Das Einstiegsgehalt als Informationselektroniker liegt ca. zwischen 2.000 und 2.300 Euro. Dieses Einkommen erhöht sich mit zunehmender Erfahrung, daher liegt der durchschnittliche Lohn für dieses Berufsfeld bei 2.600 Euro bis 3.600 Euro.

Brutto Gehalt als Informationselektroniker

Beruf Informationselektroniker/ Informationselektronikerin
Monatliches Bruttogehalt 2.669,35€
Jährliches Bruttogehalt 32.032,21€
Wie viel Netto?

Das durchschnittliche Gehalt als Informationselektroniker liegt bei 32.032,21€ brutto jährlich und entsteht im Schnitt durch ein monatliches Bruttogehalt von 2.669,35€ und einen Stundenlohn von 15,79€.

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Der Beruf Informationselektroniker

Wenn man als Informationselektroniker arbeitet, gehört es zu den Hauptaufgaben, den Überblick über die gesamte Technik zu haben. Moderne Geräte und Systeme müssen überwacht, repariert und installiert werden. Bei Bedarf muss der Informationselektroniker in der Lage sein, dem Kunden die Geräte zu erklären.

Aber auch die Planung von informations- bzw. kommunikationstechnischen Systemen und die Installation von Geräten aus dem Bereich der Unterhaltungselektronik gehören zu dem Aufgabengebiet eines Informationselektronikers.

Zu den üblichen Aufgaben im Rahmen des Kundenservices zählen die Wartung und Reparatur von DVD- und CD-Playern, TV-Geräten, Satellit- und Telekommunikationsanlagen, Monitoren, Computern sowie Digitalkameras.

Darüber hinaus richten Informationselektroniker auf Kundenwunsch auch Netzwerke, Programme und weiteres Zubehör ein und passen Hard- und Software an die Bedürfnisse der Kunden an. Abschließend weisen sie die Kunden in die Benutzung der neuen Systeme ein und stehen auch später mit Rat und Tat zur Seite.

Das Ausbildungsgehalt als Informationselektroniker

Rechtlich ist zwar kein bestimmter Schulabschluss vorgeschrieben, dennoch werden bevorzugt Auszubildende mit mittlerem Bildungsabschluss eingestellt, d. h. mit Realschulabschluss.

Sehr gerne werden auch Abiturienten angenommen, da die Ausbildung vergleichsweise hohe Anforderung an die Auszubildenden stellt. Die Ausbildungszeit beträgt dreieinhalb Jahre und wird im Schnitt wie folgt vergütet:

  • 1. Ausbildungsjahr: 830 bis 930 Euro
  • 2. Ausbildungsjahr: 900 bis 980 Euro
  • 3. Ausbildungsjahr: 970 bis 1.070 Euro
  • 4. Ausbildungsjahr: 1.000 bis 1.120 Euro

Die Ausbildung im Überblick

Um seine Ausbildung erfolgreich abschließen zu können, muss der angehende Informationselektroniker Lernbereitschaft, Konzentrationsfähigkeit, Sorgfalt, Geschicklichkeit, technisches Verständnis sowie Service- und Kundenorientiertheit als persönliche Voraussetzungen mitbringen.

Die Ausbildung zum Informationselektroniker ist vergleichsweise jung. Im Jahre 1999 entstand diese Berufsausbildung aus der Zusammenlegung der Ausbildung zum Radio- und Fernsehtechniker sowie zum Büroinformationselektroniker und dessen Vorläufer Büromaschinenmechaniker.

Wer Informationselektroniker werden will, muss sich vor Beginn der Ausbildung zwischen zwei Schwerpunkten entscheiden. Zur Wahl stehen die Ausbildung zum Informationselektroniker mit Schwerpunkt Bürosystemtechnik oder Schwerpunkt Geräte- und Systemtechnik.

Um sich Informationselektroniker nennen zu können, muss man eine entsprechende Berufsausbildung  absolvieren. Um einen Ausbildungsplatz zu finden, braucht ein Bewerber in der Regel mindestens mittlere Reife, ein Abitur wäre jedoch besser.

