Beruf Pilot/ Pilotin
Monatliches Bruttogehalt 5.961,61€
Jährliches Bruttogehalt 71.539,36€

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Was macht ein Pilot?

Ein Pilot oder eine Pilotin steuert Luftfahrzeuge. Es handelt sich also um Luftfahrzeugführer, die ein Flugzeug fliegen bzw. eine Berechtigung dazu besitzen.

Brutto Netto Gehalt als Pilot

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Das Gehalt von Piloten und Pilotinnen ist nicht einheitlich festgelegt. Es hängt von verschiedenen Faktoren ab, unter anderem natürlich auch für welche Fluggesellschaft der Pilot tätig ist, aber auch vom Alter und wie hoch die Berufserfahrung ist.

Grundsätzlich zahlen höherpreisige Fluggesellschaften ein besseres Gehalt als die sogenannten Billig-Airlines.

  • Laut unserer Datenerhebung verdienen Piloten im bundesweiten Durchschnitt um die 6.000 Euro brutto im Monat bzw. 75.000 Euro brutto im Jahr.

Am Anfang der Karriere fällt die Bezahlung deutlich geringer aus. Co-Piloten verdienen fast die Hälfte im Vergleich zu ihren berufserfahrenen Kollegen.

Das Piloten - Gehalt im Überblick:

FluggesellschaftCo-Piloten EinstiegsgehaltGehalt als Kapität
Lufthansaca. 65.000 Euroca. 200.000 Euro
Emiratesca. 70.000 Euroca. 100.000 Euro
KLMca. 50.000 Euroca. 200.000 Euro
easyjetca. 50.000 Euroca. 100.000 Euro
Ryanairca. 25.000 Euroca. 60.000 Euro

Pilot werden

Die Ausbildung zum Piloten ist sehr anspruchsvoll und zeitintensiv. Während der Ausbildung erhält der angehende Pilot keine Vergütung. Man muss sogar zunächst in die eigene Ausbildung investieren. Die Kosten für die Pilotenausbildung werden nicht durch staatliche Förderungen gedeckt, sondern müssen eigenständig aufgebracht werden. Für die Pilotenausbildung müssen mindestens um die 60.000 Euro eingeplant werden.

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Erst nachdem die Ausbildung erfolgreich beendet ist, erhält der Pilot ein Einstiegsgehalt, das ungefähr zwischen 2.500 und 5.000 Euro brutto im Monat liegt.

Die Ausbildung zum Flugzeugführer kann direkt bei einer Fluggesellschaft erfolgen. Hat man keinen Ausbildungsplatz bei einer Airline erhalten, hat man noch die Möglichkeit, die Ausbildung an einer privaten Flugschule zu absolvieren. Diese Variante garantiert jedoch keine direkte Anstellung nach der Ausbildung. Die Jobchancen stehen allerdings sehr gut, da der globale Flugverkehr stets ausgebaut wird.

  • Die Ausbildung zum Piloten oder zur Pilotin dauert in der Regel drei Jahre.

Welche Voraussetzungen ein Bewerber für die Pilotenausbildung mitbringen muss, hängt von den Vorgaben der Flugschule oder der jeweiligen Fluggesellschaft ab. Generell wird eine allgemeine Hochschulreife gefordert. Gute Kenntnisse in den Fächern Englisch, Physik und Mathematik sind unabdingbar. Um aufgenommen zu werden muss zu Beginn ein Eignungstest bestanden werden, der die Bewerber auf technische und mathematische Kenntnisse überprüft sowie ihre Belastbarkeit sicherstellt.

Die Ausbildung zum Piloten beinhaltet Theorie- und Praxisteile, die aufeinanderfolgen oder parallel verlaufen. Die Ausbildungskonzepte variieren, je nachdem, wo die Pilotenausbildung absolviert wird.

Um Berufs- oder Verkehrspilot werden zu können, müssen entsprechende Lizenzen erworben werden. Um ein Großflugzeug einer Airline mit Passagieren fliegen zu dürfen, müssen bis dahin neben der erfolgreichen Ausbildung eine festgelegte Anzahl an Flugstunden gemeistert werden.

Weiterbildungsmöglichkeiten für Luftfahrzeugführer

Jeder Pilot, der seine Fluglizenz neu erworben hat, wird automatisch zum ersten Offizier ernannt. Nach einiger Zeit kann er zum Senior First Officer aufsteigen, bevor er das Kapitätstraining antreten kann. Der Kapitän ist der höchste Rang. Kapitäne übernehmen während des Flugs die volle Verantwortung über das Flugzeug.

Piloten und Pilotinnen, die Kapitän werden möchten, müssen neben weiteren Flugstunden, eine Prüfung und dafür vorgesehene Weiterbildungen bewerkstelligen.


Einzelnachweise und Quellen

  1. Bundesagentur für Arbeit: BERUFENET
  2. Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung: BERUFE im Spiegel der Statistik

Haftungsausschluss: Wir übernehmen, trotz sorgfältiger Prüfung, keine Haftung für die Vollständigkeit, Richtigkeit oder Aktualität der hier dargestellten Informationen. Es werden keine Leistungen übernommen, die gemäß StBerG und RBerG Berufsträgern vorbehalten sind.

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