Kälteanlagenbauermeister ist eine Weiterbildung zum Beruf Mechatroniker für Kältetechnik. Das Gehalt ist in der Regel deutlich höher als das eines Gesellen.

Brutto Gehalt als Kälteanlagenbauermeister

Beruf Kälteanlagenbauermeister/ Kälteanlagenbauermeisterin
Monatliches Bruttogehalt 4.006,03€
Jährliches Bruttogehalt 48.072,35€
Wie viel Netto?

Nach der Weiterbildung zum Kälteanlagenbauermeister sind durchschnittlich 4.006,03€ brutto im Monat an Gehalt üblich. Das Jahresgehalt beträgt in der Regel um die 48.072,35€. In der Stunde verdient der Kälteanlagenbauermeister dementsprechend im Schnitt 26,41€.

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Was macht ein Kälteanlagenbauermeister?

Kälteanlagenbauermeister/innen arbeiten in Fach- und Führungsfunktionen in der Fertigung und Montage sowie der Wartung kältetechnischer Einrichtungen, Anlagen und Maschinen. Das können Kühlraumanlagen, Kühlzellen und Tiefkühlschränke sein.

Kälteanlagenbauermeister arbeiten überwiegend in Betrieben, die mit der Herstellung von Kälteanlagen und deren Bauteilen vertraut sind und diese warten. Darüber hinaus arbeiten sie in Ingenieurbüros im Bereich der technischen Fachplanung und in Unternehmen im Bereich des Facility-Managements.

Auch bei Kältetechnik-Großhändlern kann ein Kälteanlagenbauermeister tätig sein, beispielsweise in der Montage-, und Reparaturabteilung. Je nach Einsatzbereich setzt sich das Gehalt zusammen.

Die Weiterbildung zum Kälteanlagenbauermeister

Der Beruf Kälteanlagenbauermeister wird im Rahmen einer Meisterweiterbildung erlernt. Dies regelt die Handwerksordnung (HwO). Um die Weiterbildung zu absolvieren, wird eine abgeschlossene Berufsausbildung als Mechatroniker für Kältetechnik benötigt.

In den Vorbereitungslehrgängen für die Meisterprüfung werden fachtheoretische und -praktische Kenntnisse sowie betriebswirtschaftliche und kaufmännische Grundlagen vermittelt. Ebenso zählen rechtliche Inhalte dazu, die sich auf berufs- und arbeitspädagogische Bereiche beziehen.

Praktische Inhalte der Weiterbildung

Die praktische Ausbildung beinhaltet:

  • Kälteanlagen entwerfen und bauen
  • Wärmeaustauscher und Flüssigkeitsabscheider herstellen
  • Verteilerstücke anfertigen
  • thermostatische Expansionsventile ausmessen und richtig einstellen
  • Fehler an Kälteanlagen erkennen und Störungen beheben

Theoretische Inhalte der Weiterbildung

Im fachtheoretischen Teil werden folgende Kenntnisse vermittelt:

  • Druck-, Leistungs- und Übersetzungsberechnungen erstellen
  • Anwendung der technischen Mathematik und Technisches Zeichnen
  • elektrische Schaltpläne und Stromlaufpläne lesen und zeichnen
  • kältetechnische Fließbilder lesen und zeichnen
  • den richtigen Wärme- und Kältebedarf berechnen
  • mechanische Einzelteile messen und zeichnen

In der Fachtechnologie werden verschiedene Verfahren der Kältetechnik beurteilt, mit besonderem Augenmerk auf die rationelle und energiesparende Kälteerzeugung.

Weiterhin werden Regelungs-, Mess-, Schalt- und Steuerungstechniken beurteilt und Funktionsweisen von kältetechnischen Einrichtungen und Kälteanlagen dargestellt. Unterschiedliche Arten von lösbaren und unlösbaren Verbindungen werden angewendet.

In der fachbezogene Werkstoffkunde geht es darum, Betriebs-, Werk- und Hilfsstoffe fachspezifisch auszuwählen und richtig zu beurteilen. Außerdem werden Korrosionsschutzmaßnahmen und Oberflächenbehandlungen durchgeführt.

Darüber hinaus werden die wesentlichen Kostenfaktoren durch Kalkulationen ermittelt. Das Gehalt eines Kälteanlagenbauermeisters ist unterschiedlich nach Qualifikation und Einsatzbereich.

Was bekommt ein Kälteanlagenbauermeister an Gehalt?

Das Gehalt liegt im Durchschnitt bei 2.300 bis 4.200 Euro. Sachsen-Anhalt zahlt einem Kälteanlagenbauermeister zurzeit etwa 2.000 Euro Gehalt. Bayern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein liegen mit gut 4.000 Euro und mehr an der Spitze in Sachen Durchschnittsgehalt.

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Einzelnachweise

  1. Bundesagentur für Arbeit: Kälteanlagenbauermeister/in

Haftungsausschluss: Wir übernehmen, trotz sorgfältiger Prüfung, keine Haftung für die Vollständigkeit, Richtigkeit oder Aktualität der hier dargestellten Informationen. Es werden keine Leistungen übernommen, die gemäß StBerG und RBerG Berufsträgern vorbehalten sind.