Gehalt Maurer

Brutto Gehalt als Maurer

BerufMonatliches BruttogehaltJährliches Bruttogehalt
Maurer/ Maurerin2.721,13€32.653,53€

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Maurer - Die wichtigsten Fakten

  • Einer der beliebtesten Ausbildungsberufe ist der Maurer-Beruf. Die Kerntätigkeit von einem Maurer ist die Erstellung von Mauerwerk. Bei kleineren Bauprojekten führt er zudem auch Beton-, Putz- und Abdichtungsarbeiten aus.
  • Da es sich um einen sehr umfassenden Fachbereich am Bau handelt, gehen viele Leute davon aus, dass in diesem Beruf auch ein gutes Gehalt verdient werden kann.
  • Doch wie in so gut wie jedem Beruf, steht auch beim Maurer vor dem guten Gehalt eine fundierte Ausbildung.

Das Gehalt als Maurer im Überblick

Gehalt der Maurer in der Ausbildung

In der Lehrzeit verdienen Auszubildende im Vergleich allerdings auch schon relativ gut. So erhalten:

  • Auszubildende im ersten Lehrjahr: 548-632 Euro
  • Auszubildende im zweiten Lehrjahr: 752-971 Euro
  • Auszubildende im dritten Lehrjahr: 956-1227 Euro

Die Gehälter sind schon in der Ausbildung regional sehr unterschiedlich, wodurch sich die breite Spanne erklärt.

Natürlich ist das Gehalt nicht so hoch wie das eines angestellten Maurers, denn gerade im ersten Lehrjahr kann mit dem Auszubildenden als echte Arbeitskraft nur sehr eingeschränkt kalkuliert werden. Später jedoch zählt der Beruf zu einem der Bestbezahlten im Baugewerbe.

Ausgelernt und was dann?

Nachdem die Lehrzeit beendet ist, erhalten Maurer ein Gehalt, dass sich am Tarifvertrag orientiert.

Entsprechend gibt es regionale Unterschiede, Staffelungen nach Tätigkeitsart, Staffelungen nach Berufsjahren und Branchen abhängige Tarife, die das Gehalt der Maurer beeinflussen.

Grundsätzlich erhalten Maurer beim Berufseinstieg ein Gehalt zwischen 1720 bis 1800 Euro (Brutto).

Die Ausbildung zum Maurer

Die staatlich anerkannte Ausbildung dauert drei Jahre und findet im dualen System statt, welches aus Schule und der praktischen Ausbildung im Betrieb besteht.

Vermittelt wird dabei nicht nur das bloße Aufeinanderlegen von Steinen. Es kommen auch Mischungen von Beton und Mörtel sowie deren Anwendung zum Einsatz.

Außerdem muss man natürlich in der Lage sein, zum Beispiel Konstruktionspläne von Architekten oder Innenarchitekten zu lesen und diese auch punktgenau umzusetzen. Man könnte sagen, mit der Genauigkeit als Maurer steht und fällt das ganze Projekt.

  • Maurer sind während der gesamten Bauphase involviert und tragen eine große Verantwortung dafür, dass alles so wie geplant zusammen passt. Immerhin sind es Fundament und Wände, an und auf die später alles Weitere gebaut wird.

Für die Ausbildung als Maurer ist rechtlich zwar kein bestimmter Schulabschluss vorgeschrieben, man sollte jedoch mindestens einen Hauptschulabschluss vorweisen können.

Wichtig ist ein gutes mathematisches, vor allem geometrisches, Verständnis. Daneben ist körperliche Belastbarkeit ebenfalls wichtig.

Dabei arbeitet man überwiegend unter freiem Himmel, weshalb eine gute körperliche Konstitution auch aus diesem Grund für die Arbeit als Maurer wichtig ist.

Im Alltag wird der Maurer irrtümlicherweise als ein eher einfacher Beruf ohne große Karrierechancen angesehen. Doch es gibt durchaus viele Möglichkeiten zur Weiterbildung und, damit verbunden, zum Aufstieg im Baugewerbe.

