Gehalt Landwirt

Brutto Gehalt als Landwirt

Beruf Landwirt/ Landwirtin
Monatliches Bruttogehalt 2.166,57€
Jährliches Bruttogehalt 25.998,87€

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Verdienen Sie als Landwirt genug?

GEHALTSCHECK

Landwirt - Die wichtigsten Fakten

  • Wer als Landwirt in einem Betrieb arbeitet, der an Tarife gebunden ist, erhält ein vertraglich geregeltes Gehalt.
  • Daneben spielt auch das Bundesland und die Branche, in welcher der Landwirt arbeitet eine Rolle bei der Frage, wie hoch sein Gehalt ausfällt.
  • Manche Bundesländer zahlen ein höheres Gehalt als andere. Auch die Berufserfahrung ist ein Faktor für die Höhe des Verdienstes.

Das Gehalt als Landwirt

Das Gehalt während der Ausbildung zum Landwirt

Bereits während der Lehrzeit erhält der angehende Landwirt in Form der sogenannten Ausbildungsvergütung ein monatliches kleines Gehalt.

Die Höhe variiert je nach Betrieb und Arbeitsort. Bezogen auf den bundesdeutschen Durchschnitt kann der Azubi jedoch von in etwa folgendem Einkommen ausgehen:

  • 460 Euro bis 560 Euro brutto im Monat im 1. Ausbildungsjahr
  • 500 Euro bis 600 Euro brutto im Monat im 2. Ausbildungsjahr
  • 550 Euro bis 645 Euro brutto im Monat im 3. Ausbildungsjahr
Das Einstiegsgehalt des Landwirtes nach der Ausbildung

Sobald er die Ausbildung erfolgreich beendet hat, erhält der Landwirt ein Einstiegsgehalt von etwa 1.300 bis 2.500 Euro brutto monatlich. Auch hier kann die Höhe je nach Arbeitgeber, Arbeitsort und ob ein Tarifvertrag Anwendung findet, natürlich pendeln. Wiederum auf den Schnitt bezogen.

Die Berufserfahrung des Landwirts

Auch die Berufserfahrung hat Einfluss auf das Gehalt des Landwirts. Je länger er seinen Beruf ausübt, desto höher fällt der Verdienst aus. Ist der Arbeitgeber einem Tarifgesetz untergeordnet, ist ein höheres Gehalt für ihn möglich.

Die Ausbildung als Landwirt im Detail

Wer im Beruf als Landwirt tätig werden möchte, der muss zunächst einmal eine entsprechende dreijährige Ausbildung hinter sich bringen.

Hierfür wird ein Teil in einer entsprechenden Berufsschule stattfinden und der andere Teil im jeweiligen Ausbildungsbetrieb beziehungsweise Bauernhof.

Mit diesem System der dualen Lehre ist es möglich, dass der Lehrling in allen Facetten sowohl in Theorie als auch in Praxis umfassend auf seine späteren Aufgabengebiete vorbereitet wird.

Die Schwerpunkte der Ausbildung liegen in folgenden Bereichen:
  • Nutztierhaltung
  • Bedienen von Bodenbearbeitungsmaschinen
  • Aufzuchtsregelungen
  • Marketing

Die Möglichkeiten einer Weiterbildung als Landwirt

Als Landwirt werden einem die verschiedensten Optionen einer Weiterbildung angeboten. Die Arten an Fortbildung, die am ehesten gewählt werden sind folgende:

  • Eine Weiterbildung zum Techniker absolvieren
  • Der Erwerb vom Meistertitel
  • Fortbildung zum Agrarwirt
  • Gründung einer eigenen Existenz (Bauernhof)

Landwirt - Weiterbildungen im Überblick

Fortbildung zum Techniker

Eine Weiterbildung zum Techniker ist eine sehr beliebte Variante bei den Landwirten. Wer diesen Weg gehen möchte, erschafft sich durch sein vertieftes Wissen in wichtigen Kerngebieten, umfangreiche Möglichkeiten für seinen weiteren Weg auf der Karriereleiter.

Weiterbildung zum Meister

Als Landwirt hat man selbstverständlich auch die Option einen Meistertitel zu erwerben. Mit diesem Titel in der Hand erwirbt man umfangreiche weitergehende Kenntnisse und erhält zusätzlich noch die Lizenz eigene Lehrlinge ausbilden zu dürfen. Diese Form der Fortbildung lohnt sich eigentlich immer.

Weiterbildung zum Agrarwirt

Auch bietet sich eine Weiterqualifizierung zum Agrarwirt an. Hier liegen die Schwerpunkte der Tätigkeiten nicht mehr nur ausschließlich auf dem Feld oder bei den Tieren, sondern gehen auch in den marketingtechnischen und verwaltungstechnischen Bereich über.

Auch das verschafft natürlich ganz neue mögliche berufliche Entwicklungsmöglichkeiten.

Sich als Landwirt selbstständig machen

Wer über die notwendigen finanziellen Mittel verfügt und sich der hierbei aufkommenden Verantwortung bewusst ist, der kann sich auch selbstständig machen und mit einem eigenen Bauernhof eine eigene Existenz gründen und damit fortan sein eigener Chef sein.

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Einzelnachweise

Bundesagentur für Arbeit: BERUFENET
Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung: BERUFE im Spiegel der Statistik
Berufsinstitut für Berufsbildung: Berufe
Berufsinstitut für Berufsbildung: Tarifliche Ausbildungsvergütungen

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