Gehalt Kranführer

Brutto Gehalt als Kranführer

Beruf Kranführer/ Kranführerin
Monatliches Bruttogehalt 2.585,12€
Jährliches Bruttogehalt 31.021,39€

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Verdienen Sie als Kranführer genug?

GEHALTSCHECK

Kranführer - Die wichtigsten Fakten

  • Kranführer arbeiten oftmals auf Baustellen und in Produktionshallen.
  • Der Beruf des Kranführers ist auf der ganzen Welt weit verbreitet. Einen großen oder auch kleinen Kran zu führen erfordert viel Umsicht.
  • Daher verdient ein Kranführer aufgrund der großen Verantwortung, die er trägt, ein relativ gutes Gehalt im Vergleich zu vielen anderen Berufsgruppen auf den Baustellen und in der Produktion.

Das Gehalt als Kranführer im Detail

Grundsätzlich muss keinerlei berufliche Ausbildung im Vorfeld zur Ausbildung als Kranführer vorhanden sein. Daher können auch zum Gehalt in der Ausbildung keine Aussagen getroffen werden.

Der Kranführer und sein Gehalt

Ein Kranführer, der in weiter Höhe in den Wolken sitzt und dafür sorgt, dass alle Bauelemente und Frachten auf den Millimeter genau an Ort und Stelle landen, verdient ein relativ hohes Gehalt.

Viele Jahre Berufserfahrung und ein ausgezeichnetes Fingerspitzengefühl sind die Grundlagen für den Einsatz in einem hohen Kran. Das Gehalt kann bis zu 4.000 Euro Brutto ohne Zulagen betragen.

Kranführer auf Montage

Viele Menschen lieben Montageeinsätze im Ausland. Auch der Führer eines Krans, der auf den Großbaustellen dieser Welt im Einsatz ist, arbeitet oft viele Monate fern der Heimat. Im Ausland ist das Gehalt plus Spesen und Auslandszuschlag wesentlich höher als das Gehalt zu Hause.

Ausbildung auf dem Bau

Kranführer arbeiten nicht nur in Produktionshallen, sie genießen zudem hoch über den Baustellen der Republik sagenhafte Ausblicke.
Ein Kranführer wird in erster Linie in den großen Krans auf Großbaustellen eingesetzt. Dort arbeitet er in der Höhe ganz alleine. Seine Anweisungen erhält er über Telefon oder Handy. Viele moderne Kräne sind auch mit Sprechanlagen ausgerüstet.

Auch in den Häfen des Landes werden viele Kräne eingesetzt. Denn die Frachten aus der ganzen Welt können zum großen Teil nur mit dem Kran gelöscht werden.

  • Eine eigentliche Ausbildung zum Kranführer gibt es nicht, jedoch gibt es eine Art Führerschein. Es können Kurse belegt werden, die wie auch der Führerschein für das Auto, theoretische und praktische Einheiten beinhalten und in einer Abschlussprüfung gipfeln.

Am Ende dieser Abschlussprüfung erhält man die Bestätigung die Kräne führen zu können. Zudem wird erwähnt, für welche Art von Kränen man sich als Kranführer geeignet gezeigt hat.

Grundsätzlich muss keinerlei berufliche Ausbildung im Vorfeld zur Ausbildung als Kranführer vorhanden sein. Allerdings ist es sicherlich bei der Stellensuche und auch beim Verständnis während des Führerscheinerwerbs für den Kran von Vorteil sich einen Beruf ausgesucht zu haben, der mit einem Gewerbe verbunden ist, in welchem Kranführer benötigt werden. Es empfiehlt sich dementsprechend zum Beispiel eine Ausbildung im Hoch- oder Tiefbau.

