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Brutto Gehalt als Vergolder

BerufMonatliches BruttogehaltJährliches Bruttogehalt
Vergolder/ Vergolderin2.319,48€27.833,70€

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Vergolder - Die wichtigsten Fakten

  • Vergolder ist nicht gerade ein Beruf, der in der Gesellschaft in aller Munde vorhanden wäre.
  • Doch er ist ein sehr schöner Beruf, in der es in erster Linie um eine kreative Ader geht, die der Vergolder Anwärter als Eigenschaft mitbringen sollte.
  • Egal ob er es später mit Spiegeln, Rahmen, Bildern oder sonstigem zu tun hat, was es zu verschönern gilt.
  • Das Gehalt liegt in einem guten Mittelfeld, Ausbildungsplätze allerdings rar gesät.

Das Gehalt des Vergolders im Überblick

Auch in den Lehrjahren bekommt der Auszubildende schon ein erstes monatliches Gehalt.
Je nach Bundesland beziehungsweise Region und Arbeitgeber variieren die Gehälter teils erheblich.
Die hier angegebenen Einkommen beziehen sich auf den Durchschnitt der Bundesrepublik Deutschland.

Die Ausbildungsvergütung nach Lehrjahren in der Übersicht:
  • 300 Euro bis 650 Euro brutto im Monat im 1. Lehrjahr
  • 350 Euro bis 690 Euro brutto im Monat im 2. Lehrjahr
  • 420 Euro bis 755 Euro brutto im Monat im 3. Lehrjahr

Hierbei wird nun sehr gut ersichtlich, wie gravierend die Vergütungshöhen monatlich sind.

Ist die Lehrzeit erfolgreich gemeistert worden und man wurde fortan nun fest als offizielle Fachkraft eingestellt, gibt es das erste richtige Gehalt. Allerdings unterliegt auch das Einstiegsgehalt diversen Schwankungsfaktoren. Diese fallen aber in der Regel nicht mehr so drastisch aus wie noch in der Lehrzeit.

  • Als Berufseinsteiger kann man im Schnitt mit einem Einkommen von 2596 Euro brutto im Monat rechnen.

Mit ein wenig gesammelter Berufspraxis ist es dann durchaus möglich, dass es zu einer Gehaltssteigerung kommt. Realistisch zu erwarten sind dann Einkommenshöhen um die 2883 Euro brutto monatlich.

Die Ausbildung zum Vergolder - handwerkliches Geschick ein Muss

Vergolder gibt es schon seit sehr, sehr langer Zeit. Bereits in der Antike wurden sie das erste Mal erwähnt. Natürlich haben sich bis zum heutigen Zeitalter gewisse Anforderungen durchaus geändert, doch das Hauptanliegen, etwas aus Gold zu veredeln, ist gleichgeblieben.

Um im Beruf als Vergolder tätig werden zu dürfen, muss man im Vorfeld eine entsprechende Ausbildung bestehen. Die Ausbildungsdauer beträgt drei Jahre, in diesen drei Lehrjahren besucht der angehende Vergolder zum einen die jeweilige Berufsschule und zum anderen seinen Ausbildungsbetrieb.

Bei dieser Form der dualen Ausbildung möchte man sichergehen, dass der Lehrling sowohl in Theorie als auch in Praxis all das Wissen erlernt, war er für die solide Ausübung in seinem späteren Beruf benötigt.

Schwerpunkte der Ausbildung sind im Regelfall:
  • Umgang mit Blattmetallen
  • farbliche Gestaltung von Oberflächen
  • malen
  • Bearbeitung von Untergründen
  • allgemeine gestalterische Bearbeitung

Als Vergolder hat man nicht nur die Möglichkeit sich in ein Angestelltenverhältnis zu begeben, sondern auch die der Selbstständigkeit. Viele Fachkräfte wagen früher oder später den Schritt in die eigene Existenz und bestimmen fortan ihr Einkommen zu einem gewissen Grad selbst mit.

Die Möglichkeiten einer Weiterbildung im Beruf als Vergolder

Mit einigen Jahren Berufspraxis bieten sich dem Vergolder zumeist die unterschiedlichsten Möglichkeiten einer Weiterbildung an. Diese sollte jedoch mit Bedacht und mit Blick auf die eigene berufliche Zukunftsplanung ausgesucht werden.

Dabei haben sich zwei Weiterbildungen als besonders vorteilhaft für den Vergolder erwiesen.

Die wichtigsten Weiterbildungen für Vergolder sind:

Vergolder - Weiterbildungen im Überblick

Erwerb des Meistertitels

Die mit Abstand am meisten besuchte Weiterbildung in der beruflichen Laufbahn eines Vergolders, ist die des Lehrgangs zum Meister.

Mit einem Meistertitel in der Hand bieten sich dem Vergolder sehr viele neue berufliche Möglichkeiten. Er hat so in seinem Betrieb nicht nur verbesserte Karrierechancen, er kann sich damit sogar selbstständig machen und seine eigene kleine Existenz aufbauen.

Darüber hinaus bringt der erfolgreiche Abschluss einer Weiterbildung in diesem Bereich noch eine weitere positive Eigenschaft mit: Der Meistertitel ist zugleich auch die Lizenz, um selbst eigene Lehrlinge ausbilden zu dürfen.

Weiterbildung zum Betriebswirt absolvieren

Will man sich als Vergolder etwas umorientieren und auf kaufmännische und wirtschaftliche Schwerpunkte spezialisieren, kann man eine Weiterbildung zum Betriebswirt abschließen. Durch die hierbei zusätzlich erworbenen Kenntnisse erweitert sich der mögliche Einsatz als Vergolder um ein deutlich vergrößertes Spektrum.

Das wiederum macht ihn für den Betrieb in aller Regel noch wertvoller, was wiederum dann der Karriere und dem zu erzielenden Gehalt zu Gute kommen kann.

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Die Top 5 der bestbezahlten BerufJahresgehalt
Orthopäde/ Orthopädin130.470,08 Euro
Chefarzt/ Chefärztin104.812,21 Euro
Plastischer Chirurg/ Plastische Chirurgin100.873,28 Euro
Oberarzt/ Oberärztin96.948,29 Euro
Kardiologe/ Kardiologin90.286,88 Euro

Einzelnachweise

Bundesagentur für Arbeit: BERUFENET
Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung: BERUFE im Spiegel der Statistik
Berufsinstitut für Berufsbildung: Berufe
Berufsinstitut für Berufsbildung: Tarifliche Ausbildungsvergütungen

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