Gehalt Tischler

Brutto Gehalt als Tischler

BerufMonatliches BruttogehaltJährliches Bruttogehalt
Tischler/ Tischlerin2.355,58€28.266,94€

Alle Details

Verdienen Sie als Tischler genug?

GEHALTSCHECK

Tischler - Die wichtigsten Fakten

  • Als Tischler oder Tischlerin stellt man aus Holz unterschiedlichste Bauelemente und Möbel her. So fertigen sie Türen, Tische, Schränke, Fenster, Stühle und vieles mehr.
  • Sehr viele Arbeiten werden als Einzelstücke angefertigt.
  • Darüber hinaus konstruieren Tischler auch für Laden- und Messeeinrichtungen die Innenausbauten.

Das Gehalt als Tischler im Überblick

Das Ausbildungsgehalt in der Übersicht:

  • 1. Lehrjahr: 490 - 494 Euro
  • 2. Lehrjahr: 607 - 611 Euro
  • 3. Lehrjahr: 701 - 744 Euro
Gehalt nach Erfahrung und Einsatzbereich

Berufseinsteiger im Tischlerhandwerk sind Gesellen, die ihre Erfahrung erst sammeln müssen und daher ein geringeres Gehalt als ein Facharbeiter oder ein Meister bekommen.

Der Tischler auf dem Bau verdient weitaus weniger als ein Tischler, der im traditionellen Möbelhandwerk beschäftigt ist oder selbständig Aufträge übernimmt.
Ein freiberuflicher Möbeltischler, der nebenbei in der Restauration von antiken Möbeln tätig ist, erzielt den besten Verdienst und nimmt auf sein Einkommen großen Einfluss. Das geringste Einkommen hat ein Bautischler als Geselle, der vorwiegend im Einbau von Fenstern und Türen auf Großbaustellen arbeitet und zu Beginn mit nicht mehr als 1000 Euro pro Monat rechnen sollte.

Hier finden Sie einen Vergleich der durchschnittlichen Jahresgehälter:
TischlergeselleTischlermeister
Jahresgehalt: 24.000 EuroJahresgehalt: 32.000 Euro

Die Ausbildung zum Tischler

Mit handwerklichem Geschick und viel Kreativität Wohnideen verwirklichen - wer dieses Ziel beruflich verfolgen möchte, der muss nicht zwingend Innenarchitekt werden.

Auch als Tischler ist die Gestaltung des alltäglichen Umfeldes auf kreative und handwerkliche Art und Weise möglich. Doch wie wird man Tischler und welche Erwartungen stellen potenzielle Arbeitgeber an ihre künftigen Auszubildenden?

Die Ausbildung zum Tischler ist:
  • Ein dreijähriger Lehrberuf
  • Eine handwerkliche Ausbildung, die mit dem „Gesellen“ abgeschlossen wird.
  • Ein Ausbildungsberuf, der die Möglichkeit des „Berufsmeisters“ ermöglicht.

Bevor die Berufsausbildung begonnen werden kann, gilt es die für diesen handwerklichen Beruf erforderlichen Voraussetzungen zu erfüllen. Neben einer hohen Affinität zu Holz und dessen Verarbeitung braucht es natürlich ein gewisses handwerkliches Geschick, eine sehr gute Auge-Hand-Koordination, Sorgfalt, ein ausgeprägtes Gespür für Formen sowie ein hohes Maß an technischem Verständnis. Doch auch schulische Leistungen sind eine wichtige Voraussetzung für eine künftige Tischlerlehre. Bewerber für einen Ausbildungsplatz haben in der Regel entweder einen Hauptschulabschluss oder die mittlere Reife. Nur wenige Auszubildenden haben Abitur.

Zu den Ausbildungsvoraussetzungen zählen:
  • Hauptschulabschluss oder ein höherer Abschluss
  • Handwerkliches Geschick
  • Affinität zur Verarbeitung von Holz
  • Gute Mathematikkenntnisse
  • Gutes räumliches Vorstellungsvermögen

Die Auszubildenden erhalten im Lehrbetrieb eine fachliche und praktische Ausbildung, während im Zuge der theoretischen Lehrveranstaltungen in der Berufsschule das nötige theoretische Wissen vermittelt wird. Allem voran werden hier bereits ab dem ersten Lehrjahr Werkstoffkunde sowie wichtiges Grundwissen zur Verarbeitung, Planung, aber auch zum Arbeitsschutz vermittelt.

Ausbildungsinhalte sind unter anderem die verschiedenen Holzarten und deren Eigenschaften, die Bedienung der holzverarbeitenden Maschinen und Werkzeuge, die Montage und Reparatur von Möbeln, eigene Möbelentwürfe zu erstellen und umzusetzen sowie die Kundenberatung.

Der Beruf des Tischlers zählt zu den handwerklichen Ausbildungsberufen und die Berufsausbildung erfolgt über einen Zeitraum von drei Jahren im Zuge einer Vollzeitanstellung. Die dreijährige Berufsausbildung wird mit dem Gesellenstand abgeschlossen und der Tischler kann im Anschluss weiterführende Befähigungen, zum Beispiel in Form des Tischlermeisters, erwerben. Dies ist jedoch nicht zwingend nötig, um den Beruf grundsätzlich ausüben zu können.