Die Ausbildung erstreckt sich über einen Zeitraum von 4 Jahren und wird mit einem Gehalt für den Lehrling bezahlt. Dies liegt an der dualen Natur dieser Ausbildung. Der Auszubildende arbeitet während der Lehrzeit praktisch in einem Betrieb und besucht gleichzeitig auch noch die Berufsschule.

Wichtige Fakten zur Informationselektroniker-Ausbildung:

  • Laufzeit: 4 Jahre
  • Dual (Berufsschule + Lehrbetrieb)
  • Gehalt: von 800 bis zu 1.200 Euro
  • Voraussetzung: mindestens mittlere Reife, idealerweise Abitur

Je nachdem, welche Aufgaben man als Informationselektroniker übernimmt, gestaltet sich auch das Gehalt. Wer für die Wartung und Reparatur technischer Geräte zuständig ist, kann sich in der Regel über ein höheres Gehalt freuen, als derjenige, der sich im Bereich Verkauf etabliert. Das Einstiegsgehalt liegt zwischen 2.000 und 2.300 Euro.

Im Verkauf fällt das Einstiegsgehalt mit durchschnittlich 2.000 Euro geringer aus, als bei dem Kollegen, der im technischen Bereich tätig ist. Man kann also als Informationselektroniker zwischen Beschäftigungsarten wählen und dementsprechend auch etwas Einfluss auf die Höhe des eigenen monatlichen Gehalts nehmen.

Mögliche Beschäftigungsorte für Informationselektroniker in der Übersicht:

  • Einzelhandel
  • Softwarehäuser
  • Unternehmen des Informationstechnikerhandwerks
  • Rundfunkveranstalter
  • Hersteller von Bürosysteme

Besseres Gehalt durch Fortbildung

Eine Weiterbildung kann das Gehalt erhöhen. Als Informationselektroniker verdient man zwischen 2.000 und 3.600 Euro. Elektroniker für Betriebstechnik kommen auf 2.000 bis 3.200 Euro monatlich und Systemelektroniker auf 2.000 bis 3.000 Euro.

Bessere Verdienstmöglichkeiten hat man als Meister oder Techniker mit einem Gehalt von bis zu 5.000 Euro monatlich.

Mit einer Anpassungs- oder Spezialisierungsweiterbildung kann man den eigenen Kompetenzbereich etwas erweitern und sich auf bestimmte Bereiche spezialisieren. Auch wäre es denkbar, sich über Neuheiten im Bereich Technik und Elektronik informieren zu lassen. So bleibt man auch noch lange nach der Ausbildung auf dem Laufenden.

Der Techniker ist nicht nur in seinem Arbeitsgebiet besser geschult, er kann zusätzlich auch andere Mitarbeiter anleiten. So kann ein Techniker in einigen Unternehmen und Betrieben bereits als Führungsperson fungieren.

Zusätzlich verlagert sich der Arbeitsbereich eher in den organisatorischen Bereich, was gerade mit zunehmenden Alter durchaus angenehme Seiten hat, da diese Tätigkeit körperlich weniger belastend ist.

Das monatliche Gehalt als Techniker für Elektrotechnik liegt im Schnitt zwischen 3.800 und 4.200 Euro.

Die Meisterschulung ermöglicht es einem Informationselektroniker, seinen eigenen Betrieb zu führen und auch eigene Lehrlinge auszubilden. Die Meisterschulung bereitet auf Aufgaben aus Bereichen wie Organisation, Mitarbeiterführung und Verwaltung vor und ermöglicht dadurch auch den Schritt in die Selbstständigkeit.

Informationselektroniker können sich beispielsweise zum Informationstechnikermeister oder zum Elektrotechnikermeister weiterbilden lassen. Als Informationstechnikermeister steigt das Gehalt im Schnitt auf bis zu 4.000 Euro. Als Elektrotechnikermeister sind sogar bis zu 5.000 Euro realistisch.

Wer als Informationselektroniker über die Hochschulreife verfügt, kann ein Studium abschließen und sich so zum Ingenieur in Bereichen wie Elektrotechnik, Gebäude- und Energietechnik oder Informatik qualifizieren. Ein Studienabschluss erhöht die Chancen auf eine Führungsposition und ein höheres Gehalt.

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Einzelnachweise


  1. Bundesagentur für Arbeit: Informationselektroniker/in

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