Gehalt Werbekaufmann

Brutto Gehalt als Werbekaufmann

Beruf Monatliches Bruttogehalt Jährliches Bruttogehalt
Werbekaufmann / Werbekauffrau 2.837,83€ 34.053,99€

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Verdienen Sie als Werbekaufmann genug?

GEHALTSCHECK

Werbekaufmann - Die wichtigsten Fakten

  • Der Werbekaufmann gilt als einer der attraktivsten Jobs auf dem Stellenmarkt überhaupt.
  • Das hat mitunter zwei Gründe. Einerseits ist die Ausbildung klar strukturiert, andererseits bekommt der Werbekaufmann ein vergleichsweise gutes Gehalt gegenüber anderen Kaufmannsberufen. Ebenso ist der Stellenmarkt für diesen Beruf sehr groß.
  • Als Werbekaufmann/-frau berät man vor allem Kunden und sorgt dafür, dass deren Produkte oder Dienstleistungen öffentlich bekannt werden. Dazu entwickelt man Werbestrategien für unterschiedliche Medien und setzt diese auch kaufmännisch um.

Das Gehalt vom Werbekaufmann im Überblick

Lehrjahr 1631 € - 775 €
Lehrjahr 2696 € - 835 €
Lehrjahr 3760 € - 897 €
Gutes Einstiegsgehalt und sichere Karrierechancen

Da in unzähligen Unternehmen der Werbekaufmann bzw. die Werbekauffrau gefragt ist, etwa für das Marketing, sind nicht nur die Karrierechancen für Azubis in diesem Ausbildungsberuf sehr gut, sondern auch das Einstiegseinkommen.

  • So kann ein Berufsanfänger bereits rund 2.650 bis 3.000 Euro brutto verdienen. In manchen Betrieben werden sogar bis zu 3.200 Euro bezahlt, je nach Standort und Aufgabenfeld, das der Werbekaufmann innehat.

Zunächst allerdings werden bei Berufseinstieg geringere Löhne bezahlt, welche in den ersten Jahren rasch steigen.
Das weitere Gehalt ist maßgeblich von den jeweils spezifischen Arbeits- und Qualifkationsanforderungen abhängig sowie - wie in vielen anderen Berufen auch - von der Berufserfahrung, dem Alter, der Verantwortung und der Wichtigkeit der Arbeit. Auch hier können allerdings regionale und branchenabhängige Unterschiede beim Gehalt auftreten.

Fachkaufmann/-frau für Marketingstaatlich geprüfter Betriebswirt für Marketingkommunikation
1800 - 5000 Euro brutto monatlich1500 - 4000 Euro brutto monatlich

Die Ausbildung zum Werbekaufmann

Die Ausbildung zum Werbekaufmann dauert im Regelfall 3 Jahre und findet im dualen System aus Betrieb und Berufsschule statt. Mit gewissen Voraussetzungen, etwa guter Leistungen während der Ausbildung oder einer gewissen Vorbildung, kann diese auf Antrag bei der IHK verkürzt werden.

Als duale Ausbildung sehr beliebt

Nicht nur das gute Gehalt, das ein Werbekaufmann oder eine Werbekauffrau verdient, ist für die Popularität dieses Berufs verantwortlich. Die Ausbildung ist ebenfalls ein Grund dafür, da sie dual erfolgen kann und insgesamt nur drei Jahre in Anspruch nimmt.

Sie weist zudem eine sehr niedrige Durchfallquote auf. Im ersten Ausbildungsjahr können Absolventen bereits mit einem Gehalt von rund 750 Euro rechnen, die sich ein Jahr später um 100 Euro erhöht und im dritten Ausbildungsjahr bereits bis zu 900 Euro beträgt.

  • Beim Werbekaufmann handelt es sich um einen ehemaligen Ausbildungsberuf. Die Ausbildungsverordnung trat 1989 in Kraft, und am 1. August 2006 außer Kraft. Daraufhin ging er im Nachfolgeberuf Kaufmann für Marketingkommunikation auf.

Im bundesweiten Ranking der Ausbildungsplätze rangierte der Beruf im Jahre 2011 auf Rang 70. Die Chance einen der Plätze zu ergattern ist, sofern man alle Voraussetzungen erfüllt, mit 1675 Ausbildungsplätzen im selben Jahr nicht schlecht.

Die erwartete Vorbildung ist recht hoch. So setzen sich die Azubildende in dem Beruf etwa aus folgenden Schulabschlüssen zusammen:

  • Hauptschule: 2%
  • Realschule: 14%
  • Gymnasium: 82%

Man sollte in diesem Beruf nicht nur Kreativität, sondern auch einen sicheren Umgang für Zahlen mitbringen.
Neben einer guten schulischen Vorbildung sollte man außerdem ein gewisses Kommunikationstalent besitzen, kontaktfreudig sein und Kreativität ausstrahlen.

Organisationstalent, schriftliche Ausdrucksfähigkeit, Sinn für wirtschaftliche Zusammenhänge und Stressresistenz sind ebenfalls wichtige Eigenschaften, die ein Azubi in diesem Beruf von Vorn herein vorweisen sollte. Entsprechend hoch ist, mit über 18%, auch die Quote der vorzeitig abgebrochenen Ausbildungen.

Werbekaufleute sind natürlich in erster Linie in der Werbebranche tätig:

  • in Werbe- und PR-Agenturen
  • bei Werbefachverbänden
  • bei Messe- und Ausstellungsgesellschaften
  • sowie in Werbe- und Marketingabteilungen von Unternehmen aller Art

Das typische Arbeitsumfeld des Werbekaufmanns stellt das Büro dar, in dem er die organisatorischen und verwaltenden Tätigkeiten verrichtet. Beratungsgespräche und Präsentationen können allerdings auch beim Kunden stattfinden.