Für ihre Aufträge ver- und bearbeiten Tischler Holz und andere Werkstoffe mit der Hand, zum Beispiel sägen, schleifen und hobeln sie. Manche Arbeitsschritte werden auch computergesteuert erledigt. Einzelteile müssen verschraubt oder verleimt, Furniere müssen verarbeitet und Holzoberflächen versiegelt oder veredelt werden.

Auch setzt ein Tischler seine selbst angefertigten Türen oder Fenster in den Wohnraum ein, verlegt Parkettboden oder entwirft, baut und montiert Treppen.

Neben diesen handwerklichen Tätigkeiten gehört der Umgang mit Kunden in der Beratung oder auch bei anfallenden Reparaturarbeiten zum Berufsbild.

Welche Formen der Weiterbildung gibt es für Tischler?

Ein Tischler, der nach einiger Zeit Berufserfahrung neben seinen praktischen auch seine fachlich-theoretischen Kenntnisse vertiefen oder erweitern möchte, der hat eine Vielzahl an Möglichkeiten. Eine der wohl am meist genutzten Weiterbildungen für Tischler ist hierbei in jedem Fall der Tischlermeister.

Die Weiterbildungsmaßnahmen werden unterteilt in die Bereiche:
  • Akademisch (Ziel sind hierbei akademische Berufe aus dem Holzverarbeitungsbereich. Zum Beispiel diplomierter Holzwirt)
  • Handwerklich (Ziel ist die Spezialisierung auf einzelne Berufsbereiche. Zum Beispiel Restaurator)

Doch auch fachspezifische Weiterbildungen, wie zum Beispiel zum Restaurator oder aber weiterführende Berufsausbildungen zum Ingenieur für Holz- und Kunststofftechnik oder aber Berufe aus dem Bereich der Architektur sind weit verbreitet, wenn es gilt, die grundlegende Ausbildung zu vertiefen und eine handwerkliche Karriere einzuschlagen.

Für eine Selbstständigkeit ist es immer empfehlenswert, eine der genannten Weiterbildungen und Spezialisierungen durchlaufen zu haben.

  • Aufstiegsfortbildungen
  • Meisterprüfung
  • Führungskraft des Handwerks
  • Restaurator
  • Innenarchitektur/ Architektur
  • Design
  • Ingenieur für Holz- und Kunststofftechnik
  • Holzwirt

Häufig gestellte Fragen zum Gehalt des Tischlers

In den neuen Bundesländern verdient ein Tischlergeselle maximal 12.000 Euro im Jahr, während er in Hessen oder Baden-Württemberg, aber auch in Bayern bis zu 20.000 Euro Gehalt erzielen kann.

Ein Tischler mit Meisterausbildung bekommt in Thüringen ein Gehalt von etwa 25.000 Euro, in Hessen durchaus 40.000 Euro.

Beim freiberuflichen Tischler oder einem Möbeltischler-Meister können die Gehälter nach oben variieren und richten sich unabhängig vom Bundesland nach den Fähigkeiten und der Auftragslage.

Eine frühe Entscheidung für eine Weiterbildung spart Zeit und Geld

In jedem Fall sollte eine frühzeitige Entscheidung fallen. Weiß man schon während der Berufsausbildung, dass letztlich der Berufsstand des diplomierten Holzwirtes angestrebt wird, so kann dies auch gänzlich ohne eine grundlegende Tischlerlehre erfolgen. Es ist somit keine gesonderte Weiterbildung nötig.

Zeit und Kosten für Weiterbildungen lassen sich gezielt sparen und effektiver nutzen, wenn der Tischler seine Liebe zum natürlichen Werkstoff Holz schon früh definiert und entscheidet, in welche Richtung der berufliche Weg führen soll.

Denn letztlich stellen die akademischen wie auch handwerklichen Möglichkeiten der Weiterbildung als Tischler nicht selten grundverschiedene Zukunftsperspektiven in Aussicht, die nicht immer alle nötig sind, jedoch - wenn gewollt - viele Türen zu öffnen vermögen.

Finden Sie den passenden Arbeitgeber

Die Top 5 der bestbezahlten BerufJahresgehalt
Orthopäde/ Orthopädin130.470,08 Euro
Chefarzt/ Chefärztin104.812,21 Euro
Plastischer Chirurg/ Plastische Chirurgin100.873,28 Euro
Oberarzt/ Oberärztin96.948,29 Euro
Kardiologe/ Kardiologin90.286,88 Euro

Einzelnachweise

Bundesagentur für Arbeit: BERUFENET
Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung: BERUFE im Spiegel der Statistik
Berufsinstitut für Berufsbildung: Berufe
Berufsinstitut für Berufsbildung: Tarifliche Ausbildungsvergütungen

Das könnte Sie auch interessieren

Gehalt

Steuerklassen Empfehlungstool

Mein Familienstand

Steuerklassenrechner


Brutto Netto Rechner

Steuerklasse
Kirchensteuer

Top Themen

Teilen Sie diesen Artikel
Facebook Pinterest Twitter GooglePlus LinkedIn
Bewerten Sie unseren Artikel
0 von 5 Sternen - 0 Bewertungen