Das Gehalt als Tischler

Ein Artikel von Dr. Kathrin Borgs

Auf Grundlage unserer Gehaltsdatenbank berechnen wir für Sie das durchschnittliche Gehalt in brutto für den Beruf Tischler bzw. Tischlerin. Auf Grundlage unserer Daten können wir den entsprechenden Durchschnitt für den Stundenlohn, das Monatsgehalt und das Jahresgehalt errechnen.

Bruttogehalt Tischler/ Tischlerin

Beruf Tischler/ Tischlerin
Monatliches Bruttogehalt 2.426,47€
Jährliches Bruttogehalt 29.117,63€

Das monatliche Bruttogehalt im Beruf Tischler und Tischlerin liegt im bundesweiten Durchschnitt bei 2.426,47€. Auf die Stunde bzw. auf das Jahr umgerechnet, ergibt sich für Tischler ein durchschnittliches Gehalt von stündlich 15,13€ bzw. jährlich 29.117,63€.

Inhaltsverzeichnis:

  1. Berufsprofil Tischler
  2. Tischler Gehalt in der Ausbildung
  3. Möglichkeiten der Weiterbildung als Tischler
  4. Weitere Gehälter vergleichen
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Berufsprofil

Als Tischler oder Tischlerin stellt man unterschiedliche Bauelemente und Möbel aus Holz her. Tischler fertigen somit Türen, Tische, Schränke, Fenster, Stühle und vieles mehr an. Ihre Arbeiten werden häufig als Einzelstücke für den Kunden hergestellt. Darüber hinaus konstruieren Tischler Innenausbauten für Laden- und Messeeinrichtungen.

Der Tischler arbeitet in der Fertigung, ist aber gleichzeitig auch als Berater bei Kunden vor Ort, um bei der Entscheidung zu helfen, die Gegebenheiten auszumessen und ein Angebot zu erstellen, bzw. den Kostenaufwand für seine Arbeit zu ermitteln.

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Das Ausbildungsgehalt als Tischler in der Übersicht

Die Ausbildung zum Tischler ist mit einer dreijährigen Lehrzeit verbunden. Die handwerkliche Ausbildung wird mit dem „Gesellen“ abgeschlossen und bietet die Möglichkeit zur Absolvierung des „Berufsmeisters“.

Das Ausbildungsgehalt liegt ungefähr bei:

  1. Lehrjahr: 585 Euro
  2. Lehrjahr: 690 Euro
  3. Lehrjahr: 790 Euro

Ausbildungsvoraussetzungen

Bevor die Berufsausbildung begonnen werden kann, gilt es die für diesen handwerklichen Beruf erforderlichen Voraussetzungen zu erfüllen.

Neben einer hohen Affinität zu Holz und dessen Verarbeitung braucht es ein gewisses handwerkliches Geschick, eine sehr gute Auge-Hand-Koordination, Sorgfalt, ein ausgeprägtes Gespür für Formen sowie ein hohes Maß an technischem Verständnis.

Doch auch schulische Leistungen sind eine wichtige Voraussetzung für eine künftige Tischlerlehre. Bewerber für einen Ausbildungsplatz haben in der Regel entweder einen Hauptschulabschluss oder die mittlere Reife. Nur wenige Auszubildenden haben Abitur.

Zu den Ausbildungsvoraussetzungen zählen:

  • Hauptschulabschluss oder ein höherer Abschluss
  • Handwerkliches Geschick
  • Affinität zur Verarbeitung von Holz
  • Gute Mathematikkenntnisse
  • Gutes räumliches Vorstellungsvermögen

Ausbildungsinhalte im Tischlereibetrieb

Die Auszubildenden erhalten im Lehrbetrieb eine fachliche und praktische Ausbildung, während im Zuge der theoretischen Lehrveranstaltungen in der Berufsschule das nötige theoretische Wissen vermittelt wird.

Allem voran werden hier bereits ab dem ersten Lehrjahr Werkstoffkunde sowie wichtiges Grundwissen zur Verarbeitung, Planung, aber auch zum Arbeitsschutz vermittelt.

Ausbildungsinhalte sind unter anderem die verschiedenen Holzarten und deren Eigenschaften, die Bedienung der holzverarbeitenden Maschinen und Werkzeuge, die Montage und Reparatur von Möbeln, eigene Möbelentwürfe zu erstellen und umzusetzen sowie die Kundenberatung.

Möglichkeiten der Weiterbildung als Tischler

Ein Tischler, der nach einiger Zeit Berufserfahrung neben seinen praktischen auch seine fachlich-theoretischen Kenntnisse vertiefen oder erweitern möchte, hat eine Vielzahl an Möglichkeiten. Eine der wohl am meist genutzten Weiterbildungen für Tischler ist der Tischlermeister.

Die Weiterbildungsmaßnahmen werden unterteilt in die Bereiche:

  • Akademisch (Ziel sind akademische Berufe aus dem Holzverarbeitungsbereich, zum Beispiel diplomierter Holzwirt)
  • Handwerklich (Ziel ist die Spezialisierung auf einzelne Berufsbereiche, zum Beispiel Restaurator)

Doch auch fachspezifische Weiterbildungen, weiterführende Berufsausbildungen zum Ingenieur für Holz- und Kunststofftechnik oder Berufe aus dem Bereich der Architektur sind weit verbreitet.

Für eine Selbstständigkeit ist es empfehlenswert, eine der genannten Weiterbildungen und Spezialisierungen durchlaufen zu haben.

Weiterbildungsmöglichkeiten im Überblick:

  • Aufstiegsfortbildungen
  • Meisterprüfung
  • Führungskraft des Handwerks
  • Restaurator
  • Innenarchitektur
  • Architektur
  • Design
  • Ingenieur für Holz- und Kunststofftechnik
  • Holzwirt

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Einzelnachweise & Quellen


  1. Bundesagentur für Arbeit: Tischler/in
  2. Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung: Berufe im Spiegel der Statistik (BA05) Handwerksberufe
  3. Berufsinstitut für Berufsbildung: Informationen zu Aus- und Fortbildungsberufen - Tischler/ Tischlerin (Ausbildung)

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