Brutto Gehalt als Werkzeugmechaniker

Beruf Werkzeugmechaniker/ Werkzeugmechanikerin
Monatliches Bruttogehalt 2.868,14€
Jährliches Bruttogehalt 34.417,69€
Wie viel Netto?

Durch unsere hauseigene Gehaltsdatenbank können wir für Sie das durchschnittliche Bruttogehalt für den Beruf Werkzeugmechaniker/ Werkzeugmechanikerin anzeigen. Darüber hinaus errechnen wir für Sie den mittleren Stundenlohn, das durchschnittliche Monatsgehalt sowie den durchschnittlichen Jahreslohn.

Durchschnittlich erhält ein/e Werzeugmechaniker/ Werkzeugmechanikerin ein Bruttogehalt von 2.868,14€ im Monat, demnach einen Stundenlohn von 16,55€ und ein Jahreseinkommen von 34.417,69€.


Unsere aktuellen Gehaltsdatensätze für den Beruf Werkzeugmechaniker/ Werkzeugmechanikerin

Hier finden Sie eine Darstellung der aktuellen Gehaltsdaten für den Beruf Werkzeugmechaniker/ Werkzeugmechanikerin. Alle Daten entstammen aus unserer eigenen Gehaltsdatenbank.

Datensätze vom 04.03.2021
Bruttogehalt in € Alter Geschlecht Arbeitsort
3.000,00 27 männlich 57368 lennestadt
3.800,00 38 männlich 59757 Arnsberg
3.200,00 53 männlich 78147 vöhrenbach
3.305,00 28 männlich 88339 Bad Waldsee
2.773,00 23 männlich 79761 Waldshut-Tiengen
2.700,00 49 männlich 70168 70186
3.082,00 36 männlich 58509 Lüdenscheid
3.082,00 36 männlich 58509 Lüdenscheid
3.200,00 32 weiblich 78112 St. Georgen
3.200,00 32 weiblich 59821 Arnsberg
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Durchschnittsgehalt für Werkzeugmechaniker/ Werkzeugmechanikerin nach Bundesland

Durch wirtschaftsstrukturelle Gegebenheiten sind regionale Gehaltsunterschiede noch immer relevant. Auch die Angaben in unserer Gehaltsdatenbank für den Beruf Werkzeugmechaniker/ Werkzeugmechanikerin weisen ebenfalls auf vom Bundesland abhängige Gehaltsunterschiede hin.

Nachfolgend wird der monatliche Bruttoverdienst im jeweiligen Bundesland angezeigt.

Bundesland Bruttogehalt in €
Hessen 2.954,20
Hamburg k.A.
Nordrhein Westfalen 2.895,08
Baden Württemberg 2.944,94
Schleswig Holstein k.A.
Bayern 2.937,92
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Das Gehalt als Werkzeugmechaniker/ Werkzeugmechanikerin nach Familienstand

Das durchschnittliche Gehalt wird auch durch den Familienstand beeinflusst. Das Gehalt verheirateter Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen im Berufsfeld Werkzeugmechanik unterscheidet sich von dem ihrer weiblichen und männlichen Kollegen, sofern diese alleinstehend oder alleinerziehend sind.

Das liegt an der jeweiligen Steuerklasse der Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen: Anhand dieser wird die Höhe der zu entrichtenden Lohnsteuer berechnet. Ledige Arbeitnehmer ohne Kinder sind der Steuerklasse 1 zugewiesen. Alleinerziehende sind in der Steuerklasse 2 und verheiratete Arbeitnehmer werden entsprechend ihrer Steuerklassenwahl in den Steuerklassen 3, 4 oder 5 eingeordnet.

Die folgenden Durchschnittswerte wurden mittels der Einträge in unserer Datenbank ermittelt:

Familienstand Bruttogehalt in €
Verheiratet 3.020,18
Alleinerziehend 2.856,23
gehaltsdifferenz

Das Gehalt nach Geschlecht für Werkzeugmechaniker/ Werkzeugmechanikerin

Die Bezeichnung "Gender Pay Gap" beschreibt die Differenz des Bruttoverdienstes im Durchschnitt zwischen Männern und Frauen. In unterschiedlichsten Berufsfeldern erhalten männliche Arbeitnehmer auch heute immer noch mehr Gehalt als ihre Kolleginnen.

Die Einkommensdifferenz im Beruf Werkzeugmechaniker/ Werkzeugmechanikerin beträgt prozentual 6,62%. Arbeitnehmer bekommen 2.896,84€, Arbeitnehmerinnen dagegen 2.704,94€. Alle Gehaltsdaten nach Geschlecht sind durchschnittliche Werte für den Beruf Werkzeugmechaniker/ Werkzeugmechanikerin dar.

