Gehalt Rezeptionistin

Brutto Gehalt als Rezeptionistin

Beruf Monatliches Bruttogehalt Jährliches Bruttogehalt
Rezeptionist/ Rezeptionistin 1.824,91€ 21.898,97€

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Rezeptionistin - Die wichtigsten Fakten

  • Als Rezeptionistin betreut man Besucher und Lieferanten, checkt Gäste ein, hilft und übersetzt.
  • Wer sich für diese Position interessiert, sollte eine Hotelfach-Ausbildung oder einen kaufmännischen Abschluss vorweisen.
  • Das Einstiegsgehalt einer Rezeptionistin liegt bei 1.700 Euro brutto pro Monat. Je nach Region, Betriebsgröße und Berufsjahren steigert sich dann das Gehalt.

Das Gehalt als Rezeptionistin im Überblick

Die Ausbildung ist im reinen Bereich der Ausbildungsvergütung nicht sehr gut bezahlt. Je nach Ausbildungsbetrieb bekommt man jedoch einen fairen Anteil am Trinkgeld und gehört dadurch insgesamt zu den Topverdienern unter den Azubis.

Das Gehalt in der Ausbildung zur Rezeptionistin im Hotelbereich (Hotelfachfrau):

1. Ausbildungsjahr: 430-690 Euro
2. Ausbildungsjahr: 540-780 Euro
3. Ausbildungsjahr: 610-870 Euro

Berufseinsteiger beziehen ein monatliches Gehalt ab 1.700 € brutto. Je nach Region, Betriebsgröße und Berufsjahren steigt das Gehalt. Erfahrene Empfangschefinnen verdienen bis zu 4.000 € brutto pro Monat.

Die Ausbildung – nicht direkt als Rezeptionistin möglich

Als Rezeptionistin kann man sich nicht direkt ausbilden lassen. Wer gutes Geld als Rezeptionistin verdienen oder gar eine Stelle im Ausland besetzen will, der kommt an einer Ausbildung zur Hotelfachfrau nicht herum, welche die Tätigkeit an der Rezeption mit einschließt.

Diese Ausbildung dauert drei Jahre und ist staatlich anerkannt. Die Lehre findet im dualen System statt, wobei die Berufsschule meist Blockunterricht bietet und nicht selten weitere Wege oder einen Wohnheimaufenthalt erfordert.

Die Ausbildung beinhaltet folgende Bereiche, neben dem der Rezeption:

  • Zimmerservice (mit Reinigung)
  • Küche
  • Restaurant und Bar

Die Anforderungen sind also vermutlich breiter gefächert, als man es sich vorstellt, wenn man lediglich den Beruf der Rezeptionistin lernen will. Die Ausbildungsberufe Hotelfachfrau, Restaurantfachfrau und Köchin sind so eng miteinander verwoben, dass sie im ersten Lehrjahr sogar dieselbe Berufsschulklasse besuchen.

Die Ausbildung ist zu empfehlen

Auch wenn es immer Möglichkeiten gibt in der Gastronomie ungelernt unterzukommen, wohl auch an der Rezeption, so ist die Lehre dennoch unbedingt zu empfehlen. Für alle gastronomischen Berufe, inklusive der Tätigkeit als Rezeptionistin, gilt, dass nur jene es in die besseren Häuser und somit in die besseren Gehaltsstufen und sicheren Anstellungen schaffen, die einen Beruf erlernt haben.

Vom Landgasthof auf ungelernter Basis ist nicht grundsätzlich abzuraten, wer Höheres anstrebt, sollte jedoch irgendwann in ein besseres Haus wechseln.

Freundliche Empfangskräfte mit Protokollaufgaben

Die Hotellerie und Gastronomie kommt ohne Rezeptionisten nicht aus. Auch Arztpraxen, Kliniken, Werbeagenturen und Verwaltungen benötigen qualifizierte Empfangskräfte.

Die Rezeptionistin betreut den Publikumsverkehr, bucht und telefoniert. Sie repräsentiert das Unternehmen und schlichtet Konflikte.

