Auf dieser Seite erfahren Sie mehr über das Gehalt als Industriekaufmann/ Industriekauffrau. Alle hier dargestellten Werte wurden aus unserer eigenen Gehaltsdatenbank ermittelt und werden in Form von Durchschnittswerten wiedergegeben.

Bruttolohn als Industriekaufmann

Beruf Industriekaufmann/ Industriekauffrau
Monatliches Bruttogehalt 2.739,19€
Jährliches Bruttogehalt 32.870,34€
Wie viel Netto?

Unsere Gehaltsdatenbank liefert die Grundlage zur Berechnung des durchschnittlichen Bruttogehalts für den Beruf Industriekaufmann/ Industriekauffrau. Das Durchschnittsgehalt in diesem Beruf liegt bei 2.739,19€. Daraus kann ein Stundenlohn von 15,80€ errechnet werden. Hochgerechnet auf ein Jahr ergeben die Zahlen aus unserer Datenbank ein durchschnittliches Bruttojahresgehalt von 32.870,34€.


Unsere aktuellen Gehaltsdatensätze für den Beruf Industriekaufmann/ Industriekauffrau

Einen konkreten Einblick in unsere Datenbank für den Beruf Industriekaufmann/ Industriekauffrau erhalten Sie in der folgenden Übersicht. Dort werden unsere aktuellsten Gehaltsdatenbankeinträge von Industriekaufmännern und -frauen dargestellt.

Datensätze vom 16.09.2021
Bruttogehalt in € Alter Geschlecht Arbeitsort
3.150,00 46 weiblich 57072 Siegen
2.400,00 62 weiblich 70565 Stuttgart
1.900,00 62 weiblich 70565 Stuttgart
2.800,00 21 männlich 71069 Sindelfingen
1.070,00 20 weiblich 77716 Fidcherbach
3.600,00 24 männlich 73262 Reichenbach
1.890,00 48 weiblich 57518 Alsdorf
1.260,00 48 weiblich 57518 Alsdorf
3.640,00 44 männlich 73249 Wernau
1.444,00 37 weiblich 88630 Pfullendorf
420

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Durchschnittsgehalt für Industriekaufmann/ Industriekauffrau nach Bundesland

Wirtschaftsstrukturelle Umstände nehmen noch immer Einfluss auf regionale Gehälter. Dadurch kommt ein abweichendes Durchschnittsgehalt von Bundesland zu Bundesland zustande. Auch bei unseren Gehaltsdaten für den Beruf Industriekaufmann/ Industriekauffrau bestehen regionale Unterschiede.

Wie genau die monatlichen Bruttodurchschnittsverdienste der einzelnen Bundesländer voneinander abweichen, lässt sich der folgenden Liste entnehmen.

Bundesland Bruttogehalt in €
Hessen 2.673,43
Hamburg 4.822,60
Nordrhein Westfalen 2.662,15
Baden Württemberg 2.774,13
Schleswig Holstein 3.408,33
Bayern 2.522,02
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Das Gehalt nach Geschlecht für Industriekaufmann/ Industriekauffrau

Die Differenz zwischen den durchschnittlichen Bruttoverdiensten von Mann und Frau wird auch Gender Pay Gap genannt. Auch im Beruf Industriekaufmann/ Industriekauffrau besteht ein Unterschied in der Bezahlung von männlichen und weiblichen Arbeitnehmern.

Industriekaufmänner erhalten laut unserer Datenbank ein durchschnittliches Gehalt von 2.807,61€. Industriekauffrauen verdienen wiederum durchschnittlich 2.574,49€ pro Monat. Prozentual beträgt die Einkommensdifferenz zwischen Industriekaufmännern und Industriekauffrauen also 8,30%.

Geschlecht Bruttogehalt in €
Männlich 2.807,61
Weiblich 2.574,49
gehaltsdifferenz

Das Gehalt als Industriekaufmann/ Industriekauffrau nach Familienstand

Ein weiterer Einflussfaktor auf das Gehalt als Industriekaufmann/ Industriekauffrau kann der Familienstand sein. Verheiratete verdienen oft ein anderes Gehalt als Alleinerziehende oder Alleinstehende.

