Das Gehalt als Sozialpädagoge

Aktualisiert am 08.11.2021 15:46 von Melanie Vahland

Unsere hauseigene Datenbank enthält Angaben zum Gehalt als Sozialpädagoge bzw. Sozialpädagogin. Alle hier wiedergegebenen Daten sind Durchschnittswerte, die auf Grundlage unserer eigenen Datenbank ermittelt wurden.

Brutto Gehalt als Sozialpädagoge

Beruf Sozialpädagoge/ Sozialpädagogin
Monatliches Bruttogehalt 2.813,79€
Jährliches Bruttogehalt 33.765,46€

Der duchschnittliche Stundenlohn, den Sozialpädagogen und Sozialpädagoginnen in unserer Datenbank angegeben haben, liegt bei 16,23€. Daraus ergibt sich ein monatliches Bruttodurchschnittsgehalt von 2.813,79€ bzw. ein Jahreseinkommen von 33.765,46€.

Inhaltsverzeichnis:

  1. Was macht ein Sozialpädagoge?
  2. Ausbildung als Sozialpädagoge
  3. Einflussfaktoren Sozialpädagoge Gehalt
  4. Aufgabenbereiche Sozialpädagoge
  5. Weiterbildung für Sozialpädagogen
  6. Verdienen Sie als Sozialpädagoge genug?
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Was macht ein Sozialpädagoge?

Als Sozialpädagoge bzw. Sozialpädagogin beschäftigt man sich hauptsächlich mit der Bewältigung und Lösung von sozialen Problemen. Aber auch deren Prävention ist ein wichtiges Aufgabengebiet.

Dafür betreuen Sozialpädagogen entweder einzelne Personen oder bestimmte Personengruppen, zum Beispiel Familien in konfliktreichen und schwierigen Situationen, die sie allein nicht lösen können.

Öffentlicher Dienst, die Pflegewirtschaft oder das Gesundheitswesen sind nur einige der möglichen Arbeitsbereiche.

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Die Ausbildung als Sozialpädagoge

Wer sich für den Beruf Sozialpädagoge entscheidet, benötigt einen gymnasialen Abschluss und ein Studium im Feld der sozialen Arbeit, noch besser ist ein Direktstudium im zukünftigen Arbeitsbereich. Besonders gut geeignete Studiengänge für die sozialpädagogische Tätigkeit sind die Studiengänge Sozialpädagogik und Soziale Arbeit.

Auch ein Quereinstieg aus den Feldern Soziologie, Philosophie und anderen Geisteswissenschaften ist möglich. Der Sozialpädagoge bekommt nach dem Studium in der Regel ein Gehalt, welches etwas über dem von einem Erzieher liegt.

Eine Bezahlung ohne Studium ist nur selten möglich. Die meisten Betriebe locken Studenten mit unbezahlten oder gering bezahlten Praktika. Wer dieses Angebot nutzt und entsprechend Erfahrungen sammelt, hat es später bei der Jobsuche oft einfacher.

Das Einstiegsgehalt liegt durchschnittlich bei 2.000 bis 3.000 Euro brutto monatlich.

Wie wird das Gehalt als Sozialpädagoge beeinflusst?

Ein Sozialpädagoge oder eine Sozialpädagogin kann das eigene Gehalt irgendwann im Rahmen des Projektmanagements selbst mitbestimmen. Zusatzverdienste gibt es allerdings nur wenige.

Das Einkommen richtet sich nach Projektarbeiten und danach, wie lange diese genehmigt werden. Nur wenige Sozialpädagogen werden verbeamtet. Im Westen Deutschlands ist die Verbeamtung häufiger als im Osten.

Aufgabenbereiche

Als Sozialpädagoge kann man an sehr unterschiedlichen Arbeitsorten eingesetzt werden.

Mögliche Arbeitsbereiche sind:

  • Kindergärten und -horte
  • Kinder-, Jugend- oder Altenheime
  • allgemeinbildende oder berufliche Schule
  • Selbsthilfegruppen
  • Tagesstätten und Pflegeheime für Menschen mit Behinderung
  • ambulante soziale Dienste
  • Gesundheits-, Jugend- oder Sozialämtern
  • Sucht- oder Familienberatungsstellen
  • Pflegeberatungen
  • Obdachloseneinrichtungen
  • Resozialisierungseinrichtungen
  • Justizvollzugsanstalten

Wer sich die Arbeit mit Jugendlichen vorstellen kann, gute Nerven hat und auch in extremen Situationen gut reagiert, kann als Sozialpädagoge sehr erfolgreich werden. Ein guter Zuverdienst ist es, neben der hauptberuflichen Tätigkeit in Büchern und Fachliteratur zu publizieren.

Wer es auf eine Position als Amtsleiter schafft, erhält ein monatliches Gehalt von bis zu 5.600 Euro brutto im Monat.

Welche Weiterbildung gibt es für Sozialpädagogen?

Als Sozialpädagoge kann man beispielsweise an Spezialfortbildungen teilnehmen, um sich auf einen Bereich zu spezialisieren, etwa Schulsozialarbeit, Familienhilfe oder Tagespflege.

Des Weiteren kann man sich auf einem reformpädagogischen Fachgebiet weiterbilden, zum Beispiel in der Waldorf- oder Montessoripädagogik. Oder man lässt sich auf dem Gebiet des Organisationsmanagement schulen, um danach mehr organisatorische Aufgaben übernehmen zu können.

Auch die Weiterbildung zum Kinder- und Jugendtherapeut bietet sich an, wenn man sich auf dieses Arbeitsgebiet konzentrieren möchte. So sind durchschnittlich 4.100 Euro brutto im Monat möglich.

Mit einer Weiterbildung auf dem Gebiet der Fachberatung hat man die Möglichkeit, im Qualitätsmanagement größere Aufgaben zu übernehmen.

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Ausbildung / Studium

Einzelnachweise & Quellen


  1. Bundesagentur für Arbeit: Sozialarbeiter/in / Sozialpädagoge/-pädagogin
  2. Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung: Berufe im Spiegel der Statistik - (BF45) Soziale Berufe

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