Die Kerntätigkeit von einem Maurer ist die Erstellung von Mauerwerk. Bei kleineren Bauprojekten führt er zudem auch Beton-, Putz- und Abdichtungsarbeiten aus. Doch wie in so gut wie jedem Beruf, steht auch beim Maurer vor dem guten Gehalt eine fundierte Ausbildung. Tieferen Einblick in die Gehaltsmöglichkeiten als Maurer bietet unsere Gehaltsdatenbank.

Brutto Gehalt als Maurer

Beruf Maurer/ Maurerin
Monatliches Bruttogehalt 2.852,52€
Jährliches Bruttogehalt 34.230,20€
Wie viel Netto?

Wir nutzen unsere hauseigene Gehaltsdatenbank, um für Sie die durchschnittlichen Gehaltswerte für den Beruf Maurer/ Maurerin darzustellen. Unsere Datenbank gibt Auskunft über den durchschnittlichen Stundenlohn sowie die gemittelten Bruttojahres- und Bruttomonatseinkommen.

Als Maurer/ Maurerin ist ein Stundenlohn von 16,46€ der Durchschnitt. Das Bruttodurchschnittsgehalt liegt demnach bei 2.852,52€ pro Monat bzw. 34.230,20€ pro Jahr.


Unsere aktuellen Datensätze zum Gehalt als Maurer/ Maurerin

Unsere Datenbank besteht aus echten Datensätzen von Maurern und Maurerinnen aus ganz Deutschland. Einen direkten Auszug aus den aktuellsten Werten unserer Gehaltsdatenbank zum Beruf Maurer/ Maurerin können Sie sich hier selbst ansehen:

Datensätze vom 08.10.2021
Bruttogehalt in € Alter Geschlecht Arbeitsort
1.340,00 18 männlich 94508 Schöllnach
2.400,00 22 männlich 44269 Dortmund
2.800,00 20 männlich 96349 Steinwiesen
2.100,00 22 männlich 87766 Memmingerberg
3.700,00 26 männlich 94315 Bayern - Straubing
890,00 21 männlich 29456 Hitzacker
2.800,00 42 männlich 38486 Klötze
2.800,00 42 männlich 38486 Klötze
3.200,00 21 männlich 72401 Haigerloch
3.500,00 28 männlich 83454 Anger
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Durchschnittsgehalt für Maurer/ Maurerinnen nach Bundesland

Noch immer kommt es in zahlreichen Berufen zu regonalen Gehaltsunterschieden, die auf wirtschaftsstrukturellen Umständen basieren. Auch unsere Datenbank zeigt an, dass das Durchschnittsgehalt als Maurer/ Maurerin sich zwischen den Bundesländern unterscheidet. Die entsprechenden Durchschnittswerte finden Sie in dieser Liste:

Bundesland Bruttogehalt in €
Hessen 2.420,00
Hamburg 2.400,00
Nordrhein Westfalen 2.764,92
Baden Württemberg 3.261,30
Schleswig Holstein 2.834,55
Bayern 2.924,11
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Das Gehalt als Maurer/ Maurerin nach Familienstand

Das Gehalt von ledigen Maurern und Maurerinnen unterscheidet sich im Durchschnitt von dem von verheirateten Arbeitnehmern im gleichen Beruf. Das legt nahe, dass auch der Familienstand einen Einfluss auf das Gehalt hat.

Doch wie genau kommt dieser Unterschied zustande? Der Grund dafür ist in der Steuerklasse zu finden, der verheiratete bzw. ledige Arbeitnehmer zugeteilt werden. Bei verheirateten Arbeitnehmern wird die Lohnsteuer nach Steuerklasse 3, 4 oder 5 berechnet. Singles ohne Kinder gehören zur Lohnsteuerklasse 1. Alleinerziehende Maurer/ Maurerinnen können sich in Steuerklasse 2 einteilen lassen.

Unsere Datenbank bildet die Grundlage für die Errechnung der folgenden Durchschnittswerte zum Gehalt nach Familienstand:

Familienstand Bruttogehalt in €
Verheiratet 2.688,00
Alleinerziehend 2.782,47
gehaltsdifferenz

Das Gehalt nach Geschlecht für Maurer/ Maurerin

Die Gender Pay Gap beschreibt die prozentuale Differenz, die durchschnittlich zwischen dem Bruttoverdienst von männlichen Maurern und weiblichen Maurerinnen vorliegt. Sie liegt für den Beruf Maurer/ Maurerin bei 1,48%.

Das durchschnittliche Bruttomonatsgehalt als Frau im Beruf Maurerin liegt laut unserer Datenbank bei 2.742,90€. Für Männer liegt der durchschnittliche Verdienst im Maurerberuf bei 2.784,23€. Auch dieser Durchschnittswert basiert auf unserer eigenen Datenlage.

