Auf dieser Seite können Sie sich einen Überblick über unsere Gehaltsdaten zum Beruf Rettungssanitäter/ Rettungssanitäterin verschaffen. Die hier dargestellten Werte wurden unserer eigenen Gehaltsdatenbank entnommen. Dargestellt wird immer ein jeweiliger Durchschnittswert.

Brutto Gehalt als Rettungssanitäter

Beruf Rettungssanitäter/ Rettungssanitäterin
Monatliches Bruttogehalt 2.330,89€
Jährliches Bruttogehalt 27.970,69€
Wie viel Netto?

Das durchschnittliche Bruttomonatsgehalt beträgt für einen Rettungssanitäter bzw. eine Rettungssanitäterin laut unserer Datenbank monatlich 2.330,89€. Demnach liegt ca. ein durchschnittlicher Stundenlohn von 14,54€ sowie ein Jahresgehalt von 27.970,69€ vor.


Unsere aktuellen Gehaltsdatensätze für den Beruf Rettungssanitäter/ Rettungssanitäterin

Hier sehen Sie die letzten zehn Einträge unserer Datenbank für den Beruf Rettungssanitäter/ Rettungssanitäterin. Diese Datensätze wurden alle unserer Gehaltsdatenbank entnommen.

Datensätze vom 11.05.2021
Bruttogehalt in € Alter Geschlecht Arbeitsort
2.100,00 28 männlich 42651 Solingen
2.700,00 19 männlich 47051 Duisburg
1.005,00 21 männlich 66346 Püttlingen
2.900,00 32 männlich 49082 OS
2.050,00 39 männlich 01454 Radeberg
2.900,00 31 männlich 22049 Hamburg
3.000,00 31 männlich 22049 Hamburg
1.450,00 50 weiblich 63785 Obernburg
2.600,00 22 männlich 67377 Gommersheim
1.900,00 34 weiblich 47929 Grefrath
126

Wie ist Ihr Gehalt als Rettungssanitäter/ Rettungssanitäterin?

  • Teilen Sie uns jetzt Ihr Gehalt mit und helfen Sie uns dabei, unsere Berechnungen noch genauer zu machen!
btn-pfeil

Jetzt Gehalt eintragen


Durchschnittsgehalt für Rettungssanitäter/ Rettungssanitäterin nach Bundesland

Wirtschaftsstrukturelle Bedingungen in verschiedenen Bundesländern führen nach wie vor zu regionalen Gehaltsunterschieden. Das spiegelt sich auch in unserer Gehaltsdatenbank wieder.

In der folgenden Übersicht sind die durchschnittlichen Bruttomonatsgehälter für den Beruf Rettungssanitäter/ Rettungssanitäterin für die einzelnen Bundesländer dargestellt.

Bundesland Bruttogehalt in €
Hessen 2.322,22
Hamburg 2.327,38
Nordrhein Westfalen 2.314,68
Baden Württemberg 2.434,42
Schleswig Holstein 2.000,00
Bayern 2.159,33
Mehr anzeigen
Diese Förderungen bekommt Jeder

Jeder Bundesbürger hat einen Anspruch auf bis zu 1.273,00 € staatliche Förderungen.
Jedes Jahr!

Jetzt online prüfen!

Das Gehalt als Rettungssanitäter/ Rettungssanitäterin nach Familienstand

Auch der Familienstand kann als Einflussfaktor für das Gehalt betrachtet werden. Häufig erhalten verheiratete Rettungssanitäter/ Rettungssanitäterinnen ein anderes Gehalt als alleinstehende oder alleinerziehende.

Grund dafür ist unter anderem die Steuerklasse, anhand der sich die Höhe der Lohnsteuer berechnet. Zur Steuerklasse 1 gehören ledige Arbeitnehmer ohne Kinder, Steuerklasse 2 bilden alleinerziehende und die Steuerklassen 3 bis 5 können von verheirateten in Anspruch genommen werden.

In unserer Datenbank sind folgende Durchschnittswerte nach Familienstand hinterlegt:

Familienstand Bruttogehalt in €
Verheiratet 2.581,82
Alleinerziehend 2.239,75
gehaltsdifferenz

Das Gehalt nach Geschlecht für Rettungssanitäter/ Rettungssanitäterin

Zwischen Frauen und Männern besteht in vielen Berufsfeldern eine Differenz beim Bruttoverdienst. Diese wird auch als Gender Pay Gap bezeichnet.

Prozentual beträgt die durchschnittliche Einkommensdifferenz zwischen den Geschlechtern im Beruf Rettungssanitäter/ Rettungssanitäterin 1,72%. Rettungssanitäter erhalten im Durchschnitt ein Gehalt von 2.281,77€, Rettungssanitäterinnen verdienen durchschnittlich ca. 2.242,49€. Diese Daten sind ebenfalls Durchschnittswerte.

