Das Gehalt als Landwirt

Aktualisiert am 20.10.2021 16:50 von Melanie Vahland

Wer als Landwirt in einem Betrieb arbeitet, der an Tarife gebunden ist, erhält ein vertraglich geregeltes Gehalt. Daneben spielt auch das Bundesland und die Branche, in welcher der Landwirt arbeitet eine Rolle bei der Frage, wie hoch sein Gehalt ausfällt. Manche Bundesländer zahlen ein höheres Gehalt als andere. Auch die Berufserfahrung ist ein Faktor für die Höhe des Verdienstes.

Brutto Gehalt als Landwirt

Beruf Landwirt/ Landwirtin
Monatliches Bruttogehalt 2.233,81€
Jährliches Bruttogehalt 26.805,75€

Wer als Landwirt arbeitet, verdient im Schnitt 14,32€ in der Stunde. In diesem Beruf sind also im Durchschnitt 2.233,81€ im Monat bzw. 26.805,75€ im Jahr brutto üblich.

Inhaltsverzeichnis:

  1. Gehalt als Landwirt
  2. Ausbildung als Landwirt
  3. Weiterbildung als Landwirt
  4. Gehaltsvergleich als Landwirt
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Das Gehalt als Landwirt

Gehalt während der Ausbildung zum Landwirt

Bereits während der Lehrzeit erhält der angehende Landwirt in Form der sogenannten Ausbildungsvergütung ein monatliches Gehalt.

Die Höhe variiert je nach Betrieb und Arbeitsort. Durchschnittlich kann der Azubi jedoch von folgendem Einkommen ausgehen:

  • 550 Euro im 1. Ausbildungsjahr
  • 650 Euro im 2. Ausbildungsjahr
  • 750 Euro im 3. Ausbildungsjahr

Einstiegsgehalt des Landwirtes nach der Ausbildung

Sobald er die Ausbildung erfolgreich beendet hat, erhält der Landwirt ein Einstiegsgehalt von etwa 1.900 bis 2.500 Euro brutto monatlich. Auch hier kann die Höhe je nach Arbeitgeber, Arbeitsort und Tarifvertrag pendeln.

Auch die Berufserfahrung hat Einfluss auf das Gehalt des Landwirts. Je länger er seinen Beruf ausübt, desto höher fällt der Verdienst aus. Ist der Arbeitgeber einem Tarifgesetz untergeordnet, ist ein höheres Gehalt für ihn möglich.

Die Ausbildung als Landwirt im Detail

Wer im Beruf Landwirt tätig werden möchte, muss zunächst eine dreijährige Ausbildung absolvieren. Hierfür wird ein Teil in einer entsprechenden Berufsschule stattfinden und der andere Teil im jeweiligen Ausbildungsbetrieb beziehungsweise Bauernhof.

Mit diesem System der dualen Lehre ist es möglich, dass der Lehrling in allen Facetten sowohl in Theorie als auch in Praxis umfassend auf seine späteren Aufgabengebiete vorbereitet wird.

Die Schwerpunkte der Ausbildung liegen in folgenden Bereichen:

  • Nutztierhaltung
  • Bedienen von Bodenbearbeitungsmaschinen
  • Aufzuchtsregelungen
  • Marketing
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Die Möglichkeiten einer Weiterbildung als Landwirt

Als Landwirt werden einem verschiedene Optionen einer Weiterbildung angeboten. Die Arten an Fortbildung, die am ehesten gewählt werden sind folgende:

  • Eine Weiterbildung zum Techniker absolvieren
  • Der Erwerb vom Meistertitel
  • Fortbildung zum Agrarwirt
  • Gründung einer eigenen Existenz (Bauernhof)

Fortbildung zum Techniker

Eine Weiterbildung zum Techniker ist eine beliebte Variante bei Landwirten. Wer diesen Weg gehen möchte, erschafft sich durch sein vertieftes Wissen in wichtigen Kerngebieten, umfangreiche Möglichkeiten für seinen weiteren Weg auf der Karriereleiter.

Weiterbildung zum Meister

Als Landwirt hat man selbstverständlich auch die Option einen Meistertitel zu erwerben. Mit diesem Titel erwirbt man umfangreiche weitergehende Kenntnisse und erhält zusätzlich noch die Lizenz, eigene Lehrlinge ausbilden zu dürfen.

Weiterbildung zum Agrarwirt

Auch bietet sich eine Weiterqualifizierung zum Agrarwirt an. Hier liegen die Schwerpunkte der Tätigkeit nicht mehr nur ausschließlich auf dem Feld oder bei den Tieren, sondern auch im marketingtechnischen und verwaltungstechnischen Bereich.

Auch das verschafft natürlich ganz neue mögliche berufliche Entwicklungsmöglichkeiten.

Sich als Landwirt selbstständig machen

Wer über die notwendigen finanziellen Mittel verfügt und sich der Verantwortung bewusst ist, kann sich auch selbstständig machen und mit einem eigenen Bauernhof eine Existenz gründen und damit fortan sein eigener Chef sein.

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Einzelnachweise

  1. Bundesagentur für Arbeit: Landwirt/in

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