Gehalt Schweisser

Brutto Gehalt als Schweißer

Beruf Monatliches Bruttogehalt Jährliches Bruttogehalt
Schweisser/ Schweisserin 2.617,34€ 31.408,11€

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GEHALTSCHECK

Schweißer - Die wichtigsten Fakten

  • Als Schweißer erfüllt man eine Tätigkeit, die mit sehr viel Verantwortung verbunden ist.
  • Der Schweißer beschäftigt sich oft mit der Prüfung wichtiger Nähte und dem Setzen dieser sicherheitsrelevanten Verbindungen.
  • So dürfen Schweißer zum Beispiel bei Hochdruckzylindern, in der Maschinenbaubranche und an anderen Stellen keine Fehler machen.
  • Das Gehalt des Schweißers richtet sich je nach Stellung im Unternehmen und Tätigkeit.

Das Gehalt als Schweißer

Die Ausbildung kann als Vollzeitausbildung oder neben einem bereits bestehenden Arbeitsverhältnis absolviert werden.

Diese Fortbildung wird aber nicht vergütet, zudem entstehen Kosten für Unterrichtsmaterial usw.

Der Schweißer erhält sein Gehalt je nach Stellung im Unternehmen und Tätigkeit. Wer zum Beispiel als Schweißer nur einzelne Punkte setzt, um Dekoartikel zu verbinden, wird ein niedriges Gehalt bekommen.

In der Industrie und vor allem im Hochsicherheitsbereich werden sehr gute Gehälter gezahlt. Die Unterschiede sind dabei sehr stark. Ein Schweißer im Osten erhält ca. 1200,- bis 2.600,- Euro Brutto. Im Westen kann das Gehalt auch bei 4000,- Euro liegen.

Entscheidend ist das Unternehmen, in welchem man tätig wird. Wer bei einem Automobilhersteller anfängt, erhält meist sehr gute Gehälter, auch im Schiffbau sind Spitzenverdienste zu erzielen.

Die Ausbildung zum Schweißer

Als Schweißer ergreift man einen Beruf in der Metallverarbeitung. Hauptsächlich bestehen die Aufgaben darin, Anlagenteile miteinander zu verbinden, ebenso auch unterschiedliche Konstruktionsteile. Meist geht es um die Verarbeitung von Stahl, Aluminium oder Messing sowie weitere Werkstoffe.

Die Ausbildung erfolgt in drei Jahren oder als Weiterbildung. Die Tätigkeit findet in einem Lehrbetrieb und der Berufsschule statt, wo auch sicherheitsrelevante Themen vermittelt werden.

Die Ausbildung kann als Vollzeitausbildung oder neben einem bereits bestehenden Arbeitsverhältnis absolviert werden. Die Ausbildungsdauer hängt von dem konkreten Fachgebiet ab, welches man für sich gewählt hat. Geprüfter Rohrschweißer kann man bereits innerhalb von zwölf Wochen werden, Fallnahtschweißer immerhin in 20 Wochen.

Allerdings wird diese Fortbildung nicht vergütet, so dass man bereits auf anderem Wege Einkünfte generieren muss, um sie zu absolvieren. Außerdem entstehen Kosten für Unterrichtsmaterial etc.

  • Bis zum Jahre 2004 war der Ausbildungsberuf des Schweißers Teil des Fachbereichs Konstruktionstechnik. Seit diesem Jahr ist die konkrete Einteilung aufgehoben.
  • Entstanden ist der Beruf des Schweißers mit der Industrialisierung im 19. Jahrhundert und dem steigenden Bedarf nach Fähigkeiten zur Metallverarbeitung.

Trotz der Veränderung im allgemeinen Weltbild wird der Beruf des Schweißers übrigens fast ausschließlich von Männern ausgeübt und somit natürlich auch beinahe ausschließlich von Mitgliedern dieses Geschlechts erlernt.

Bei zwei verschiedenen Verbänden kann man in Deutschland die Ausbildung absolvieren. Da wäre zum einen der Deutsche Verband für Schweißen und verwandte Verfahren (DVS) und zum anderen der Technische Überwachungsverein (TÜV). Einige weitere, kleinere Vereinigungen, die das anbieten, existieren in Deutschland ebenfalls.

