Gehalt Produktdesigner

Brutto Gehalt als Technischer Produktdesigner

BerufMonatliches BruttogehaltJährliches Bruttogehalt
Technischer Produktdesigner/ Technische Produktdesignerin2.683,42€32.201,07€

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Technischer Produktdesigner - Die wichtigsten Fakten

  • Designer bestimmen, wie Kleidungsstücke aussehen, welche Farbe und welchen Schnitt eine Saisonware hat und entscheiden, was wohl gut ankommt und was nicht. Auch für technische Produkte gibt es Designer.
  • Dabei zählt nicht nur Anschaulichkeit. Teil des technischen Designs ist auch die Leistung und Funktion von Maschinen.
  • Außerdem ist ein Technischer Produktdesigner an der Entwicklung technischer Produkte beteiligt.

Das Gehalt des Technischen Produkdesigners

Das Gehalt während der Ausbildung als Technischer Produktdesigner, beträgt 755,- bis 1014,- Euro und ist abhängig vom Lehrjahr, dem Ort und dem Betrieb, in dem die Ausbildung stattfindet.

Die Vergütung nach Lehrjahren in der Übersicht:
  • 1. Lehrjahr: 877 - 899 Euro
  • 2. Lehrjahr: 930 - 948 Euro
  • 3. Lehrjahr: 986 - 1018 Euro
  • 4. Lehrjahr: 1036 -1074 Euro

Das Einstiegsgehalt liegt je nach Ort der Beschäftigung zwischen 1700 und 2800 EUR Brutto. Als Technischer Produktdesigner sind dabei Spitzengehälter von 4400 Euro Brutto im Monat möglich. Dies ist höher als das Gehalt bei den meisten technischen Berufen, für die man kein Studium benötigt.

Die Ausbildung zum Technischen Produktdesigner

Die Ausbildung als Technischer Produktdesigner ist staatlich anerkannt und findet, über eine Dauer von 3,5 Jahren hinweg, im dualen System aus Berufsschule und Betrieb statt. Die Ausbildung kann nach einem erfolgreichen Abitur begonnen werden. Meist findet Sie in einer bestimmten Fachschule oder Privatschule statt, in der auch praktische Erfahrung vermittelt wird. Dabei werden vor allem Kenntnisse im Entwerfen am PC vermittelt. Allerdings muss in der Ausbildung auch noch klassisch zu Stift und Lineal gegriffen werden, was in der späteren Berufspraxis dann allerdings in dieser Form kaum noch vorkommt.

Die Voraussetzungen, in diesem Beruf einen Ausbildungsplatz zu finden, sind relativ hoch. So ist am besten ein Fachabitur oder natürlich ein vollwertiges Abitur vorzuweisen. Mit genügend Einsatz bei der Bewerbung kann aber auch ein sehr guter Realschulabschluss ausreichend sein.

Neben räumlicher Vorstellung und einer ruhigen Hand zum Zeichnen sollte man ebenfalls gute Noten in Mathematik zur Bewerbung um einen Ausbildungsplatz als Technischer Produktdesigner vorweisen können. Vor allem in Geometrie sollte man stets gut gewesen sein, da der Beruf später praktisch darauf fußt.

Als Technischer Produktdesigner rechnet man gern. Mit Entwürfen und Kalkulationen versucht man technische Produkte und Geräte entsprechend auf dem Papier zu gestalten, so dass die Funktion nicht eingeschränkt, sondern noch effektiver wird. Man sollte also ein gutes mathematisches Verständnis sowie Kreativität und Ideenvielfalt mitbringen.

Weiterbildungsmöglicheiten als Technischer Produktdesigner

Als Technischer Produktdesigner ist man schon nach dem erfolgreichem Abschluss der regulären Ausbildung nicht mehr aus der Wirtschaft wegzudenken.

Vor allem beim Entwurf neuer, jedoch auch bei überarbeiteten Neuauflagen alter Produkte ist ein Technischer Produktdesigner unverzichtbar. Wer dann noch eine Weiterbildung auf sich nimmt, dem steht alles offen. Hierbei hat man verschiedene Möglichkeiten, die zur Auswahl stehen.
So hat man auch die Chance, sein Gehalt aufzubessern.