Der Grund dafür lässt sich in der Einteilung der Lohnsteuerklassen finden. Zu Steuerklasse 1 gehören ledige, kinderlose Arbeitnehmer, während Steuerklasse 2 alleinerziehenden Bankkaufmännern und -frauen vorbehalten ist. Verheiratete verteilen sich auf die übrigen Steuerklassen 3 bis 5.

Die Werte unserer Gehaltsdatenbank lassen folgende Durchschnittswerte nach Familienstand erkennen:

Familienstand Bruttogehalt in €
Verheiratet 2.899,75
Alleinerziehend 2.625,37
gehaltsdifferenz

Das Durchschnittsgehalt nach Alter zum Beruf Industriekaufmann/ Industriekauffrau

In vielen Berufen steigt das Gehalt mit dem Alter. Das ist auch im Falle des Industriekaufmanns nicht anders. Die folgende Auswertung zeigt, wie die Entwicklung des Durchschnittsgehalts nach Alter im Beruf Industriekaufmann/ Industriekauffrau aussehen kann:

Altersspanne in Jahren Bruttogehalt in €
18 - 20 1.682,44
21 - 25 2.411,80
26 - 30 2.682,04
31 - 40 2.652,08
41 - 50 2.922,36
51 - 60 3.067,20
61 - 70 2.991,27

Das Gehalt nach Berufserfahrung als Industriekaufmann/ Industriekauffrau

Im Zusammenhang mit dem Alter spielt auch die Berufserfahrung eine Rolle bei der Bestimmung des Gehalts. Im Beruf Industriekaufmann/ Industriekauffrau sieht die durchschnittliche Gehaltsentwicklung nach Berufserfahrung wie folgt aus.

Berufserfahrung in Jahren Bruttogehalt in €
< 1 2.408,60
1 - 2 2.410,44
2 - 5 2.581,77
5 - 10 2.729,41
10 - 20 2.663,71
20 - 30 2.996,85
> 30 3.770,38

Durchschnittsgehalt nach Schulabschluss für Industriekaufmann/ Industriekauffrau

Bedeutet ein höherer Bildungsabschluss auch, dass man als Industriekaufmann oder Industriekauffrau ein höheres Gehalt erwarten kann? Die Antwort ist: Nein, nicht unbedingt. Stattdessen spielen zahlreiche individuelle Faktoren und die eigene Berufswahl in die Höhe des Gehalts hinein. Für den Beruf Industriekaufmann/ Industriekauffrau zeigt unsere Gehaltsdatenbank nach Schulabschluss gruppiert folgende Durchschnittswerte an:

Abschluss Bruttogehalt in €
Hauptschulabschluss 3.550,00
Mittlere Reife 2.812,78
Fachhochschulreife 2.603,48
Allgemeine Hochschulreife 2.579,10
Kfm. / Handel 2.490,80
Bachelor (BA) 2.610,00
Bachelor (FH) 2.480,00
Bachelor (Uni) 3.600,00
Diplom (FH) 3.400,00

Das Durchschnittsgehalt als Industriekaufmann/ Industriekauffrau nach Mitarbeiterzahl

Auch die Größe bzw. die Mitarbeiterzahl eines Unternehmens kann das Gehalt beeinflussen. Unsere Gehaltsstatistik zeigt folgende durchschnittliche Gehälter für Industriekaufmänner und Industriekauffrauen in unterschiedlich großen Unternehmen:

Mitarbeiteranzahl im Unternehmen Bruttogehalt in €
1 - 5 2.410,36
6 - 25 2.369,78
26 - 50 2.581,06
51 - 100 2.635,86
101 - 250 2.622,56
251 - 500 2.566,73
501 - 1000 2.773,59
1001 und mehr 3.323,63

Die Benefits im Beruf Industriekaufmann/ Industriekauffrau

Nicht nur die Höhe des Gehalts trägt zur Zufriedenheit bei der Arbeit bei. Auch die Möglichkeit, verschiedene Zusatzleistungen in Anspruch zu nehmen, ist für viele bei der Berufswahl wichtig. Diese Benefits wurden in unserer Datenbank für den Beruf Industriekaufmann/ Industriekauffrau angegeben.