Durch Weiterbildungen und Umsatzbeteiligung extra verdienen

Werbekaufmann ist ein weit verbreiteter und sehr vielseitiger Beruf. Doch wie kommt man weiter voran? Welche Möglichkeiten zur Weiterbildung erschließen sich mit einer Ausbildung in diesem Feld?

So vielseitig wie der Beruf Werbekaufmann selbst ist, so vielseitig sind auch die Möglichkeiten zur Weiterbildung. Diese können entweder Berufs-intern über Fortbildungen, Wochenendseminare oder ähnliches absolviert werden oder teilweise berufsbegleitend als Studium am Wochenende, im Urlaub oder per Fernstudium.

Die dritte Möglichkeit ist eine Pause in der Ausübung des Berufs um noch ein reguläres Studium zu absolvieren. Vor allem direkt nach der Ausbildung bietet sich diese am ehesten an.

  • Pläne zur Weiterbildung sollten als Werbekaufmann auf jeden Fall frühzeitig mit dem Chef besprochen werden. Eventuell unterstützt einen Interessierten die eigene Firma, indem sie einen von manchen Aufgaben frei stellt oder einen Teil der Kosten übernimmt. Eine Firma die in die eigenen Arbeitnehmer investiert, investiert in ihre eigene Zukunft.

Folgende Spezialisierungen sind dabei möglich:

  • im werbefachlichen Bereich auf die Vorbereitung und die Konzeption von Werbemaßnahmen
  • Eventmanagement
  • Messwesen
  • Markforschung
  • Anzeigenverkauf
  • oder im Rechnungswesen

Für eine Aufstiegsweiterbildung sind in der Regel natürlich erst einmal einige Jahre Berufserfahrung notwendig, um z.B. zum staatlich geprüften Betriebswirt für Marketingkommunikation oder zum Fachkaufmann für Marketing aufzusteigen.

  • Nicht unüblich für einen Werbekaufmann ist übrigens auch eine Umsatzbeteiligung, wodurch sich dieser neben seinem Grundgehalt auch Extraprämien sichern kann. Zudem kommen zu der Grundvergütung oft auch Zulagen und Sonderzahlungen wie z.B. Urlaubs- und Weihnachtsgeld oder vermögenswirksame Leistungen dazu.

Wer alle Möglichkeiten für sich in Betracht ziehen kann, wird von einer Lawine von Möglichkeiten überrollt. Folgend sind nur einige aufgelistet:

  • Betriebswirtschaftslehre (B.A.)
  • BWL und Wirtschaftspsychologie (B.A.)
  • Betriebswirt (Staatl. gepr.)
  • Betriebswirt (Zertifikat)
  • Betriebswirtschaftslehre (B.Sc.)
  • Wirtschaftswissenschaft (B.Sc.)
  • Vertriebsingenieurwesen (B.Sc.)
  • Wirtschaft (B.A.)
  • Marketingkommunikation / Public Relations (B.A.)
  • Wirtschaftsfachwirt (Fachwirt)
  • Fachkaufmann für Marketing (Staatl. gepr.)
  • Fachberater im Vetrieb (Zertifikat)
  • E-Commerce-Manager (Zertifikat)
  • Call-Center-Manager (Zertifikat)
  • Marketing und PR (Zertifikat)
  • Kommunikationsberater (Zertifikat)
  • Fachwirt Onlinemarketing (Fachwirt)
  • Fachwirt Social Media (Fachwirt)
  • Fachwirt Dialogmarketing (Fachwirt)

Von dieser Masse an Möglichkeiten sollte man sich keinesfalls einschüchtern lassen. Am besten begegnet man ihr mit System in drei Schritten:

  1. Alle Möglichkeiten streichen, die einen persönlich nicht interessieren.
  2. Aus den übrigen Möglichkeiten die streichen, für welche die Qualifikation nicht ausreicht, etwa wenn man die Zulassung zum Studium benötigt.
  3. Genauer über die Möglichkeiten der Weiterbildung informieren, die jetzt noch übrig sind. Anhand der Informationen zu benötigtem Zeitaufwand und zur benötigten Kompatibilität mit dem eigenen Lebensentwurf oder eventuell Arbeitsvolumen und Kosten werden weitere Möglichkeiten von ganz alleine weg fallen.

Aus den verbleibenden Weiterbildungswegen als Werbekaufmann lässt sich jetzt meist leicht einer wählen, wenn man diesen mit Freunden, Partner oder Kollegen bespricht.

Als Werbekaufmann ist eine ständige Weiterbildung unumgänglich. da es immer neue Werbestrategien und zusätzliche Dienstleistungen gibt und zudem die Europäisierung und Internationalisierung der Wirtschaft immer mehr zunimmt. Außerdem sind Fortbildungen nötig, wenn man sich auf ein bestimmtes Aufgabengebiet spezialisieren will.

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Die Top 5 der bestbezahlten Beruf Jahresgehalt
Orthopäde/ Orthopädin 130.470,08 Euro
Chefarzt/ Chefärztin 104.812,21 Euro
Plastischer Chirurg/ Plastische Chirurgin 100.873,28 Euro
Oberarzt/ Oberärztin 96.948,29 Euro
Kardiologe/ Kardiologin 90.286,88 Euro

Einzelnachweise

Bundesagentur für Arbeit: BERUFENET
Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung: BERUFE im Spiegel der Statistik
Berufsinstitut für Berufsbildung: Berufe
Berufsinstitut für Berufsbildung: Tarifliche Ausbildungsvergütungen

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