Geschlecht Bruttogehalt in €
Männlich 2.784,23
Weiblich 2.742,90
gehaltsdifferenz

Das Durchschnittsgehalt nach Alter zum Beruf Maurer/ Maurerin

Das Gehalt im Beruf Maurer/ Maurerin kann auch durch das Alter beeinflusst werden. Unsere Gehaltsstatistik lässt einen Anstieg des Durchschnittsgehalts mit zunehmendem Alter erkennen. Die folgende Darstellung zeigt, wie das Durchschnittsgehalt in Abhängigkeit vom Alter für den Beruf Maurer/ Maurerin ansteigt:

Altersspanne in Jahren Bruttogehalt in €
18 - 20 2.002,89
21 - 25 2.813,24
26 - 30 2.838,77
31 - 40 2.810,36
41 - 50 2.761,65
51 - 60 2.804,55
61 - 70 2.987,50

Durchschnittsgehalt nach Schulabschluss für Maurer/ Maurerinnen

Wenn ein höherer Bildungsabschluss angestrebt wird, ist das größere Ziel oft die Chance auf ein höheres Gehalt. Doch ist diese Bestrebung immer förderlich? Darüber entscheidet letztendlich die individuelle Berufsauswahl. Wie die Durchschnittsgehälter nach Schulabschluss im Beruf Maurer/ Maurerin aussieht, ist ebenfalls in unserer Datenbank hinterlegt:

Abschluss Bruttogehalt in €
kein Abschluss 2.282,00
Hauptschulabschluss 2.264,19
Mittlere Reife 2.802,29
Allgemeine Hochschulreife 2.575,00
Technik / Handwerk / EDV 3.000,00

Das Durchschnittsgehalt als Maurer/ Maurerin nach Mitarbeiterzahl

Die meisten Betriebe, in denen Maurer und Maurerinnen beschäftigt werden, sind im Bereich der kleinen und mittleren Unternehmen anzusiedeln. Die Mitarbeiterzahl ist demnach meistens eher gering. Doch auch im Beruf Maurer/ Maurerin ist ein durchschnittlicher Unterschied im Gehalt zwischen kleinen und größeren Unternehmen zu erkennen. Deshalb enthält die folgende Übersicht das Durchschnittsgehalt nach Mitarbeiterzahl für den Beruf Maurer/ Maurerin.

Mitarbeiteranzahl im Unternehmen Bruttogehalt in €
1 - 5 2.340,75
6 - 25 2.588,13
26 - 50 2.700,00
51 - 100 2.211,50
101 - 250 3.308,67
251 - 500 k.A.
501 - 1000 3.700,00
1001 und mehr k.A.

Die Benefits im Beruf Maurer/ Maurerin

Wie sieht es im Beruf Maurer/ Maurerin mit Vorteilen und Zusatzleistungen aus? Unsere Datenbank gibt zum Thema Benefits im Beruf Maurer/ Maurerin folgende Werte aus:

Die Ausbildung zum Maurer

Die staatlich anerkannte Ausbildung zum Maurer dauert drei Jahre und findet im dualen System statt, welches aus Schule und der praktischen Ausbildung im Betrieb besteht.

Vermittelt wird dabei nicht nur das korrekte Aufeinanderlegen von Steinen. Es stehen auch Mischungen von Beton und Mörtel sowie deren Anwendung auf dem Lehrplan.

Außerdem muss man natürlich in der Lage sein, zum Beispiel Konstruktionspläne von Architekten oder Innenarchitekten zu lesen und diese auch punktgenau umzusetzen. Mit der Genauigkeit des Maurers steht und fällt das ganze Projekt.

Maurer sind während der gesamten Bauphase involviert und tragen eine große Verantwortung dafür, dass alles so wie geplant zusammenpasst. Immerhin sind es Fundament und Wände, an und auf die später alles Weitere gebaut wird.

In der Lehrzeit verdienen Auszubildende schon relativ gut:

  • Auszubildende im ersten Lehrjahr: 548-632 Euro
  • Auszubildende im zweiten Lehrjahr: 752-971 Euro
  • Auszubildende im dritten Lehrjahr: 956-1227 Euro

Die Gehälter sind schon in der Ausbildung regional sehr unterschiedlich, wodurch sich die breite Spanne erklärt.

Natürlich ist das Ausbildungsgehalt nicht so hoch, wie das eines angestellten Maurers, denn gerade im ersten Lehrjahr kann mit dem Auszubildenden als echte Arbeitskraft nur eingeschränkt kalkuliert werden. Später jedoch zählt der Beruf zu einem der Bestbezahlten im Baugewerbe.

Für die Ausbildung als Maurer ist rechtlich zwar kein bestimmter Schulabschluss vorgeschrieben, man sollte jedoch mindestens einen Hauptschulabschluss vorweisen können.

Wichtig ist ein gutes mathematisches, vor allem geometrisches, Verständnis. Daneben ist körperliche Belastbarkeit ebenfalls wichtig.