Berufsprofil Industriekaufmann/ Industriekauffrau

Das Arbeitsfeld von Industriekaufleuten ist breit gefächert. Es umfasst Bereiche des kaufmännischen Berufs. Industriekaufleute kaufen Waren ein und verwalten Warenbestände. Ihre Aufgabe ist es, Kosten für Aufträge, Projekte und Produktionsprozesse zu ermitteln. Außerdem sind sie im Bereich Marketing und Absatz tätig.

Das Entgegennehmen von Aufträgen, das Führen von Verkaufsverhandlungen und das Planen von Marketing- und Werbemaßnahmen gehören ebenfalls zu den Tätigkeiten des Industriekaufmanns oder der Industriekauffrau. Manchmal kümmern sie sich auch um die Personalverwaltung im Betrieb.

Die Ausbildung zum Industriekaufmann im Detail

Vom Gesetz her ist keine Schulbildung der Bewerber vorgeschrieben, allerdings ist der empfohlene bzw. häufigste Schulabschluss für die Ausbildung zum Industriekaufmann oder zur Industriekauffrau das (Fach-)Abitur.

Die Ausbildungsdauer beträgt drei Jahre. Eine Verkürzung auf zwei Jahre ist möglich, wenn der ausbildende Betrieb es genehmigt und der Antrag rechtzeitig bei der Industrie- und Handelskammer eingereicht wird.

Das Gehalt während der Ausbildung zum Industriekaufmann

Generell zählt der Beruf der Industriekaufleute zu den überdurchschnittlich gut bezahlten Ausbildungsberufen.

Hier liegen die Richtwerte etwa bei:

  • 1. Ausbildungsjahr: 780 - 844 Euro
  • 2. Ausbildungsjahr: 832 - 897 Euro
  • 3. Ausbildungsjahr: 887 - 968 Euro

Die Höhe des Gehalts in der Ausbildung hängt zudem davon ab, ob der Betrieb, in dem man arbeitet, tariflich gebunden ist oder nicht.

In einem tariflich gebundenen Betrieb gelten nämlich vertraglich geregelte Gehälter. Allerdings gibt es in Deutschland je nach Branche und Bundesland unterschiedliche Tarifverträge.

Ausbildung zum Industriekaufmann - Ablauf und Lehrinhalt

Im praktischen Teil der Ausbildung, der im jeweiligen Betrieb stattfindet, durchläuft der Lehrling sämtliche notwendigen Abteilungen des Unternehmens, um einen facettenreichen Einblick in alle Bereiche zu erhalten.

Der theoretische Teil der Ausbildung findet parallel dazu an einer Berufsschule statt. Hierbei werden allgemeinbildende Fächer genau so unterrichtet wie auch fachspezifische. Zum Beispiel:

  • Deutsch
  • Englisch
  • Wirtschaftsrechnen
  • BWL

Je nach Betrieb und Branche können die Aufgabenbereiche sehr individuell sein. Die Ausbildungsinhalte sind jedoch in der Ausbildungsverordnung zum Industriekaufmann vorgeschrieben.

Dazu gehören unter anderem:

  • der Einsatz von Medien- und Kommunikationstechniken
  • die Beratung und Betreuung von Kunden
  • die exakte Ermittlung des Bedarfs und der darauf abgestimmte Einkauf von Gütern
  • sowie die Analyse von Marktpotenzialen

Das Gehalt nach der Ausbildung

Ausgebildete Industriekaufleute können etwa mit einem Einstiegsgehalt von 1800 bis 2400 Euro brutto rechnen. Zudem ist es üblich, dass Weihnachtsgeld in Form eines 13. Gehalts und Urlaubsgeld gezahlt werden.

Natürlich hängt das Gehalt von verschiedenen Faktoren ab: Kleine Betriebe zahlen häufig ein niedrigeres Gehalt als große, internationale Konzerne. Auch bei Industriekaufleuten gibt es das West-Ost-Gefälle. Im Westen kann mit höherem Einkommen gerechnet werden als im Osten.