Geschlecht Bruttogehalt in €
Männlich 2.281,77
Weiblich 2.242,49
gehaltsdifferenz

Das Durchschnittsgehalt nach Alter zum Beruf Rettungssanitäter/ Rettungssanitäterin

Auch das Alter wirkt sich auf das Gehalt aus: Im Beruf Rettungssanitäter/ Rettungssanitäterin steigt es nicht selten mit zunehmendem Alter an. Die folgende Auswertung stellt dar, auf welche Weise sich das Gehalt als Rettungssanitäter/ Rettungssanitäterin abhängig vom Alter entwickeln kann:

Altersspanne in Jahren Bruttogehalt in €
18 - 20 2.700,00
21 - 25 2.153,92
26 - 30 2.213,36
31 - 40 2.445,60
41 - 50 2.411,18
51 - 60 2.433,33
61 - 70 1.413,33

Das Gehalt nach Berufserfahrung als Rettungssanitäter/ Rettungssanitäterin

Auch mit wachsender Berufserfahrung kann sich das Gehalt eines Rettungssanitäters bzw. einer Rettungssanitäterin entwickeln. Wie das durchschnittliche Gehalt in diesem Beruf nach Berufserfahrung aussieht, ist der folgenden Übersicht zu entnehmen.

Berufserfahrung in Jahren Bruttogehalt in €
< 1 1.920,40
1 - 2 2.649,25
2 - 5 2.290,00
5 - 10 2.550,00
10 - 20 1.906,00
20 - 30 k.A.
> 30 k.A.

Durchschnittsgehalt nach Schulabschluss für Rettungssanitäter/ Rettungssanitäterin

Nicht immer schlägt sich ein höherer Bildungsabschluss auch auf das Gehalt nieder. Wie die Gehaltsunterschiede im Beruf Rettungssanitäter/ Rettungssanitäterin mit verschiedenen Schulabschlüssen aussehen, wird nachfolgend dargestellt:

Abschluss Bruttogehalt in €
kein Abschluss 2.200,00
Hauptschulabschluss 2.112,50
Mittlere Reife 2.126,25
Fachhochschulreife 2.432,33
Allgemeine Hochschulreife 1.584,00
Technik / Handwerk / EDV 2.950,00
Kfm. / Handel 2.100,00

Das Durchschnittsgehalt als Rettungssanitäter/ Rettungssanitäterin nach Mitarbeiterzahl

Auch die Anzahl der Mitarbeiter, die in einem Unternehmen beschäftigt sind, kann einen Einfluss auf die Höhe des Gehaltes nehmen. Unsere Gehaltsstatistik zeigt für das Gehalt nach Mitarbeiterzahl folgende Werte an:

Mitarbeiteranzahl im Unternehmen Bruttogehalt in €
1 - 5 2.400,00
6 - 25 2.021,00
26 - 50 1.666,00
51 - 100 1.975,00
101 - 250 2.900,00
251 - 500 2.050,00
501 - 1000 2.950,00
1001 und mehr 2.532,33

Die Benefits im Beruf Rettungssanitäter/ Rettungssanitäterin

Weilche Zusatzleistungen können Rettungssanitäter und Rettungssanitäterinnen in Anspruch nehmen? Nachfolgend sind die Benefits dargestellt, die in unserer Gehaltsdatenbank häufig hinterlegt sind:

Rettungssanitäter - Die wichtigsten Fakten

Rettungssanitäter sind für den Rettungsdienst ausgebildet und beherrschen die Grundlagen der Notfallmedizin sowie Techniken zur Rettung schwer verletzter oder erkrankter Personen.

Es handelt sich um einen stressigen Job, bei dem man auf jeden Fall mit Schichtdienst rechnen muss und der ein Höchstmaß an Konzentration, Zuverlässigkeit und Empathie verlangt.

Zudem sollte man über ein ruhiges Wesen verfügen, da man häufig Patienten und/oder hysterische Angehörige beruhigen muss. Deshalb sollte man sich für diesen Beruf aus Leidenschaft entscheiden.

Im Gegensatz zu den Rettungsassistenten, die eine umfangreichere Ausbildung von zwei Jahren durchlaufen müssen, handelt es sich beim Rettungssanitäter um ein Tätigkeitsfeld, das im Rahmen eines drei- bis neunmonatigen Lehrgangs erlernt werden kann.

