Luftsicherheitsbeauftragte sind maßgeblich für die Flugsicherheit verantwortlich und müssen dafür hohe Voraussetzungen erfüllen. Im Vergleich dazu fällt das Gehalt eher gering aus.

Brutto Gehalt als Luftsicherheitsbeauftragter

Beruf Luftsicherheitsbeauftragter/ Luftsicherheitsbeauftragte
Monatliches Bruttogehalt 2.626,74€
Jährliches Bruttogehalt 31.520,87€
Wie viel Netto?

In unserer Erhebung zum Bruttogehalt wurde von Luftsicherheitsbeauftragten im Schnitt ein Monatsgehalt in Höhe von 2.626,74€ mit 16,84€ Stundenlohn angegeben. Im Jahr beträgt der Durschnittsverdienst als Luftsicherheitsbeauftragter also 31.520,87€ brutto.

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Die Aufgaben als Luftsicherheitsbeauftragter

Luftsicherheitsbeauftragte (LSB) arbeiten bei Fluggesellschaften, aber auch bei privaten Dienstleistern, die für die Flugsicherheit verantwortlich sind. Sie schützen nicht nur die Fluggäste, sondern auch die Gebäude und die Mitarbeiter des Luftfahrtverkehrs.

Dies tun sie, indem sie das Frachtgut und das Reisegepäck mit speziellen Röntgengeräten durchleuchten sowie Körperkontrollen bei den Fluggästen mithilfe von Metalldetektoren durchführen. Damit soll verhindert werden, dass Gegenstände, die für die übrigen Fluggäste und das Bordpersonal gefährlich werden könnten, an Bord des Flugzeuges gelangen.

Außerdem sind Luftsicherheitsbeauftragte dafür zuständig, die Fluggäste bei besonderen Anliegen zu unterstützen sowie Sicherheitsprobleme im gesamten Komplex des Flughafens zu lösen.

Das Gehalt als Luftsicherheitsbeauftragter

Wer als Luftsicherheitsbeauftragter für eine Fluggesellschaft oder einen privaten Flugsicherheitsanbieter arbeitet, darf sich über ein durchschnittliches Einstiegsgehalt von 2.200 Euro brutto im Monat freuen. Allerdings kann der Verdienst von Arbeitgeber zu Arbeitgeber variieren.

Zudem muss festgehalten werden, dass die Unterschiede zwischen den Bundesländern in dieser Branche zum Teil sehr groß sind. Während ein Luftsicherheitsbeauftragter in Baden-Württemberg durchschnittlich 3.200 Euro brutto verdient, muss sein Kollege aus Mecklenburg-Vorpommern mit einem monatlichen Gehalt von 2.200 Euro zurechtkommen.

Voraussetzungen für die Ausübung des Berufs

Um den Beruf des Luftsicherheitsbeauftragten ausüben zu dürfen, gilt es verschiedene Hürden zu meisten.

Die Basis dieses Berufsweges ist eine zwei bis dreijährige Ausbildung im Wach- und Sicherheitsgewerbe. Nach dieser kann man sich zum Luftsicherheitsbeauftragten weiterbilden lassen.

Folgende Voraussetzungen müssen erfüllt sein:

  • Mindestalter 18 Jahre
  • einwandfreies Führungszeugnis
  • Erfüllung der Bestimmungen des Waffengesetzes
  • Erhalt des Befähigungszeugnisses gemäß der Luftsicherheits-Schulungsverordnung
  • Bestätigung der Zuverlässigkeit durch die Luftsicherheitsbehörde
  • Polizeiliches Führungszeugnis, das Straffreiheit attestiert

Wer als Luftsicherheitsbeauftragter arbeiten möchte, darf sich im Vorfeld also keine strafrechtlichen Fehler erlauben und muss auch sonst einen tadellosen Eindruck hinterlassen.

Das hängt mit den verantwortungsvollen Aufgaben und den besonderen Zugangsrechten als Luftsicherheitsbeauftragter zusammen. Personen mit einer kriminellen Vergangenheit können schnell in den Verdacht geraten, in geplante Anschläge und Attentate verwickelt zu sein.

Die Weiterbildungsmöglichkeiten als Luftsicherheitsbeauftragter

Für einen Luftsicherheitsbeauftragten sind kontinuierliche Weiterbildungen vorgeschrieben, um die Gültigkeit des Befähigungszeugnisses zu erhalten.

Als Aufstiegsweiterbildung kann man Meister/Meisterin für Schutz und Sicherheit werden, wodurch man sein Einstiegsgehalt auf durchschnittlich 3.600 Euro brutto monatlich verbessern kann.

Da Sicherheitsprofis wie Meister für Schutz und Sicherheit rund um die Uhr gebraucht werden, kommen noch Nacht-, Sonntags- und Feiertagszuschläge hinzu, sodass man als Spitzverdiener in dieser Branche auf bis zu 4.000 Euro brutto monatlich kommen kann.

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Einzelnachweise


  1. Bundesagentur für Arbeit: Meister/in - Schutz und Sicherheit

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