Designer bestimmen, wie Kleidungsstücke aussehen, welche Farbe und welchen Schnitt eine Saisonware hat, und richten sich dabei nach aktuellen Trends. Auch für technische Produkte gibt es Designer. Dabei zählt nicht nur Anschaulichkeit.

Teil des technischen Designs ist auch die Leistung und Funktion von Maschinen. Außerdem ist ein Technischer Produktdesigner an der Entwicklung technischer Produkte beteiligt.

Brutto Gehalt als Technischer Produktdesigner

Beruf Technischer Produktdesigner/ Technische Produktdesignerin
Monatliches Bruttogehalt 2.670,32€
Jährliches Bruttogehalt 32.043,81€
Wie viel Netto?

Für den Beruf Technischer Produktdesigner ist ein monatliches Gehalt von durchschnittlich 2.670,32€ brutto in unsere Datenbank eingetragen worden. Jährlich verdient ein Technischer Produktdesigner also im Schnitt 32.043,81€ brutto mit einem Stundenlohn von 17,61€.

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Die Ausbildung zum Technischen Produktdesigner

Die Ausbildung zum Technischen Produktdesigner ist staatlich anerkannt und findet über eine Dauer von 3,5 Jahren hinweg im dualen System aus Berufsschule und Betrieb statt.

Meist findet Sie in einer Berufsschule und im Ausbildungsbetrieb statt, in dem auch praktische Erfahrung vermittelt wird. Dabei werden vor allem Kenntnisse im Entwerfen am PC vermittelt. Allerdings muss in der Ausbildung auch noch klassisch zu Stift und Lineal gegriffen werden, was in der späteren Berufspraxis allerdings kaum noch vorkommt.

Die Voraussetzungen, in diesem Beruf einen Ausbildungsplatz zu finden, sind relativ hoch. So ist am besten ein Fachabitur oder ein vollwertiges Abitur vorzuweisen. Mit genügend Einsatz bei der Bewerbung kann aber auch ein sehr guter Realschulabschluss ausreichend sein.

Neben räumlicher Vorstellung und einer ruhigen Hand zum Zeichnen sollte man gute Noten in Mathematik zur Bewerbung um einen Ausbildungsplatz als Technischer Produktdesigner mitbringen. Vor allem in Geometrie sollte man stets gut gewesen sein, da der Beruf später darauf fußt.

Als Technischer Produktdesigner rechnet man viel. Mit Entwürfen und Kalkulationen versucht man, technische Produkte und Geräte auf dem Papier und am Computer zu gestalten, um sie ästhetisch und funktional zu gestalten. Man sollte also ein gutes mathematisches Verständnis sowie Kreativität und Ideenvielfalt mitbringen.

Das Gehalt während der Ausbildung zum Technischen Produktdesigner, beträgt 830 bis 1.120 Euro und ist abhängig vom Lehrjahr, dem Ort und dem Betrieb, in dem die Ausbildung stattfindet.

Die durchschnittliche Vergütung nach Lehrjahren in der Übersicht:

  • 1. Lehrjahr: 830 - 930 Euro
  • 2. Lehrjahr: 900 - 980 Euro
  • 3. Lehrjahr: 970 - 1.070 Euro
  • 4. Lehrjahr: 1.000 -1.120 Euro

Das Gehalt als Technischer Produktdesigner

Das Einstiegsgehalt liegt je nach Ort der Beschäftigung zwischen 2.000 und 3.000 Euro brutto. Als Technischer Produktdesigner mit Erfahrung sind Spitzengehälter von 4.400 Euro brutto im Monat möglich. Dies ist höher als das Gehalt bei den meisten technischen Berufen, für die man kein Studium benötigt.

Weiterbildungsmöglicheiten als Technischer Produktdesigner

Als Technischer Produktdesigner hat man schon nach dem erfolgreichen Abschluss der regulären Ausbildung vielversprechende Karrierechancen. Beim Entwurf neuer und überarbeiteter alter Produkte ist ein Technischer Produktdesigner unverzichtbar.

Wer zusätzlich eine Weiterbildung absolviert, kann sich neueAufstiegsmöglichkeiten schaffen und sein Gehalt aufbessern.

Die Titel Staatlich geprüfter Techniker und Gestalter lassen sich über eine Weiterbildung erlangen, etwa über den Besuch einer Technikerschule. Allerdings sind hierzu 5 Jahre Berufserfahrung notwendig. Weitere 4 Jahre in Teilzeit oder zwei in Vollzeit benötigt man für den Besuch der Schule.

Deutlich weniger zeitintensiv ist die Alternative, sich zum Technischen Betriebswirt weiterbilden zu lassen. Diese ist in nur einem Jahr in Teilzeit oder einem halben Jahr in Vollzeit zu bewältigen und qualifiziert für die Büroaufgaben der Führungsetage.

Sowohl an Fachhochschulen als auch an Universitäten kann man verschiedene weiterführende Studiengänge belegen, wenn man in die Führungsetage von Unternehmen aufsteigen möchte.

Bei einem Studium an der Universität ist sogar ein späterer Doktortitel möglich. Allerdings muss man hierzu die nötigen Voraussetzungen erfüllen. Die Fachhochschule bedarf einer Fachhochschulreife und die Universität entweder ein vollwertiges Abitur oder einen abgeschlossenen Studiengang derselben Fachrichtung von einer Fachhochschule.

Allerdings ist der Titel Master of Science oder Engineering auch etwas, was nicht jeder vorweisen kann. Ein Abitur vorausgesetzt dauert jedoch schon der Bachelor mindestens 3 Jahre an einer Universität. Bevor man ein Masterstudium aufnehmen darf, muss ein Bachelor-Abschluss vorliegen.

Häufig gestellte Fragen zum Gehalt des Technischen Produktdesigners

Ein Technischer Produktdesigner muss optische und nützliche Aspekte so zusammenführen, dass das fertige Produkt am Ende sowohl gut aussieht als auch einwandfrei funktioniert.

Beim Produkt sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Vom einfachen Becherhalter über einen Staubsauger bis hin zum Gabelstapler wird jedes Design nach diesen Aspekten entworfen.

Nachdem eine Ausbildung in diesem Beruf erfolgreich abgeschlossen wurde, hat man glänzende Aussichten auf einen guten und sicheren Arbeitsplatz. Dies liegt auch daran, dass die Ausbildung in ihrer jetzigen Form noch nicht so lange besteht und der Markt daher nach gut ausgebildetem Personal verlangt.

Ein Technischer Produktdesigner kann unter verschiedenen Arten der Weiterbildung die wählen, die ihm am ehesten zusagt und für die die Mindestanforderungen gegeben sind. Der ohnehin nicht leichte Lehrberuf verlangt bei einer Weiterbildung unter Umständen einiges an Vorbildung.

Zudem sollte man sich bewusst darüber sein, welches Ziel man mit einer Weiterbildung verfolgt und ob sich der Aufwand lohnt.

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Einzelnachweise


  1. Bundesagentur für Arbeit: Techn. Produktdesigner/in - Produktgestaltung u. -konstrukt.

Haftungsausschluss: Wir übernehmen, trotz sorgfältiger Prüfung, keine Haftung für die Vollständigkeit, Richtigkeit oder Aktualität der hier dargestellten Informationen. Es werden keine Leistungen übernommen, die gemäß StBerG und RBerG Berufsträgern vorbehalten sind.