Interessant ist, dass bei der Ausbildung als Schweißer kein bestimmter Schulabschluss gefordert wird. Er steht also auch all jenen offen, welche die Schule ohne Abschluss verlassen. Andererseits verlangen die jeweiligen Berufsschulen aber dann doch meist den Hauptschulabschluss zur Aufnahme in ihre Kurse.

Einsatzfelder, in denen Schweißer tätig werden, umfassen u.a. folgende Bereiche:
  • Apparatebau
  • Karosseriebau
  • Brückenbau
  • Rohrleitungsbau
  • Heizungs- und Lüftungsbau

Somit ist auch klar, dass eine Tätigkeit als Schweißer mittelfristig weiterhin eine gute Zukunft besitzt. Diese Formen von Bau-Aktivitäten werden noch lange nicht von Robotern übernommen werden können.

Weiterbildungen als Schweißer

Als Schweißer hat man die Möglichkeit, sich weitergehend zu qualifizieren. Viele zusätzliche Qualifikationen zu Schweissverfahren, Prüfverfahren und auch Objektlehrgänge ermöglichen eine gute Weiterbildung mit der Chance, das Gehalt zu steigern. Natürlich steigt auch die Verantwortung beim Schweißen mit der Zeit.

Folgende Wahlmöglichkeiten stehen allen Schweißern offen:
  • Fachkraft – Metallbearbeitung durch Laserstrahl
  • Metallbauer – Restaurierungsarbeiten
  • Techniker – Metallbautechnik
  • Techniker – Metallbautechnik Gebäudetechnik
  • Techniker – Metallbautechnik Leichtmetallbau
  • Techniker – Metallbautechnik Stahlbau
  • Schweißfachmann/-frau
  • Schweißlehrer
  • Schweißtechniker
  • Schweißgüteprüfer
  • Schweißwerkmeister

Diese Liste ist jedoch nicht vollständig, denn es gibt noch weitere Möglichkeiten.

  • Auf Grundlage der regulären Ausbildung zum Schweißer kann man auch eine Prüfung zum 'Internationalen Schweißfachmann' absolvieren. Was dabei genau erforderlich ist, wird in der DIN EN 1090 und weiteren einschlägigen Regelwerken festgelegt.

Häuig gestellte Fragen zur Weiterbildung als Schweißer

Nicht nur demonstriert man mit einer solchen erfolgreich absolvierten Weiterbildung seine Professionalität in seinem Metier, sondern man erweitert auch sein Auftragsspektrum entscheidend und kann damit mehr Verantwortung übernehmen.

Wie in allen Lebensbereichen macht auch die technische Entwicklung im Bereich des Schweißens nicht Halt. So ist es extrem sinnvoll, sich ständig auf dem neuesten Stand der Technik zu halten. Dafür sind derartige Weiterbildungen genau die richtige Maßnahme.

Neben der eigenen Motivation zur Fortbildung in seinem Beruf kommt ohnehin die Notwendigkeit hinzu, sich stets zu informieren, da auch beim Schweißen immer wieder neue Verfahren entwickelt werden. Diese kann man in einer Weiterbildung erlernen und neben einem sicheren Job auch neue Herausforderungen angehen.

Weiterbildung innerhalb des Berufes

Nicht nur andere Berufe stehen einem geprüften Schweißer offen. So existiert auch eine Reihe an Weiterbildungsmöglichkeiten im Rahmen dieser Tätigkeit, welche den Absolventen natürlich interessanter für Arbeitgeber werden lässt.

Mehrheitlich handelt es sich dabei um einzelne Schweißverfahren, die es zu erlernen gibt. Fast alle diese Kurse können berufsbegleitend absolviert werden.

Weiterbildung durch Lehrgänge zu den folgenden Verfahren:
  • Gasschweißen
  • Lichtbogenhandschweißen
  • Metall-Schutzgasschweißen
  • Wolfram-Inertgasschweißen

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Einzelnachweise

Bundesagentur für Arbeit: BERUFENET
Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung: BERUFE im Spiegel der Statistik
Berufsinstitut für Berufsbildung: Berufe
Berufsinstitut für Berufsbildung: Tarifliche Ausbildungsvergütungen

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