Das gezahlte Gehalt hängt auch von der Position, der Arbeitserfahrung und der Qualifikation ab. In der Regel bekommt man als Industriekaufmann direkt nach der Ausbildung einen Bereich mit niedrigem bis mittlerem Verantwortungsgrad übertragen. Ein erweiterter Aufgabenbereich macht sich natürlich auch in einer Gehaltserhöhung bemerkbar.

Das Gehalt nach Branche

Im Durchschnitt verdienen ausgelernte Industriekaufleute mit Berufserfahrung ein Gehalt zwischen 1800 und 3000 Euro brutto. Dies hängt jedoch auch von der jeweiligen Branche ab.

Hier finden Sie Beispielgehälter für drei Branchen:

  • Einzel-, Groß- und Außenhandel: 1500 - 2300 Euro
  • Nahrungs- und Genussmittelindustrie: 2300 - 2500 Euro
  • Chemische Industrie: 2600 - 3100 Euro

Dabei handelt es sich natürlich nur um einen kleinen Auszug an beispielhaften Gehältern für Industriekaufleute. Es gibt aber noch viele weitere Branchen und Tarifverordnungen in Deutschland.

Weiterbildungsmöglichkeiten für den Industriekaufmann

Als Industriekaufmann/Industriekauffrau gibt es zahlreiche Möglichkeiten der Weiterbildungen, die das Gehalt maßgeblich beeinflussen können.

Zum Beispiel gibt es die Weiterbildung zum Betriebswirt, die dazu berechtigt, eine leitende Position einzunehmen und somit natürlich auch mit einem deutlich höheren Jahresgehalt entlohnt wird.

Weiterbildungsmöglichkeiten im Überblick

Für den Industriekaufmann kommen als Fortbildung verschiedenen Optionen in Frage:

Weiterbildungsmöglichkeiten im Detail

Die Fortbildung zum staatlich geprüften Betriebswirt kann von Industriekaufmännern und -frauen absolviert werden, die nach ihrer Ausbildung bereits mindestens ein Jahr Berufserfahrung sammeln konnten. Diese kann an Fachschulen oder -akademien für Wirtschaft in Teil- oder Vollzeit besucht werden. Die Vollzeitweiterbildung zum Betriebswirt nimmt in etwa zwei Jahre in Anspruch. In Teilzeit benötigen angehende Betriebswirte 4 Jahre für die Weiterbildung.

Abgeschlossen wird der Lehrgang durch eine Prüfung. Als staatlich geprüfter Betriebswirt steigert ein Industriekaufmann bzw. eine Industriekauffrau die Chance auf den Eintritt in eine Führungsposition.

Als Industriekaufmann oder Industriekauffrau mit Interesse an den Schwerpunkten Finanz- und Rechnungswesen bietet sich die Fortbildung zum Bilanzbuchhalter an. Wie die Weiterbildung zum Betriebswirt kann auch sie in Teil- oder Vollzeit absolviert werden, nimmt jedoch mit 3 Monaten bis 2 Jahren eine kleinere Zeitspanne in Anspruch.

Die Voraussetzungen für eine Weiterbildung zum Bilanzbuchhalter sind eine abgeschlossene Ausbildung und eine Berufserfahrung von mindestens drei Jahren.

Wer nach der Ausbildung zum Industriekaufmann oder zur Industriekauffrau seine praktischen Erfahrungen mit theoretischem Wissen untermauern möchte, kann der Ausbildung auch ein Studium anschließen. Hierzu bieten sich vor allem wirtschaftliche Studiengänge wie Wirtschafswissenschaften oder Wirtschaftsingenieurswesen an.

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Einzelnachweise & Quellen


  1. Bundesagentur für Arbeit: Industriekaufmann/-frau
  2. Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung: Berufe im Spiegel der Statistik - (BSG3) Kaufmännische und unternehmensbezogene Dienstleistungsberufe
  3. Berufsinstitut für Berufsbildung: Informationen zu Aus- und Fortbildungsberufen - Industriekaufmann/ Industriekauffrau (Ausbildung)

Haftungsausschluss: Wir übernehmen, trotz sorgfältiger Prüfung, keine Haftung für die Vollständigkeit, Richtigkeit oder Aktualität der hier dargestellten Informationen. Es werden keine Leistungen übernommen, die gemäß StBerG und RBerG Berufsträgern vorbehalten sind.