Die Rezptionistin im Hotel und als Empfangssekretärin

Nur die qualifiziertesten Hotelfachleute bedienen die Rezeption. Die Empfangsdamen und -herren sind die Servicezentrale ihres Hauses.

Ihre Aufgaben sind das elektronische Buchungswesen, der Gäste-Check-In, die Beratung und Betreuung am Urlaubsort.

Rezeptionistinnen assistieren auch bei Kongressen und Veranstaltungen. Voraussetzung für diese Tätigkeit ist eine dreijährige Hotelfach-Ausbildung.

Alternativ betreuen Hotelbetriebswirtinnen den Empfangsbereich. Sie koordinieren und budgetieren sämtliche Geschäftsbereiche.

Wer als Rezeptionistin in Medizin-, Medien- oder Wirtschaftsunternehmen arbeitet, benötigt eine kaufmännische Ausbildung. Sie ist Kundenbetreuerin, telefonische Leitstelle und Empfangssekretärin zugleich.

Ein freundliches, gepflegtes und selbstbewusstes Auftreten ist hier ebenso gefragt wie MS Office-Kenntnisse.

Gerade in Empfangsbereichen, in denen es hektisch zugehen kann oder in denen auf Sorgfalt Wert gelegt wird, etwa in Senioreneinrichtungen, sind Verlässlichkeit, Stressresistenz und Freundlichkeit gefordert.

Wer hier als Rezeptionistin arbeitet, bezieht ein Gehalt ab 10 € pro Stunde. Das Gehalt kaufmännischer Fachkräfte liegt allgemein zwischen 2.300 und 2.800 € brutto pro Monat.

Die Weiterbildung als Rezeptionistin

Zwar gibt es verschiedene Kurse zur Spezialisierung zur Rezeptionistin, wenn man, wie die meisten gelernten Kräfte, vorher eine Ausbildung zur Hotelfachfrau gemacht hat. Doch eine anerkannte Weiterbildung innerhalb des Berufes gibt es nicht.

  • Es ist sicherlich hilfreich, sich mit Computersystemen für die Rezeption vertraut zu machen. Ebenfalls bietet es sich als Rezeptionistin an, einen Kurs für eine weitere Fremdsprache zu besuchen.

Dies kann zumindest in Häusern mit vielen internationalen Gästen auch vom Arbeitgeber finanziert werden, da es auch für diesen von Vorteil ist, wenn die Rezeption problemlos mit allen Gästen kommunizieren kann. Doch die Karriereleiter, wie man sie aus anderen Berufen kennt, ist hier nicht vorhanden.

Rezeptionistin - Weiterbildung und Alternativen

In sehr großen Hotels, wo viele Rezeptionisten zu koordinieren sind, gibt es eine Teamleiterin, das Gegenstück zur Abteilungsleiterin in anderen Branchen, die das Management der Dienstpläne und ähnliches überwacht. Ebenfalls hat sie dafür Sorge zu tragen, dass Gäste immer den gleichen Service an der Rezeption erhalten, egal, wer diese gerade aktiv besetzt.

Somit kann es hilfreich sein, als Weiterbildung einen Kursus zur Personalführung zu belegen, um vorbereitet zu sein, wenn diese Stelle einmal vakant wird.

Sollte mit diesen Aussichten der eigene Karrieredrang noch nicht gesättigt sein, dann empfiehlt es sich, über einen Wechsel zurück in andere Bereiche des Hotels nachzudenken und parallel eine Weiterbildung zu besuchen, wo der Aufstieg bis in die Managementebene, etwa als Hausleiterin einer Kette, wahrscheinlicher ist.

Wer stets nur im Bereich der Rezeption bleibt, der wird nämlich eher Nachteile haben, wenn es jemand ähnlich Qualifizierten gibt, der das gesamte Haus kennt.

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Einzelnachweise

Bundesagentur für Arbeit: BERUFENET
Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung: BERUFE im Spiegel der Statistik
Berufsinstitut für Berufsbildung: Berufe
Berufsinstitut für Berufsbildung: Tarifliche Ausbildungsvergütungen

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