Das Gehalt als Orthopäde

Aktualisiert am 01.03.2022 15:54 von Melanie Vahland

Ein Orthopäde ist ein Arzt für Orthopädie und Unfallchirurgie. Das heißt, er oder sie beschäftigt sich mit Erkrankungen oder Fehlbildungen des menschlichen Bewegungsapparates. Dazu zählen im Allgemeinen das Skellet, Skelettmuskeln, Sehnen, Knochen, Muskeln, Bänder und Gelenke.

Brutto Gehalt als Orthopäde

Beruf Orthopäde/ Orthopädin
Monatliches Bruttogehalt 11.091,60€
Jährliches Bruttogehalt 133.099,20€

Inhaltsverzeichnis:

  1. Gehalt als Orthopäde
  2. Aufgaben des Orthopäden
  3. Orthopäde werden
  4. Weiterbildung für Orthopäden
  5. Gehalt als Orthopäde vergleichen
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Gehalt als Orthopäde

Das Gehalt als Orthopäde beginnt im Berufseinstieg als Assistenzarzt bei durchschnittlich 3.400 bis 4.500 Euro brutto im Monat. In diesem Gehalt sind keine Zuschläge berücksichtigt. Bei der Errechnung des Gehalts für den medizinischen Bereich sind übliche Sonderregelungen wie Schichtarbeit, Wochenend- und Nachtdienste sowie Weiterbildungen entscheidende Faktoren.

Unsere Datenerhebung ergibt für erfahrene Orthopäden ein durchschnittliches Gehalt von ca. 6.000 bis 7.600 Euro brutto im Monat.

Ein Verdienst von bis zu 8.300 Euro monatlich ist selbst ohne leitende Position als Oberarzt durchaus üblich. Als leitender Oberarzt kann das Gehalt als Orthopäde auf bis zu 10.000 Euro monatlich steigern

Die Orthopädie gehört somit zu den bestbezahlten Fachbereichen in der Medizin. Die Entlohnung in diesem Beruf ist somit bundesweit als überduchschnittlich hoch zu bezeichnen.

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Aufgaben des Orthopäden

Ein Facharzt oder eine Fachärztin für Orthopädie beschäftigt sich mit Verletzungen, angeborenen oder erworbenen Erkrankungen oder Formveränderungen im Bereich der Knochen, Sehnen, Gelenke oder der Muskulatur. Die Tätigkeit des Orthopäden umfasst die Diagnose, Behandlung und Nachbetreuung von Patienten.

Für folgende Krankheitsbilder sind Orthopäden die richtigen Ansprechpartner:

  • Arthrose
  • Knochenbrüche
  • Gelenkschmerzen
  • Bandscheibenvorfälle
  • Bänderrisse und Sehnenrisse
  • Skoliose
  • Muskelfaserrisse

Fachärzte für Orthopädie findet man in eigenen Arztpraxen, Kliniken, Facharztpraxen oder Krankenhäusern. Es gibt auch Orthopäden, die in der Forschung und Lehre tätig sind.

Orthopäde werden

Das medizinische Studium ist die berufliche Grundlage für eine Karriere im Bereich der Orthopädie und Unfallchirurgie. Für das Medizinstudium ist in der Regel ein sehr guter Numerus Clausus Voraussetzung. Der Werdegang nimmt ungefähr folgende Zeit in Anspruch:

  • Grundstudium der Medizin: ca. 12 Semester (6 Jahre)
  • Approbation (Abschlussprüfung): ca. 3 Monate
  • Facharztausbildung (Orthopädie): 5 bis 6 Jahre

Das Medizinstudium gehört zu den anspruchsvollsten und längsten Studiengängen in Deutschland. Das Grundstudium, welches mindestens 12 Semester beansprucht, wird mit dem Ablegen des Staatsexamens beendet.

Erst wenn die Prüfung bestanden ist, können die angehenden Ärzte die Approbation beantragen, welche zur uneingeschränkten Ausübung des Berufs befähigt. Die Promotion (Doktortitel) ist für Ärzte nicht zwingend.

Nach der Approbation erfolgt die Facharztausbildung in der Orthopädie, in der sich auf einen Bereich der Medizin spezialisiert wird. Der Facharzttitel ist in Deutschland die Voraussetzung dazu, um als Vetragsarzt für die gesetzlichen Krankenkassen tätig sein zu dürfen. Die Weiterbildung zum Facharzt für Orthopädie wird mit einer Abschlussprüfung beendet.

Weiterbildungsmöglichkeiten für Orthopäden

Auch innerhalb des Fachbereichs der Orthopädie und Unfallchirurgie gibt es die Möglichkeit der Spezialisierung. Orthopäden können durch Weiterbildungsmaßnahmen Schwerpunkte setzen, z. B. auf:

  • Sportmedizin
  • Akupunktur
  • besondere Heilverfahren
  • Schmerztherapien
  • Chirotherapie

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Ausbildung / Studium

Einzelnachweise und Quellen

  1. Bundesagentur für Arbeit: Facharzt/-ärztin - Orthopädie und Unfallchirurgie »

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