Daneben kann man die abgeschlossene Berufsausbildung auch als Sprungbrett in einen anderen, sehr verantwortungsvollen Berufszweig nutzen.

Die wichtigsten Weiterbildungsmöglichkeiten sind:
  • Meister
  • Technischer Fachwirt oder Betriebswirt
  • Polierer oder Vorarbeiter

Maurer - Weiterbildungen im Detail

Die Weiterbildung zum Maurermeister

Wie überall im Handwerk ist die erste Weiterbildung, die auf der Hand liegt, auch für den Maurer der Besuch eines Meisterlehrgangs mit anschließender Prüfung.

Maurermeister können hinterher beispielsweise Auszubildende betreuen und anweisen. Auch hat man mit dem Meistertitel den Grundstein für eine mögliche Selbstständigkeit gelegt.

Technischer Fachwirt oder Betriebswirt

Diese Weiterbildung kann den Maurer in die Führungsetage eines Bauunternehmens leiten. Er lernt hierbei betriebswirtschaftliches zum Gewerbe und kann eine wichtige Person werden, da er sowohl wirtschaftliche als auch praktische Belange gut einschätzen kann. Hierbei ist eine Spezialisierung auf ein bestimmtes Fachgebiet möglich.

Polier oder Vorarbeiter

Die Weiterbildung zum Vorarbeiter oder Polier macht den Maurer zum Bereichschef auf der Baustelle. Auch hierbei kann man sich spezialisieren.

So kann man beispielsweise nur die Fundamentierung überwachen und leiten, um danach zur nächsten Baustelle weiter zu ziehen, und für den Bau der Wände einen anderen Kollegen nachrücken zu lassen.

Die Alternative – Fortbildung zum Feuerwehrmann

Wer sich nicht vorstellen kann, sein gesamtes Arbeitsleben als Maurer tätig zu sein, der kann eine Fortbildung der besonderen Art machen. Denn wer zur Berufsfeuerwehr möchte, muss zuvor eine handwerkliche Ausbildung abgeschlossen haben.

So ist eine Weiterbildung zum Feuerwehrmann die ideale Möglichkeit, dem Beruf nach der Ausbildung zum Maurer zwar den Rücken zu kehren, aber dennoch enorm von dieser zu profitieren.

Häufig gestellte Fragen zum Gehalt als Maurer

Baugewerbe - hier lohnt sich richtig

Neben dem tariflichen Stundenlohn, also der Grundvergütung, werden im Baugewerbe Bauzulagen, ein 13. Monatsgehalt, Urlaubsgeld und Zuschüsse zu vermögenswirksamen Leistungen gezahlt.

Der Monatsverdienst kann sich da schnell auf eine Summe von bis zu 2700 Euro aufstocken. Natürlich kommt es auch auf dem Bau immer auf die Berufserfahrung und die Fähigkeiten an. Im Laufe der Jahre und mit entsprechenden Qualifikationen lassen sich dann auch weitaus höhere Gehälter erzielen.

Den Titel des bekanntesten Berufs hat der Maurer zeitweise sicherlich verdient gehabt. Allerdings ist dies inzwischen eher rückläufig, da es andere Berufe gibt, vor allem in der IT-Branche, die immer beliebter werden.

Wer dennoch eine Ausbildung zum Maurer macht, kann mit folgendem Wissen fundiert in die Ausbildung starten und einem sicheren Arbeitsplatz im späteren Berufsleben entgegensehen.

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Die Top 5 der bestbezahlten BerufJahresgehalt
Orthopäde/ Orthopädin130.470,08 Euro
Chefarzt/ Chefärztin104.812,21 Euro
Plastischer Chirurg/ Plastische Chirurgin100.873,28 Euro
Oberarzt/ Oberärztin96.948,29 Euro
Kardiologe/ Kardiologin90.286,88 Euro

Einzelnachweise

Bundesagentur für Arbeit: BERUFENET
Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung: BERUFE im Spiegel der Statistik
Berufsinstitut für Berufsbildung: Berufe
Berufsinstitut für Berufsbildung: Tarifliche Ausbildungsvergütungen

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