Das Gehalt als Rettungssanitäter im Überblick

Während dieser Ausbildung erhält man kein Gehalt. Unter Umständen fallen Kosten für Lehrgänge, Arbeitsmaterialien oder Prüfungsgebühren an.
Dafür handelt es sich um eine relativ kurze Ausbilung und man kann in manchen Fällen auf finanzielle Hilfen vom Arbeitsamt hoffen.

Während die Ausbildung unvergütet zu absolvieren ist, winkt zum Einstieg ein Gehalt von 1.200 Euro pro Monat.

Tipp: Mit der ein oder anderen zusätzlichen Qualifikation ist es gar nicht so schwer, sein Gehalt als Rettungssanitäter etwas aufzubessern.

Kurze Ausbildungszeiten, aber kein Geld

Der Rettungssanitäter stellt in Deutschland keinen anerkannten Ausbildungsberuf dar, sondern bedarf lediglich einer Zusatzausbildung mit einer sehr kurzen Zeitspanne von drei bis neun Monaten. Ein Hauptschulabschluss ist für die Ausbildung ausreichend.

  • Die Regelungen zur Ausbildung als Rettungssanitäter sind nicht durch ein Bundesgesetz festgelegt. Stattdessen sind diese in den Bestimmungen der einzelnen Bundesländer zu finden.

Während der Ausbildung erlernt der zukünftige Rettungssanitäter neben speziellen Maßnahmen zur Rettung von erkrankten oder (schwer-)verletzten Personen auch die Grundlagen der Notfallmedizin.

Nach der 520 Stunden in vier verschiedenen Säulen dauernden Ausbildung zum Rettungssanitäter und der anschließenden erfolgreich absolvierten Prüfung, kann man in diesem Beruf tätig werden. Ein Gehalt ist erst mit Abschluss der Ausbildung zu erwarten.

Die Ausbildung gliedert sich in vier Teile:

  • eine theoretische Schulung
  • ein Klinikpraktikum (während dieser Zeit lernt man den Arbeitsalltag im Krankenhaus kennen)
  • ein Rettungswachenpraktikum (während dieser Zeit begleitet man bereits ausgelernte Rettungsassistenten und Rettungssanitäter bei ihren Einsätzen)
  • und zum Abschluss die Prüfungsphase

Nach erfolgreicher Absolvierung dieser Bausteine ist man also Rettungssanitäter, der keineswegs nur bei Notfällen, sondern auch bei Krankentransporten oder als Teil der Sicherheitsversorgung bei Veranstaltungen eingesetzt wird.

  • In den meisten Bundesländern muss ein Rettungssanitäter jährlich 30 Stunden Fortbildung nachweisen, um weiter als solcher eingesetzt werden zu können.

Insgesamt besteht die Ausbildung aus 520 Stunden. Diese gliedern sich wie folgt auf:

  • Die ersten 160 Stunden der Ausbildung bestehen aus der theoretischen Ausbildung. Dazu gehören Lehrinhalte aus den Bereichen Anatomie und Physiologie, dazu aus der Notfallchirurgie, Psychologie und weiteren Bereichen.
  • Die nächsten 160 Stunden bestehen aus einem klinischen Praktikum in der Notfallambulanz, wahlweise auch in der Anästhesie oder auf einer Intensivstation, hier müssen auch erste Maßnahmen selbst durchgeführt werden, wie das Legen einer Infusion o. Ä.
  • Der letzte größere Block besteht wiederum aus 160 Stunden, die ebenfalls als Praktikum in einer Rettungswache zu absolvieren sind. Möglichst 80 Stunden davon sollten mit Notarztdienst verbracht werden. Mitfahrt auf KTW (Krankentransportwagen), RTW (Rettungswagen) oder NEF (Notarzteinsatzfahrzeug) ist dabei nötig.
  • Die letzten 40 Stunden bestehen aus nochmaligem Unterricht mit abschließender Prüfung.

Während die Ausbildung zum Rettungssanitäter mit den oben dargelegten Elementen abgeschlossen ist, ist eine solche zum Rettungsassistenten eine volle Berufsausbildung.

Für letztere Tätigkeit benötigt man eine zweijährige, klassische Berufsausbildung, welche dann auch zu wesentlich mehr Elementen in der Rettungsversorgung befähigt.

Im militärischen Bereich entspricht die Tätigkeit als Rettungssanitäter jener als 'Einsatzsanitäter'. Hierbei sind die Anforderungen allerdings sehr ähnlich und somit quasi vergleichbar.

Ein Einsatzsanitäter im zivilen Bereich hat hingegen eine gänzlich andere Berufsausbildung durchlaufen.

