Das Gehalt als Mechatroniker

Aktualisiert am 29.10.2021 16:15 von Melanie Vahland

Als Mechatroniker bzw. Mechatronikerin bekommt man im Schnitt bundesweit monatlich 2.919,57€ brutto.

Daraus ergibt sich ein Stundenlohn von 19,25€ sowie ein jährliches Einkommen in Höhe von 35.034,88€.

Brutto Gehalt als Mechatroniker

Beruf Mechatroniker/ Mechatronikerin
Monatliches Bruttogehalt 2.919,57€
Jährliches Bruttogehalt 35.034,88€

Im Folgenden stellen wir Ihnen alle Werte bereit, die uns zum Gehalt als Mechatroniker bzw. Mechatronikerin vorliegen. Wir berechnen die hier dargestellten Werte auf Basis unserer eigenen Gehaltsdatenbank. Alle Gehaltsangaben zum Job Mechatroniker sind Durchschnittswerte.

Inhaltsverzeichnis:

  1. Fakten zum Beruf
  2. Ausbildungsgehalt als Mechatroniker
  3. Weiterbildung als Mechatroniker
  4. Gewerkschaft
  5. Qualifikationen für Mechatroniker
  6. Weitere Gehälter vergleichen
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Fakten zum Beruf Mechatroniker

Als Mechatroniker oder Mechatronikerin trägt man die Verantwortung, defekte Maschinen und Geräte wieder funktionsfähig zu machen, beziehungsweise an deren Neuentwicklung zu arbeiten.

Während seiner Arbeit montiert der Mechatroniker mechanische, elektrische und elektronische Bauteile zu kompletten Systemen und Anlagen.

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Ein gutes Gehalt von Anfang an

Bereits in der 3,5 Jahre dauernden Ausbildung ist ein sehr gutes Gehalt zu erwarten - insbesondere, wenn man einen Ausbildungsbetrieb findet, der sich an den Tarifen der IG Metall orientiert.

Durchschnittlich liegt das Ausbildungsgehalt bei:

  1. Lehrjahr: 970 bis 1.050 Euro
  2. Lehrjahr: 1.030 bis 1.100 Euro
  3. Lehrjahr: 1.100 bis 1.200 Euro
  4. Lehrjahr: 1.140 bis 1.270 Euro

Auch das Gehalt zum Einstieg kann sich sehen lassen. Es werden durchschnittlich zwischen 2.000 und 2.500 Euro brutto gezahlt. Im späteren Berufsleben steigt das Gehalt im Schnitt auf 3.100 bis 3.700 Euro brutto im Monat.

Wie kann man sich als Mechatroniker weiterbilden?

Um im Betrieb mehr Verantwortung zu übernehmen und die Chancen auf ein höheres Gehalt zu vergrößern, haben Mechatroniker und Mechatronikerinnen mehrere Möglichkeiten zur Weiterbildung.

Der bekannteste nächste Karriereschritt nach der Ausbildung ist die Weiterbildung zum Techniker. Doch auch ein Maschinenbaustudium oder die Weiterbildung zum Industriemeister für Mechatronik sind gern genutzte Möglichkeiten.

Weiterbildung zum Techniker

Staatlich geprüfte Techniker in der Fachrichtung Mechatronik sind an der Konstruktion und Fertigung sowie am Entwurf von mechatronischen Produkten beteiligt. Außerdem ermöglicht die Technikerweiterbildung die Übernahme von Führungsaufgaben.

Absolviert werden kann die Weiterbildung zum Techniker nach abgeschlossener Ausbildung zum Mechatroniker oder zur Mechatronikerin und nach einem weiteren Jahr Berufserfahrung. Die Weiterbildung ist landesrechtlich geregelt und kann entweder in Vollzeit oder in Teilzeit absolviert werden.

In Vollzeit nimmt sie zwei Jahre in Anspruch, während sich die Technikerweiterbildung in Teilzeit auf drei bis vier Jahre erstrecken kann. Abgeschlossen wird sie mit einer staatlichen Abschlussprüfung.

Ergänzendes Studium

Wer nach der praktischen Ausbildung zum Mechatroniker oder zur Mechatronikerin tieferen Einblick in die Theorie hinter seiner Arbeit und die Konstruktion von Maschinen erhalten möchte, kann seiner Ausbildung ein Studium folgen lassen.

Da die Mechatronik ein komplexes Themengebiet ist, das im Wesentlichen die Komponenten Mechanik, Elektronik und Informatik umfasst, sind die Studienfächer, die ein ausgebildeter Mechatroniker wählen kann, ähnlich breit gefächert.

Wer sich während der Ausbildung eher für den mechanischen Aspekt der Mechatronik interessiert hat, ist mit einem Maschinenbaustudium gut beraten. Für elektronisch versierte Mechatroniker und Mechatronikerinnen bietet sich ein Studium der Elektrotechnik an. Mechatroniker mit einer Leidenschaft für Informatik interessieren sich womöglich dafür, auch Informatik zu studieren.

Weiterbildung zum Industriemeister

Um mehr Verantwortung zu übernehmen und möglicherweise in die Selbstständigkeit zu wechseln, können Mechatroniker und Mechatronikerinnen sich auch zum Industriemeister für Mechatronik weiterbilden lassen.

Die Meisterweiterbildung im Bereich Mechatronik qualifiziert dazu, Fertigungsabläufe zu organisieren und technische Konzepte zu entwickeln. Außerdem können Industriemeister Mitarbeiter führen, Kunden beraten und Auszubildende betreuen.

Kriterium zum Erlangen des Titels Industriemeister für Mechatronik ist der erfolgreiche Abschluss einer bundesweit geregelten Meisterprüfung. Ein spezieller Lehrgang muss vorher nicht besucht werden.

Eine Gewerkschaft, die sich positiv auswirkt

Das Gehalt, das man nach der Ausbildung zum Mechatroniker erwarten kann, hängt neben der Qualifikation auch davon, ob der Betrieb, in dem man beschäftigt ist, der IG Metall angehört und wie viele Arbeitnehmer er beschäftigt.

Es gibt Statistiken, aus denen hervorgeht, dass Betriebe mit 500 oder mehr Mitarbeitern bis zu 30% mehr Gehalt zahlen als kleinere Unternehmen mit weniger als 100 Arbeitnehmern.

Qualifikationen, die sich lohnen

In den unterschiedlichen Sparten des Berufs Mechatroniker werden auch unterschiedliche Löhne gezahlt. Als einfacher Mechatroniker verdient man am wenigsten, gefolgt von der Qualifikation zum Kraftfahrzeugmechatroniker.

Noch besser verdient ein Industriemechaniker und wer statt einer betrieblichen Ausbildung ein Hochschulstudium absolviert hat, kommt auf ein Einkommen von 4.000 Euro und mehr.

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Ausbildung / Studium

Einzelnachweise & Quellen


  1. Bundesagentur für Arbeit: Mechatroniker/in
  2. Bundesagentur für Arbeit: Techniker/in - Mechatronik
  3. Bundesagentur für Arbeit: Industriemeister/in - Mechatronik
  4. Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung: Berufe im Spiegel der Statistik - (BHG26) Mechatronik-, Energie- und Elektroberufe
  5. Berufsinstitut für Berufsbildung: Informationen zu Aus- und Fortbildungsberufen - Mechatroniker/ Mechatronikerin (Ausbildung)

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