Persönliche Voraussetzungen

Theoretisch lässt sich alles erlernen. Was jedoch von Vorteil ist - möchte man einen Kran führen - ist ein Grundverständnis für physikalische Effekte. Gewicht und Gegengewicht müssen gut verstanden werden, Pendelbewegungen sollten eingeschätzt werden können und auch Zusammenhänge, wie beispielsweise die geringere Tragfähigkeit am vorderen Ende des Auslegers sollten physikalisch auch nachvollzogen werden können, möchte man den Kran sicher führen.

Nach abgeschlossenem Erwerb der Kranführerplakette hat man im Einsatz ein hohes Maß an Verantwortung zu tragen. Nicht nur für eine sichere Bedienung des Krans ist man verantwortlich, sondern auch für eine entsprechende Absicherung des Gerätes, beispielsweise bei Unwettern. Allerdings hat man als erfahrener Kranführer mit der Zeit die Möglichkeit an Projekten mit zu arbeiten, die einem sonst vermutlich nicht offen gestanden hätten.

Möglichkeiten zur Weiterbildung als Kranführer

Eine Weiterbildung ist auch für Kranführer interessant. Der Beruf, den man sich schon nur über eine Weiterbildung in Form eines Führerscheins angeeignet hat bietet nahezu grenzenlose Möglichkeiten zur Beteiligung an Bauprojekten.

  • Es sind etliche Möglichkeiten zur Fortbildung als Kranführer gegeben und auch sinnvoll. Im Führerschein des Kranführers ist Platz für Vermerke. Dieser kann etwa genutzt werden, um eine Ausbildung an weiteren Fahrzeugklassen zu erlangen.

Denn nicht jeder Kranführer darf von Haus aus jeden Kran führen. Geeignet ist er erst mal nur für die Geräteklassen, an denen er ausgebildet wurde. Eine Weiterbildung an weiteren Bauarten ermöglicht berufliche Veränderungen und eine Eignung für eine Vielzahl neuer Bauprojekte.

Häufig gestellte Fragen zum Gehalt als Kranführer

Grundsätzlich ist eine ständige Fortbildung nicht nötig. Wer einmal die Erlaubnis einen Kran zu führen erworben hat, der behält sie auch ohne regelmäßige Weiterbildung. Ausnahmen finden sich nur dann, wenn triftige Gründe vorliegen, wie beispielsweise das leichtsinnige Verursachen eines Unfalls oder ähnliches.

Eine Fortbildung als Kranführer ist ebenso sinnvoll wie in jedem anderen Beruf und kann einem schnell ein Alleinstellungsmerkmal im Können verschaffen, welches einen firmenintern nahezu unersetzbar macht. Auch neue, große Bauprojekte, die einem mit der Zeit offen stehen, bieten so immer neue Herausforderungen und Langzeitspaß bei der Arbeit.

Auch eine Einweisung in neue Modelle von Kränen, die der erlernten Klasse entsprechen ist sinnvoll. Hersteller bieten solche Schulungen zur Vorführung gerne an, um Werbung für neue Kräne zu machen. Diese werden immer weiter entwickelt.

Manche Kräne beinhalten ganze Computersysteme, sodass es durchaus sinnvoll ist eine Weiterbildung zu besuchen oder beim Kauf eines neuen Krans zu erhalten, um dessen Möglichkeiten und neue Bedienelemente zu kennen. Ist man der einzige innerhalb einer Firma, der dies beherrscht kann man als Kranführer schnell unersetzbar werden.

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Die Top 5 der bestbezahlten Beruf Jahresgehalt
Orthopäde/ Orthopädin 130.470,08 Euro
Chefarzt/ Chefärztin 104.812,21 Euro
Plastischer Chirurg/ Plastische Chirurgin 100.873,28 Euro
Oberarzt/ Oberärztin 96.948,29 Euro
Kardiologe/ Kardiologin 90.286,88 Euro

Einzelnachweise

Bundesagentur für Arbeit: BERUFENET
Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung: BERUFE im Spiegel der Statistik
Berufsinstitut für Berufsbildung: Berufe
Berufsinstitut für Berufsbildung: Tarifliche Ausbildungsvergütungen

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