branchen und Tarifverordnungen in Deutschland.

Weiterbildungsmöglichkeiten für den Industriekaufmann

Als Industriekaufmann bzw. Industriekauffrau gibt es zahlreiche Möglichkeiten der Weiterbildungen, die das Gehalt maßgeblich beeinflussen können.

Zum Beispiel gibt es die Weiterbildung zum Betriebswirt, die dazu berechtigt, eine leitende Position einzunehmen und somit mit einem deutlich höheren Jahresgehalt entlohnt wird.

Für den Industriekaufmann kommen als Fortbildung verschiedenen Optionen in Frage:

Weiterbildungsmöglichkeiten im Detail

(accgroup: start)

(acc: start title: Fortbildung zum Betriebswirt)

Die Fortbildung zum staatlich geprüften Betriebswirt kann von Industriekaufleuten absolviert werden, die nach ihrer Ausbildung bereits mindestens ein Jahr Berufserfahrung sammeln konnten. Diese kann an Fachschulen oder -akademien für Wirtschaft in Teil- oder Vollzeit besucht werden.

Die Vollzeitweiterbildung zum Betriebswirt nimmt in etwa zwei Jahre in Anspruch. In Teilzeit benötigen angehende Betriebswirte 4 Jahre für die Weiterbildung.

Abgeschlossen wird der Lehrgang durch eine Prüfung. Als staatlich geprüfter Betriebswirt steigert ein Industriekaufmann die Chance auf den Eintritt in eine Führungsposition.

(acc: end)

(acc: start title: Fortbildung zum Bilanzbuchhalter)

Als Industriekaufmann oder Industriekauffrau mit Interesse an den Schwerpunkten Finanz- und Rechnungswesen bietet sich die Fortbildung zum Bilanzbuchhalter an. Wie die Weiterbildung zum Betriebswirt kann auch sie in Teil- oder Vollzeit absolviert werden, nimmt jedoch mit 3 Monaten bis 2 Jahren eine kleinere Zeitspanne in Anspruch.

Die Voraussetzungen für eine Weiterbildung zum Bilanzbuchhalter sind eine abgeschlossene Ausbildung und eine Berufserfahrung von mindestens drei Jahren.

(acc: end)

(acc: start title: Studium)

Wer nach der Ausbildung zum Industriekaufmann oder zur Industriekauffrau seine praktischen Erfahrungen mit theoretischem Wissen untermauern möchte, kann der Ausbildung auch ein Studium anschließen. Hierzu bieten sich vor allem wirtschaftliche Studiengänge wie Wirtschafswissenschaften oder Wirtschaftsingenieurswesen an.

(acc: end)

(accgroup: end)

Verdienen Sie als Industriekaufmann genug?

Erhalten Sie das bestmögliche Gehalt für Ihren Job oder könnten Sie mehr verdienen. Mit dem Gehaltspotenzial-Rechner von Stepstone finden Sie es heraus!
btn-pfeil

Jetzt mehr erfahren!

Anonymen Gehaltsvergleich durchführen
Aktuellen Job

Zukünftigen Job

Anderen Job

Ausbildung / Studium

Einzelnachweise & Quellen


  1. Bundesagentur für Arbeit: Industriekaufmann/-frau
  2. Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung: Berufe im Spiegel der Statistik - (BSG3) Kaufmännische und unternehmensbezogene Dienstleistungsberufe
  3. Berufsinstitut für Berufsbildung: Informationen zu Aus- und Fortbildungsberufen - Industriekaufmann/ Industriekauffrau (Ausbildung)

Bewerten Sie diesen Artikel

0 von 5 Sternen - 0 Bewertungen

Haftungsausschluss: Wir übernehmen, trotz sorgfältiger Prüfung, keine Haftung für die Vollständigkeit, Richtigkeit oder Aktualität der hier dargestellten Informationen. Es werden keine Leistungen übernommen, die gemäß StBerG und RBerG Berufsträgern vorbehalten sind.


Weiteres zum Thema Gehalt