Die Einsatzbereiche des Rettungssanitäters:

  • beim Rettungsdienst
  • beim qualifizierten Krankentransport als Transportführer in einem Krankentransportwagen
  • und in der Notfallrettung als Teil der Besatzung eines Rettungswagens, Notarztwagens oder Noteinsatzfahrzeugs
  • Häufigste Tätigkeitsfelder für Rettungssanitäter sind Betreiber von Rettungs- und Krankentransporten. Allerdings ist auch eine Beschäftigung bei der Feuerwehr oder bei sonstigen Katastrophenhilfsdiensten, wie der Bergrettung oder der Seenotrettung, weit verbreitet.

Vielschichtige Weiterbildung im Bereich Rettungssanitäter

Hat man erst einmal den Einstieg in den Beruf geschafft, bieten sich zahlreiche Fortbildungsmöglichkeiten. Eine Weiterbildung zum Ausbilder für Erste Hilfe und Lebensrettende Sofortmaßnahmen bietet die Möglichkeit, sein Gehalt zu verbessern.

Außerdem fordert der Gesetzgeber in vielen Bundesländern eine ständige Weiterbildung. Meist umfasst diese mindestens 30 Stunden im Jahr, ansonsten kann die Tätigkeit nicht weiter ausgeübt werden.

Besonders qualifizierende Weiterbildungen

Neben dieser geforderten Weiterbildung als Rettungssanitäter stehen einem solchen viele Wege offen, weitere Kenntnisse und Fähigkeiten eben auf dem Weg der nachträglichen Weiterbildung zu erlangen. Diese zusätzlichen Kenntnisse lassen einen jeden für Auftraggeber natürlich attraktiver werden.

Je nach Wunsch ist es auch möglich, auf diesem Wege gleich auch weitere komplette Berufsqualifikationen zu erlangen.

Es ist durchaus möglich, mit den entsprechenden Weiterbildungseinheiten zum Lehrrettungsassistenten aufzusteigen. Da diese Form der Fortbildung ebenfalls nur drei Monate in Anspruch nimmt, wird sie von vielen gerne gewählt.

Ein solcher Lehrrettungsassistent kann dann seinerseits Rettungssanitäter ausbilden. Eine Angelegenheit, welche vielen Rettungssanitätern Freude bereitet und wiederum auch angemessen vergütet wird. Wissen und Kenntnisse weiterzugeben, gibt der Tätigkeit als Rettungssanitäter eine zusätzlich attraktive Komponente.

Selbst ein Studium ist aufbauend auf die Ausbildung zum Rettungssanitäter möglich. Einen Bachelor in Sanitäts- und Rettungswesen oder Rettungsdienstingenieurwesen zu absolvieren, liegt durchaus nahe.

Wer die Voraussetzungen erfüllt, der schließt eventuell ein Studium des Rescue Engineering oder der Sicherheit und Gefahrenabwehr an.
Angehende Rettungsingenieure erwerben während des Studiums Kenntnisse aus der Medizin, der Rettungs- und Sicherheitstechnik, womit sich die Studieninhalte teilweise mit dem Lehrgang zum Rettungssanitäter überschneiden.

Mit einer Weiterbildung als Rettungsingenieur stehen einem später folgende Arbeitsbereiche offen:

  • das Management der Vorgänge bei Großschäden
  • Führungspositionen im Rettungsdienst oder bei der Feuerwehr
  • Leitung der Sicherheit bei Großveranstaltungen
  • leitende Positionen bei nationalen oder internationalen Hilfsprojekten
  • die Arbeit als Gutachter oder Sachverständiger bei einer Krankenversicherung

Andere Möglichkeiten sind die Weiterbildungen zum Einsatzleiter Rettungsdienst, zum Rettungswachleiter oder zum Fachberater für Notfallseelsorge. All das ist mit der Basis als Rettungssanitäter möglich.


Verdienen Sie als Rettungssanitäter genug?

Wofür möchten Sie einen anonymen Gehaltsvergleich durchführen?

für ...

Aktuellen Job
(vergleichen)

Zukünftigen Job vergleichen
(Jobwechsel, Beförderung)

Anderen Job vergleichen
(fremder Job, in dem Sie nicht arbeiten)

Ausbildung / Studium vergleichen
(Berufseinsteiger)

Einzelnachweise

  1. Bundesagentur für Arbeit: Rettungssanitäter/in
  2. Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung: Berufe im Spiegel der Statistik - (BG813) Gesundheits- und Krankenpflege, Rettungsdienst und Geburtshilfe

Haftungsausschluss: Wir übernehmen, trotz sorgfältiger Prüfung, keine Haftung für die Vollständigkeit, Richtigkeit oder Aktualität der hier dargestellten Informationen. Es werden keine Leistungen übernommen, die gemäß StBerG und RBerG Berufsträgern vorbehalten sind.