Gehalt Rettungsassistent

Brutto Gehalt als Rettungsassistent

Beruf Monatliches Bruttogehalt Jährliches Bruttogehalt
Rettungsassistent/ Rettungsassistentin 2.552,58€ 30.630,98€

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GEHALTSCHECK

Rettungsassistent - Die wichtigsten Fakten

  • Die Arbeit eines Rettungsassistenten beziehungsweise einer Rettungsassistentin ist mit großer Verantwortung verbunden.
  • Als Rettungsassistent ist man für das Wohl von Opfern bei Unfällen oder ähnlichen Notfällen maßgeblich mitverantwortlich.
  • Das Gehalt richtet sich dabei in der Regel nach öffentlich-rechtlichen Tarifverträgen, da viele Rettungsassistenten im öffentlichen Dienst angestellt sind.
  • Im Gegensatz zur klassischen dualen Ausbildung in vielen Berufen ist die Ausbildung zum Rettungsassistenten im ersten Ausbildungsjahr dabei meist rein schulisch.

Das Gehalt als Rettungsassistent im Überblick

  • Aufgrund der schulischen Ausbildung erhält der Auszubildende im ersten Lehrjahr kein Gehalt oder eine Entschädigung. Stattdessen können sogar zusätzliche Kosten auf ihn oder sie zukommen, je nachdem, wie die Ausbildung absolviert wird.

Das zweite und gleichzeitig letzte Lehrjahr ist ein praktisches Anerkennungsjahr, welches in der Regel auch entlohnt wird. In dieser Zeit verdient man dann etwa 500 bis 1320 Euro monatlich. Im öffentlichen Dienst erhält ein Rettungsassistent oder eine Rettungsassistentin ein Gehalt von 1319 Euro brutto.

Das Gehalt im öffentlichen Dienst und bei Privatanstellung

Ist die Ausbildung abgeschlossen, dann steigt das Gehalt bei Berufseinstieg im öffentlichen Dienst auf 2022 Euro brutto. Rettungsassistenten werden dabei in die Entgeltgruppe 6 eingeordnet.

Mit steigenden Dienstjahren kann der Lohn auf 2599 Euro brutto ansteigen. Typischerweise richten sich private Unternehmen ebenfalls nach den Gehältern im öffentlichen Dienst.

Die Ausbildung als Rettungsassistent

Die staatlich anerkannte Ausbildung als Rettungsassistent ist zweigeteilt. Dabei steht im ersten von 2 Jahren eine rein schulische Ausbildung im Mittelpunkt, die durch praktische Einheiten, wie beispielsweise ein Praktikum im zweiten Jahr, komplettiert wird.

  • Das Einkommen während der Ausbildung zum Rettungsassistent spiegelt der zweigeteilte Aufbau der Ausbildung wieder. So lernt man im ersten Jahr zwar alles, was man benötigt, um weiter zu kommen, erhält in dieser Zeit jedoch keinerlei Vergütung.

Voraussetzung für die Ausbildung ist der Hauptschulabschluss.

Inhalte während der Lehrzeit

Während des ersten Jahres lernt man alles Nötige zum Aufbau des menschlichen Körpers, zur Wiederbelebung und Erstversorgung. Im zweiten, praktischen Jahr kann man bei Rettungsdiensten und in OP-Säalen dann, viel durch Zuschauen, etwas aus der praktischen Welt lernen und auch erste Erfahrungen sammeln, indem man assistiert.

Voraussetzungen für den Beruf

Schulisch ist lediglich ein Hauptschulabschluss vorgeschrieben. Dieser kann mit Berufserfahrung in einem anderen Beruf sogar verzichtbar sein.

Allerdings sollte man natürlich einen gewissen Zugang zu Biologie haben, vor allem in Bezug auf den menschlichen Körper. Auch einen „starken Magen“ sollte man mitbringen, der Unfallstellen erträgt.

