Der Weg zum Messtechniker führt über ein Studium oder eine Ausbildung mit anschließender Weiterbildung. Für diese verhältnismäßig aufwändige Ausbildung erhalten Messtechniker später ein mittleres bis hohes Gehalt.

Brutto Gehalt als Messtechniker

Beruf Messtechniker/ Messtechnikerin
Monatliches Bruttogehalt 3.109,53€
Jährliches Bruttogehalt 37.314,33€
Wie viel Netto?

In unserer Datenbank ist für den Messtechnikerberuf ein durchschnittliches Gehalt von 3.109,53€ brutto monatlich oder 37.314,33€ brutto im Jahr hinterlegt. Das Stundengehalt wird durchschnittlich als 18,88€ angegeben.

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Was macht ein Messtechniker?

Messtechniker sind auf die Prüfung und Kontrolle von technischen Anlagen und Maschinen spezialisiert. Werte müssen erfasst, festgehalten, analysiert und ausgewertet werden. Außerdem stellt der Messtechniker sicher, dass Qualitäts- und Sicherheitsauflagen bei der Fertigung eingehalten werden.

Je nach Branche kommen dabei andere Tätigkeiten, Geräte und Werkstoffe zum Einsatz.

Der Weg zum Messtechniker

Den Beruf Messtechniker kann man nicht mit einer regulären Berufsausbildung ausführen. Zunächst wird eine Ausbildung zum Elektroniker absolviert, worauf die Weiterbildung zum Messtechniker folgt. Auch ein Studium kann als Qualifikation zum Messtechniker ausreichend sein.

Folgende Studiengänge eignen sich für eine Laufbahn als Messtechniker:

  • Elektrotechnik
  • Biologie
  • Gebäude- und Energietechnik
  • Chemie

Ob man sich für eine berufliche oder akademische Laufbahn entscheidet, hängt maßgeblich von den persönlichen Umständen ab (beispielsweise ob eine Hochschulzugangsberechtigung vorliegt oder nicht).

Ob ein Studium oder eine Laufbahn mit Aus- und Weiterbildung bevorzugt wird, hängt vom Unternehmen ab, welches die Anstellung ausschreibt. Einige Betriebe pochen auf akademische Bildung, andere Arbeitgeber bevorzugen Angestellte, die ihre Kompetenz auf Erfahrung im Beruf zurückführen können.

Gerade in großen Betrieben und Unternehmen werden Bewerber mit einem Studienabschluss bevorzugt. Kleine Betriebe bevorzugen in der Regel Kompetenzen, welche innerhalb der Praxis im Berufsleben erworben und gefestigt wurden.

Ein Studium ist zwar theoretischer Natur, dafür werden viele Kenntnisse grundlegend vermittelt, die man sich nur schwer selbst aneignen kann. Darüber hinaus verdient man zwar während der Studienzeit kein Gehalt, dafür kann man mit einem akademischen Abschluss direkt als Messtechniker anfangen.

Außerdem kann sich ein Studienabschluss positiv auf das Gehalt und die Karrierechancen auswirken, da gut bezahlte Stellen in großen Unternehmen oft ein Studium voraussetzen.

Wer im Berufsleben regulär mit einem Abschluss als Facharbeiter anfängt und sich dann über die Jahre mit diversen Fortbildungen zum Messtechniker hocharbeitet, hat im Gegensatz zum Studium keine Zeit zu überbrücken, in denen er kein Gehalt bekommt.

In der Ausbildung wird bereits eine Vergütung gezahlt und die Fort- oder Weiterbildung kann in der Regel parallel zum Beruf absolviert werden.

Weiterhin können aus- und fortgebildete Messtechniker ihr erlerntes Wissen direkt praktisch umsetzen. Besonders kleinere Betriebe bevorzugen diese praktische Kompetenz vor dem theoretischen Wissen, das im Studium erlang wird.

Das Gehalt als Messtechniker im Überblick

Wer sich über ein Studium zum Messtechniker qualifiziert, erhält währenddessen kein Gehalt.

Wer sich für den Weg über eine Ausbildung entscheidet, kann als Elektroniker in seiner vierjährigen Ausbildung folgendes Gehalt verdienen:

  • 1. Lehrjahr: 760 Euro
  • 2. Lehrjahr: 800 Euro
  • 3. Lehrjahr: 880 Euro
  • 4. Lehrjahr: 930 Euro

Schon zu Beginn der Karriere als Elektroniker kann sich ein Arbeitnehmer auf ein solides Gehalt von bis zu 2.000 Euro freuen. Dieser Betrag steigert sich mit der Zeit. Nach der Weiterbildung zum Messtechniker liegt das Gehalt schließlich bei bis zu 4.200 Euro.

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Einzelnachweise


  1. Bundesagentur für Arbeit: Messtechniker/in (Energietechnik)

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