Beruf Orthopäde/ Orthopädin
Monatliches Bruttogehalt 10.176,27€
Jährliches Bruttogehalt 122.115,23€
Wie viel Netto?

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Was macht ein Orthopäde?

Ein Orthopäde ist ein Arzt für Orthopädie und Unfallchirurgie. Das heißt er oder sie beschäftigt sich mit Erkrankungen oder Fehlbildungen des menschlichen Bewegungsapparates.

Dazu zählt im Allgemeinen das Skellet, Skelettmuskeln, Sehnen, Knochen, Muskeln, Bänder und Gelenke.

Brutto Netto Gehalt als Orthopäde

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Das Gehalt als Orthopäde beginnt im Berufseinstieg als Assistenzarzt bei durchschnittlich 3.400 bis 4.500 Euro brutto im Monat. In diesem Gehalt sind keine Zuschläge berücksichtigt.

  • Unsere Datenerhebung ergibt für Orthopäden ein durchschnittliches Gehalt von ca. 10.500 Euro brutto im Monat bzw. 125.000 Euro brutto im Jahr.

Ein Verdienst von bis zu 24.000,00 Euro monatlich ist durchaus üblich und das selbst ohne leitende Position in einem privaten Krankenhaus.

  • Die Orthopädie gehört zu den bestbezahlten Fachbereichen in der Medizin. Die Entlohnung in diesem Beruf ist somit bundesweit als überduchschnittlich hoch zu bezeichnen.

Bei der Errechnung des Gehalts für den medizinischen Bereich sind übliche Sonderregelungen wie Schichtarbeit, Wochenend- und Nachtdienste sowie Weiterbildungen entscheidende Faktoren.

Aufgaben des Orthopäden

Ein Facharzt oder eine Fachärztin für Orthopädie beschäftigt sich mit Verletzungen, angeborenen oder erworbenen Erkrankungen oder Formveränderungen im Bereich der Knochen, Sehnen, Gelenke oder der Muskulatur. Die Tätigkeit des Orthopäden umfasst die Diagnose, Behandlung und Nachbetreuung von Patienten.

Für folgende Behandlungen sind Orthopäden die richtigen Ansprechpartner:

  • Arthrose
  • Knochenbrüche
  • Gelenkschmerzen
  • Bandscheibenvorfälle
  • Bänderrisse und Sehnenrisse
  • Skoliose
  • Muskelfaserrisse

etc.

Fachärzte für Orthopädie findet man in eigenen Arztpraxen, Kliniken, Facharztpraxen oder Krankenhäusern. Es gibt auch Orthopäden, die in der Forschung und Lehre tätig sind.

Orthopäde werden

Das medizinische Studium ist die berufliche Grundlage für eine Karriere im Bereich der Orthopädie und Unfallchirurgie. Für das Medizinstudium ist in der Regel ein sehr guter Numerus Clausus Voraussetzung.

WerdegangDauer
Grundstudium der Medizinca. 12 Semester (6 Jahre)
Approbation (Abschlussprüfung)ca. 3 Monate
Facharztausbildung (Orthopädie, Gynäkologie, Allgemeinmedizin etc.)5 - 6 Jahre

Das Medizinstudium gehört zu den anspruchsvollsten und längsten Studiengängen in der Bundesrepublik Deutschland. Das Grundstudium, welches mindestens 12 Semester beansprucht, wird mit dem Ablegen des Staatsexamens beendet. Erst wenn die Prüfung bestanden ist, können die angehenden Ärzte die Approbation beantragen, welche zur uneingeschränkten Ausübung des Berufs befähigt.

  • Die Promotion (Doktortitel) ist für Ärzte nicht zwingend.

Nach der Approbation beginnt in der Regel die Facharztausbildung, in der sich auf einen Bereich der Medizin spezialisiert wird.

Einige Fachbereiche der Medizin in der Übersicht:

  • Orthopädie
  • Radiologie
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde
  • Neurologie
  • Chirurgie
  • Innere Medizin
  • Allgemeinmedizin
  • Anästhesiologie
  • Anatomie
  • Dermatologie
  • Gynäkologie
  • Urologie

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Der Facharzttitel ist in Deutschland die Voraussetzung dazu, um als Vetragsarzt für die gesetzlichen Krankenkassen, tätig sein zu dürfen. Die Weiterbildung zum Facharzt für Orthopädie wird mit einer Abschlussprüfung beendet.

Weiterbildungsmöglichkeiten für Orthopäden

Auch innerhalb des Fachbereichs der Orthopädie und Unfallchirurgie gibt es die Möglichkeit der Spezialisierung. Orthopäden können durch Weiterbildungsmaßnahmen Schwerpunkte setzen, z.B. auf:

  • Sportmedizin
  • Akupunktur
  • besondere Heilverfahren/ Schmerztherapien
  • Chirotherapie.

Einzelnachweise und Quellen

  1. Bundesagentur für Arbeit: Facharzt/-ärztin - Orthopädie und Unfallchirurgie
  2. Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung: BERUFE im Spiegel der Statistik

Haftungsausschluss: Wir übernehmen, trotz sorgfältiger Prüfung, keine Haftung für die Vollständigkeit, Richtigkeit oder Aktualität der hier dargestellten Informationen. Es werden keine Leistungen übernommen, die gemäß StBerG und RBerG Berufsträgern vorbehalten sind.

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