Dabei arbeitet man überwiegend unter freiem Himmel, weshalb eine gute körperliche Konstitution auch aus diesem Grund für die Arbeit als Maurer wichtig ist.

Persönliche Kompetenzen sind:

  • Belastbarkeit
  • Organisationstalent
  • Zuverlässigkeit
  • räumliches Denken
  • Körperkraft
  • gewissenhaftes Arbeiten

Fachliche Kompetenzen sind:

  • Ausbildung zum Maurer
  • Kenntnisse in der Baubranche
  • Kenntnisse in der Materialwirtschaft
  • Kenntnisse zu Bauvorschriften

Die Aufgaben eines Maurers

Der Maurer hat viele verschiedene Aufgaben, die der Planung, der Reparatur oder der Errichtung von Mauern zuzuschreiben sind.

Er ist durch seine fachliche Ausbildung in der Lage, diese Arbeiten selbstständig und ohne Anleitung durchzuführen.

Die Hauptaufgabengebiete eines Maurers sind:

  • Errichten von Mauern
  • Baustellensicherung
  • Betonieren von Fundamenten
  • Isolieren und Dämmen von Wänden
  • Decken ziehen und mit Platten bestücken
  • Montage von Treppen usw.

Die Hauptaufgaben zum Beruf Maurer im Detail

Der Mitarbeiter errichtet nach den Zeichnungen des Architekten die Mauern, die dazugehörigen Fundamente und Aussparungen für Fenster und Türen.

Der Mitarbeiter achtet jeden Tag darauf, dass der Arbeitsbereich entsprechend gesichert ist. Er ist für sein Werkzeug und herabfallende Steine bzw. Mörtel verantwortlich.

Wird ein Haus gebaut, sorgt der Maurer dafür, dass es auf einem festen Fundament steht.

Der Maurer bringt Dämmmaterialien und Isolierungen an die Wände an, um den Bau nach den aktuellen Energiesparvorschriften auf den Betrieb vorzubereiten.

Möglichkeiten der Weiterbildung als Maurer

Im Alltag wird der Maurer irrtümlicherweise als ein eher einfacher Beruf ohne große Karrierechancen angesehen. Doch es gibt durchaus viele Möglichkeiten zur Weiterbildung und, damit verbunden, zum Aufstieg im Baugewerbe.

Daneben kann man die abgeschlossene Berufsausbildung auch als Sprungbrett in einen anderen, sehr verantwortungsvollen Berufszweig nutzen.

Die wichtigsten Weiterbildungsmöglichkeiten sind:

  • Meister
  • Technischer Fachwirt oder Betriebswirt
  • Polierer oder Vorarbeiter

Wie überall im Handwerk ist die erste Weiterbildung, die auf der Hand liegt, auch für den Maurer der Besuch eines Meisterlehrgangs mit anschließender Prüfung.

Maurermeister können hinterher beispielsweise Auszubildende betreuen und anweisen. Auch hat man mit dem Meistertitel den Grundstein für eine mögliche Selbstständigkeit gelegt.

Diese Weiterbildung kann den Maurer in die Führungsetage eines Bauunternehmens leiten. Er lernt hierbei betriebswirtschaftliches zum Gewerbe und kann eine wichtige Person werden, da er sowohl wirtschaftliche als auch praktische Belange gut einschätzen kann. Hierbei ist eine Spezialisierung auf ein bestimmtes Fachgebiet möglich.

Die Weiterbildung zum Vorarbeiter oder Polier macht den Maurer zum Bereichschef auf der Baustelle. Auch hierbei kann man sich spezialisieren.

So kann man beispielsweise nur die Fundamentierung überwachen und leiten, um danach zur nächsten Baustelle weiter zu ziehen, und für den Bau der Wände einen anderen Kollegen nachrücken zu lassen.

Wer sich nicht vorstellen kann, sein gesamtes Arbeitsleben als Maurer tätig zu sein, der kann eine Fortbildung der besonderen Art machen. Denn wer zur Berufsfeuerwehr möchte, muss zuvor eine handwerkliche Ausbildung abgeschlossen haben.

So ist eine Weiterbildung zum Feuerwehrmann die ideale Möglichkeit, dem Beruf nach der Ausbildung zum Maurer zwar den Rücken zu kehren, aber dennoch enorm von dieser zu profitieren.

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Einzelnachweise


  1. Bundesagentur für Arbeit: Maurer/in
  2. Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung: Berufe im Spiegel der Statistik - (BA05) Handwerksberufe

Haftungsausschluss: Wir übernehmen, trotz sorgfältiger Prüfung, keine Haftung für die Vollständigkeit, Richtigkeit oder Aktualität der hier dargestellten Informationen. Es werden keine Leistungen übernommen, die gemäß StBerG und RBerG Berufsträgern vorbehalten sind.