Eine Produktionsfachkraft Chemie übernimmt in ihrem Alltag große Verantwortung, da sie teils mit gefährlichen chemischen Stoffen hantiert. Für diese Verantwortung gibt es bereits nach zweijähriger Ausbildung ein ansehnliches Gehalt.

Brutto Gehalt als Produktionsfachkraft Chemie

Beruf Produktionsfachkraft Chemie
Monatliches Bruttogehalt 2.933,81€
Jährliches Bruttogehalt 35.205,72€
Wie viel Netto?

Durchschnittlich verdient eine Produktionsfachkraft Chemie ein Jahresgehalt von 35.205,72€ brutto bei einem Monatsgehalt von 2.933,81€. Als Stundenlohn sind um die 16,93€ üblich.

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Der Beruf Produktionsfachkraft Chemie

Als Produktionsfachkraft Chemie ist man für die Bedienung und Wartung von chemischen Anlagen für Verarbeitungs- und Produktionsprozesse zuständig.

Chemische Vorgänge finden beinahe überall statt. So müssen diese etwa bei der Arzneimittelherstellung, bei Farbherstellern oder bei der Herstellung von Reinigungsmitteln überwacht werden.

Hier kommt eine Produktionsfachkraft Chemie zum Einsatz. Sie bedient Produktionsanlagen und überwacht, dass diese richtig arbeiten und die Mischungsverhältnisse stimmen.

Arbeitet eine Produktionsfachkraft Chemie nicht sorgfältig genug, leidet darunter nicht nur die Produktqualität, es könnten auch gefährliche Reaktionen entstehen. Daher ist Gründlichkeit in diesem Beruf eine wichtige Eigenschaft.

Die Ausbildung zur Produktionsfachkraft Chemie

Die duale Ausbildung zur Produktionsfachkraft Chemie dauert zwei Jahre und erfordert lediglich einen Hauptschulabschluss.

Während der beiden Ausbildungsjahre wird bereits Gehalt gezahlt. Dieses liegt etwa in folgenden Dimensionen:

  1. Lehrjahr: 750 bis 850 Euro
  2. Lehrjahr: 800 bis 950 Euro

Das Gehalt im Laufe der Karriere

Nach der Ausbildung sind im Schnitt 1.800 bis 2.500 Euro brutto Monatsgehalt üblich. Das Gehalt liegt mit mehrjähriger Berufserfahrung bei einem bundesweiten Durchschnitt von 2.900 bis 3.100 Euro monatlich.

Spitzengehälter steigen auf über 3.300 Euro. Angesichts der geforderten Gründlichkeit und in Chemiebetrieben stets gegebenen Gesundheitsgefahren ist dies ein akzeptables Niveau.

Je besser man sich mit chemischen Prozessen auskennt, desto höher ist das potenzielle Einkommen, da Betriebe sich darauf verlassen müssen, dass einer Produktionsfachkraft Chemie keine Fehler unterlaufen.

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Einzelnachweise & Quellen


  1. Bundesagentur für Arbeit: Produktionsfachkraft Chemie

Haftungsausschluss: Wir übernehmen, trotz sorgfältiger Prüfung, keine Haftung für die Vollständigkeit, Richtigkeit oder Aktualität der hier dargestellten Informationen. Es werden keine Leistungen übernommen, die gemäß StBerG und RBerG Berufsträgern vorbehalten sind.