Die Weiterbildungsmöglichkeiten in der Übersicht:

Technischer Produktdesigner - Weiterbildungen im Detail

Staatlich geprüfter Techniker oder Gestalter

Beide Titel lassen sich über eine Weiterbildung erlangen, etwa über den Besuch einer Technikerschule. Allerdings sind hierzu 5 Jahre Berufserfahrung notwendig. Weitere 4 Jahre in Teilzeit oder zwei in Vollzeit benötigt man für den Besuch der Schule.

Weiterbildung als Technischer Betriebswirt

Deutlich weniger zeitintensiv ist die Alternative, die ein Technischer Produktdesigner hat, wenn er sich zum Technischen Betriebswirt weiterbilden lässt. Dies ist in nur einem Jahr in Teilzeit oder einem halben Jahr in Vollzeit zu bewältigen und qualifiziert für die Büroaufgaben der Führungsetage.

Studium: Master of Science oder Master of Engineering

Sowohl an Fachhochschulen als auch an Universitäten kann man verschiedene weiterführende Studiengänge belegen, wenn man in Unternehmen nach ganz oben möchte.

Bei einem Studium an der Universität ist sogar ein späterer Doktortitel im Bereich des Möglichen. Allerdings muss man hierzu die nötigen Voraussetzungen erfüllen. Die Fachhochschule bedarf einer Fachhochschulreife und die Universität entweder ein vollwertiges Abitur oder ein abgeschlossener Studiengang derselben Fachrichtung von einer Fachhochschule.

Allerdings ist der Titel Master of Science oder Engineering auch etwas, was nicht jeder vorweisen kann. Ein Abitur vorausgesetzt dauert jedoch schon der Bachelor mindestens 5 Jahre an einer Universität. Bevor man ein Masterstudium aufnehmen darf, muss ein Bachelor-Abschluss vorliegen.

Häufig gestellte Fragen zum Gehalt des Technischen Produktdesigners

Ein Technischer Produktdesigner muss optische und nützliche Beweggründe so in einem Kompromiss zusammenführen, dass das fertige Produkt am Ende sowohl gut aussieht als auch einwandfrei funktioniert.

Beim Produkt sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Vom einfachen Becherhalter über einen Staubsauger bis hin zum Gabelstapler wird jedes Design nach diesen Beweggründen entworfen.

Nachdem eine Ausbildung in diesem Beruf erfolgreich abgeschlossen worden ist, hat man glänzende Aussichten auf einen guten und sicheren Arbeitsplatz. Dies liegt auch daran, dass die Ausbildung in ihrer jetzigen, kürzlich erst reformierten Form, noch nicht so lange besteht und der Markt daher nach gut ausgebildetem Personal verlangt. Außerdem ist die jetzige Norm bei der Ausbildung daher noch sehr lange aktuell.

Ein Technischer Produktdesigner kann unter verschiedenen Arten der Weiterbildung die wählen, die ihm am ehesten zusagt und für die die Mindestanforderungen gegeben sind. Denn der ohnehin nicht leichte Lehrberuf verlangt bei einer Weiterbildung unter Umständen einiges an Vorbildung.

Zudem sollte man sich genau im Klaren darüber sein, welches Ziel man mit einer Weiterbildung verfolgt und ob sich der Aufwand für diese lohnt.

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Die Top 5 der bestbezahlten BerufJahresgehalt
Orthopäde/ Orthopädin130.470,08 Euro
Chefarzt/ Chefärztin104.812,21 Euro
Plastischer Chirurg/ Plastische Chirurgin100.873,28 Euro
Oberarzt/ Oberärztin96.948,29 Euro
Kardiologe/ Kardiologin90.286,88 Euro

Einzelnachweise

Bundesagentur für Arbeit: BERUFENET
Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung: BERUFE im Spiegel der Statistik
Berufsinstitut für Berufsbildung: Berufe
Berufsinstitut für Berufsbildung: Tarifliche Ausbildungsvergütungen

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