Metallbildner ist ein verhältnismäßig seltener Handwerksberuf, der mit einem mittleren Gehalt einhergeht. Das Gehalt lässt sich jedoch durch Weiterbildungen oder einen Meistertitel steigern.

Brutto Gehalt als Metallbildner

Beruf Metallbildner/ Metallbildnerin
Monatliches Bruttogehalt 3.007,06€
Jährliches Bruttogehalt 36.084,67€
Wie viel Netto?

Unabhängig von der Fachrichtung verdienen Metallbildner im Schnitt ca. 3.007,06€ brutto im Monat. Jährlich werden also durchschnittlich 36.084,67€ brutto verdient. Der Stundenlohn liegt durchschnittlich bei 18,26€.

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Die Tätigkeitsbereiche als Metallbildner

Metallbildner sind auf eine der drei Fachrichtungen Goldschlagtechnik, Gürtler- und Metalltechnik oder Ziseliertechnik spezialisiert. Gearbeitet wird dabei je nach gewählter Fachrichtung in Goldschlägereien, Metalldrückereien, Werkstätten oder in Ziselierbetrieben.

Zu den Aufgaben von Ziseleuren gehört das Verzieren von Oberflächen anhand von Ornamenten, Schriften oder Reliefs. In der Gürtler- und Metalltechnik werden in der heutigen Zeit vorwiegend Wandleuchten, Treppengeländer oder Beschläge hergestellt.

Auch Schmuck- oder Ziergegenstände können angefertigt werden. Bei der Goldschlagtechnik schlägt der Metallbinder dünne Blättchen aus Goldbarren. Diese werden zur Verzierung verschiedener Gegenstände, wie Rahmen, Bücher oder Inschriften, verwendet.

Ausbildung zum Metallbildner

Der Beruf Metallbildner bzw. Metallbildnerin wird in einer dreijährigen, dualen Ausbildung erlernt. Es ist ein handwerklicher und technischer Beruf mit einer starken körperlichen Belastung.

Während der Ausbildung kann man sich auf eine der drei Fachrichtungen spezialisieren:

  • Fachrichtung Goldschlagtechnik
  • Fachrichtung Gürtler- und Metalltechnik
  • Fachrichtung Ziseliertechnik

Die Aufgaben sind je nach Fachrichtung unterschiedlich: So lernt man als Azubi entweder Blattgold herzustellen, Metalloberflächen zu bearbeiten oder Gebrauchs- und Kunstgegenstände aus Metall herzustellen.

In der Zeit der Ausbildung findet der Unterricht meist in Blockform statt. Dazu wird in überregionalen Fachklassen unterrichtet. Die Standorte sind je nach Bundesland verschieden.

Voraussetzungen für die Ausbildung

Um sich für eine Ausbildung als Metallbildner zu bewerben, ist von Rechtswegen her kein bestimmter Schulabschluss vorgesehen. Allerdings stellen die ausbildenden Betriebe überwiegend Bewerber ein, die über einen mittleren Bildungsabschluss bzw. Realschulabschluss verfügen.

Von den Bewerbern erwarten die Ausbildungsbetriebe außerdem:

  • Sorgfalt
  • zeichnerische Fähigkeiten
  • Fingerfertigkeit
  • technisches Geschick
  • Sinn für Formen und Farben

Das Ausbildungsgehalt als Metallbildner in der Übersicht

Während der Ausbildung erhalten angehende Metallbildner durchschnittlich:

  • 1. Ausbildungsjahr: 550 Euro
  • 2. Ausbildungsjahr: 650 Euro
  • 3. Ausbildungsjahr: 740 Euro

Das Einstiegsgehalt nach der dreijährigen Ausbildung zum Metallbildner liegt monatlich zwischen 1.500 und 2.400 Euro brutto.

Gehaltsentwicklung durch Weiterbildungen als Metallbildner

Um beruflich voran zu kommen und Führungspositionen zu übernehmen, können Metallbildner Weiterbildungen zum Metallbildnermeister, zum Industriemeister in der Fachrichtung Metall, zum Technischen Fachwirt oder zum staatlich geprüften Gestalter in der Fachrichtung Metallgestaltung absolvieren.

Weiterhin besteht die Möglichkeit, sich als Metallbildner durch ein Studium in den Studienfächern Produkt- und Industriedesign oder Konservierung und Restaurierung weiter zu bilden, um so ein höheres Einkommen zu erzielen.

Nach der Weiterbildung sind im Schnitt diese Gehälter möglich:

  • Industriemeister: ca. 3.700 Euro
  • Technischer Fachwirt: ca. 3.300 Euro
  • Studium Produkt- und Industriedesign: ca. 3.400 Euro

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Einzelnachweise


  1. Bundesagentur für Arbeit: Metallbildner/in - Gürtlertechnik
  2. Bundesagentur für Arbeit: Metallbildner/in - Metalldrücktechnik
  3. Bundesagentur für Arbeit: Metallbildner/in - Ziseliertechnik

Haftungsausschluss: Wir übernehmen, trotz sorgfältiger Prüfung, keine Haftung für die Vollständigkeit, Richtigkeit oder Aktualität der hier dargestellten Informationen. Es werden keine Leistungen übernommen, die gemäß StBerG und RBerG Berufsträgern vorbehalten sind.