Des Weiteren dürfen Schichtarbeiten und Stress nichts ausmachen. Für viele Schulen benötigt man auch ein reines Führungszeugnis.

  • Vorstrafen sind in diesem Beruf nicht gerne gesehen. Sollte eine vorhanden sein so empfiehlt sich, auch ohne dass ein Führungszeugnis verlangt wird, ein anderer Beruf.

Weiterbildungsmöglichkeiten als Rettungsassistent

Weiterbildung zum Lehrrettungsassistent

Vor allem im öffentlichen Dienst kann eine Weiterbildung zum Lehrrettungsassistent den Gehaltsanspruch deutlich erhöhen. Wer eine Gehaltssteigerung erzielen will, für den ist diese Weiterbildung im öffentlichen Dienst die, mit der man sich am meisten Wirkung mit dem kleinsten Aufwand versprechen kann.

Man ist außerdem nach Abschluss der Weiterbildung berechtigt, neue Auszubildende zum Rettungsassistenten anzuleiten und zu führen.

Studium als Weiterbildungsmöglichkeit

Es gibt auch einige Humanmedizinische Studiengänge, welche sich anbieten, möchte man als Rettungsassistent eine hochwertige Weiterbildung genießen. Allerdings kann hierauf nicht im Einzelnen eingegangen werden, da die Bezeichnungen der Studiengänge ortsabhängig sehr unterschiedlich sein können. Es lohnt sich jedoch stets, sich am eigenen Ort einmal zu erkundigen ob ein entsprechender Studiengang vorhanden ist.

Weitere Lehrgänge zur Fortbildung

Es gibt noch einige weitere mögliche Lehrgänge, die ein rettungsassistent zur Weiterbildung besuchen kann.

Mögliche Lehrgänge zur Weiterbildung:
  • Organisatorischer Leiter/Einsatzleiter Rettungsdienst
  • Desinfektor
  • Berater für MPG
  • Leitstellendisponent
  • Leiter Rettungsdienst
  • Luftrettungsassistent
  • Fachberater für Krisenintervention und Notfallnachsorge

Hierbei handelt es sich jedoch lediglich um einen Teil an Möglichkeiten zur Weiterbildung. Die genannten Kurse stellen noch nicht einmal die Hälfte der Wege dar, welche einem als Rettungsassistent offen stehen.

Viele der Kurse sind auch geeignet, einen Rettungsassistent von der Arbeit im direkten Einsatz freizustellen. So werden sowohl ein Disponent als auch ein Leiter kaum noch selbst im Einsatz sein, sodass man das tägliche Leid nicht mehr miterleben muss, wenn man einmal zu viel davon haben sollte.

Häufig gestellte Fragen zum Gehalt als Rettungsassistent

Zulagen nach Arbeitszeiten

Ein Rettungsassistent beziehungsweise eine Rettungsassistentin müssen immer mit unregelmäßigen Arbeitszeiten rechnen, was sich letztendlich positiv auf dem Gehaltszettel bemerkbar macht.

Zuschläge für Nacht- und Wochenarbeit sind der Regelfall und lassen die Löhne noch einmal steigen.

Aufstiegschancen bestehen beispielsweise zu den zu folgenden Positionen:

  • Gruppenführer
  • Einsatzleiter
  • Wachleiter

Dies bringt eine Steigerung der Gehaltsstufe in die Entgeltgruppe 7 mit sich.

Rettungsassistenten sind unverzichtbar in Notfällen aller Art. Man sollte meinen, ein Sanitäter sei hier die wichtigste Person, dies kann jedoch ein Irrglaube sein.

So darf ein Sanitäter beispielsweise keinerlei Medikamente verabreichen, ein Rettungsassistent jedoch schon.

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Einzelnachweise

Bundesagentur für Arbeit: BERUFENET
Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung: BERUFE im Spiegel der Statistik
Berufsinstitut für Berufsbildung: Berufe
Berufsinstitut für Berufsbildung: Tarifliche Ausbildungsvergütungen

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