Maschinenbautechniker sind besonders in Deutschland sehr gefragt. Der deutsche Maschinenbau hat weltweit eine Führungsposition inne, wodurch in dieser Branche eine Vielzahl an gut bezahlten Arbeitsplätzen zur Verfügung stehen.

Brutto Gehalt als Maschinenbautechniker

Beruf Maschinenbautechniker/ Maschinenbautechnikerin
Monatliches Bruttogehalt 3.804,63€
Jährliches Bruttogehalt 45.655,54€
Wie viel Netto?

Im Beruf Maschinenbautechniker/ Maschinenbautechnikerin liegt der durchschnittliche Stundenlohn laut unserer Datenbank bei 22,51€. Im Monat kommen Arbeitnehmer in diesem Berufsfeld im Schnitt auf 3.804,63€ brutto, was ein Jahresgehalt von 45.655,54€ ergibt.

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Was macht ein Maschinenbautechniker?

Zu den Aufgabenbereichen als Maschinenbautechniker gehören die Wartung, der Vertrieb, die Planung, die Herstellung und die Konstruktion von Maschinen. Dazu kommen sie in allen Branchen zum Einsatz, die große Maschinen und Anlagen herstellen oder benötigen.

Das Gehalt als Maschinenbautechniker im Überblick

Maschinenbautechniker sind sehr gefragt, daher liegt das Gehalt schon zu Beginn einer Festanstellung bei rund 2.800 Euro brutto pro Monat. Das Gehalt steigt in der Regel mit der Berufserfahrung.

Unter Berücksichtigung des Einsatzortes, der Größe des Unternehmens und der Qualifikation sind dem Gehalt nach oben kaum Grenzen gesetzt. Im Saarland und Bayern beispielsweise liegen die Bruttolöhne nicht selten zwischen 6.000 Euro und 6.250 Euro.

Laut Studien gibt es nur 6% Frauen in diesem Bereich, das Gehalt beträgt rund 11 % weniger als bei den männlichen Kollegen.

Ca. 54 Prozent der Maschinenbautechniker arbeiten in einem Betrieb, für den ein Tarifvertrag gilt. Hier liegt das Gehalt rund 19 Prozent höher als in nicht tarifgebundenen Betrieben. Ein weiterer Vorteil der Tarifbindung liegt in der Zahlung von Urlaubs- und Weihnachtsgeld.

Die Ausbildungsmöglichkeiten zum Maschinenbautechniker

Der Maschinenbautechniker baut auf eine Ausbildung in einem technischen Beruf auf, wie zum Beispiel Produktdesigner, Werkstoffprüfer, technischer Zeichner oder Industrie- und Werkzeugmechaniker.

Eine solche Weiterbildung öffnet Tür und Tor für hochrangige Führungspositionen und bringt neue Verantwortungsbereiche für den angehenden Maschinenbautechniker mit sich.

Die Kosten, die für den Technikerlehrgang entstehen, betragen teils bis zu 7000 Euro. Oftmals übernimmt der Betrieb diese Kosten, so dass dem Arbeitnehmer nur wenige bis gar keine entstehen.

Um sich zum Maschinentechniker ausbilden zu lassen, gibt es mehrere Möglichkeiten. Die zwei gängigsten Optionen sind folgende.

Um an einer technischen Fachschule zur Ausbildung zum Maschinenbautechniker zugelassen zu werden, ist eine vorausgegangene berufliche Ausbildung in einem fachverwandten Beruf unerlässlich.

Ebenso gehört es zu den Zugangsvoraussetzungen, dass nach dem Berufsschulabschluss mindestens zwölf Monate in diesem Bereich bereits erfolgreich gearbeitet und praktische Berufserfahrung gesammelt wurde.

Wird die Weiterbildung in Vollzeit durchlaufen, dauert sie etwa zwei Jahre. In Teilzeit verlängert sie sich um das doppelte. Die Teilzeitvariante bietet allerdings den entscheidenden Vorteil, dass man hauptberuflich weiterarbeiten kann und keine finanziellen Einbußen in der Zeit der Weiterbildung zu befürchten hat. Sie schließt dann mit einer staatlichen Prüfung zum Techniker ab.

Die zweite Option, die sich zur Weiterbildung zum Maschinenbautechniker anbietet, ist der Weg über ein sogenanntes Fernstudium. Die Ausbildungsdauer beträgt in der Regel mindestens 30 Monate und maximal vier Jahre, wenn man auf diesem Wege einen staatlichen Abschluss erlangen möchte.

Die Zulassungsvoraussetzungen sind:

  • Nachweis eines Hauptschulabschlusses
  • Nachweis einschlägiger Praxis im Beruf
  • Technisches Verständnis

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Einzelnachweise


  1. Bundesagentur für Arbeit: Techniker/in - Maschinentechnik (ohne Schwerpunkt)

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