Geschlecht Bruttogehalt in €
Männlich 2.896,84
Weiblich 2.704,94
gehaltsdifferenz

Das Durchschnittsgehalt nach Alter zum Beruf Werzeugmechaniker/ Werkzeugmechanikerin

Das Alter ist ein zusätzlicher Faktor, der die Höhe des Gehalts beeinflussen kann. Im Beruf Werkzeugmechaniker/ Werkzeugmechanikerin erhöht es sich häufig mit dem Alter der Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen. Die folgende Übersicht zeigt an, inwiefern sich das Gehalt als Werkzeugmechaniker/ Werkzeugmechanikerin abhängig vom Alter verändern kann:

Altersspanne in Jahren Bruttogehalt in €
18 - 20 1.040,00
21 - 25 2.464,41
26 - 30 2.939,62
31 - 40 3.051,71
41 - 50 3.258,13
51 - 60 3.063,31
61 - 70 3.500,00

Das Gehalt nach Berufserfahrung als Werkzeugmechaniker/ Werkzeugmechanikerin

Die folgende Übersicht zeigt das Gehalt nach Berufserfahrung. Alle Angaben sind durschnittliche Werte.

Berufserfahrung in Jahren Bruttogehalt in €
< 1 2.470,75
1 - 2 2.483,33
2 - 5 2.883,33
5 - 10 3.066,67
10 - 20 3.270,33
20 - 30 3.725,60
> 30 3.200,00

Durchschnittsgehalt nach Schulabschluss für Werkzeugmechaniker/ Werkzeugmechanikerin

Die Frage nach der Höhe des Einkommens eines Werkzeugmechanikers abhängig vom Schulabschluss kann nicht pauschal beantwortet werden. Denn abhängig davon, in welcher Branche er oder sie tätig ist, wie viele Aufträge erhalten werden und wie viel Berufserfahrung vorgewiesen werden kann, kann das Gehalt variieren.

Aus unserer Datenbank werden folgende Angaben ermittelt:

Abschluss Bruttogehalt in €
Hauptschulabschluss 3.607,00
Mittlere Reife 2.943,24
Fachhochschulreife 2.979,00
Allgemeine Hochschulreife 3.000,00
Technik / Handwerk / EDV 2.933,33
Bachelor (BA) 2.850,00
Bachelor (FH) 2.200,00

Das Durchschnittsgehalt als Werkzeugmechaniker/ Werkzeugmechanikerin nach Mitarbeiterzahl

Die Mitarbeiterzahl eines Unternehmens ist ebenfalls ein Faktor, der die Höhe des Gehaltes beeinflussen kann. Basierend auf den Einträgen in unserer hauseigenen Gehaltsstatistik stellt sich die Zahl der Mitarbeiter im Beruf Werkzeugmechaniker/ Werkzeugmechanikerin wie folgt dar:

Mitarbeiteranzahl im Unternehmen Bruttogehalt in €
1 - 5 3.000,00
6 - 25 3.050,00
26 - 50 2.938,00
51 - 100 3.186,29
101 - 250 3.286,50
251 - 500 2.905,00
501 - 1000 2.586,50
1001 und mehr 2.407,67

Die Benefits im Beruf Werkzeugmechaniker/ Werkzeugmechanikerin

Diese Benefits wurden in unserer hauseigenen Gehaltsdatenbank zum Beruf Werkzeugmechaniker/ Werkzeugmechanikerin eingetragen:

Was macht ein Werkzeugmechaniker?

Der Werkzeugmechaniker wird dem Berufsfeld Metall zugeordnet. Er stellt verschiedene Werkzeuge (wie z.B. Druck-, Spritzguss-, Umform- und Stanzwerkzeuge), Press- und Prägeformen sowie Metall- und Kunststoffteile her, wartet oder repariert sie. Dies tut er mithilfe von computergesteuerten Maschinen.
Außerdem werden chirurgische Instrumente angefertigt. Hierbei handelt es sich um Präzisionsarbeit, da die durch technische Zeichnungen vorgegebenen Maße exakt eingehalten werden müssen.
Neben der dafür notwendigen Sorgfalt müssen Werkzeugmechaniker zudem über handwerkliches Geschick und technisches Verständnis verfügen, da sie dies zum Beispiel bei der Montage von Bauteilen sowie bei Wartungsarbeiten benötigen.

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Die Ausbildung zum Werkzeugmechaniker im Detail

Während der Ausbildung lernen Werkzeugmechaniker chirurgische Instrumente und Metall- oder Kunststoffteile herzustellen sowie Druck-, Spritzguss-, Stanz- und Umformwerkzeuge und Press- und Prägeformen anzufertigen.

Wer sich als Werkzeugmechaniker ausbilden lassen möchte, sollte berücksichtigen, dass die Ausbildung dreieinhalb Jahre in Anspruch nimmt. Damit liegt man etwa um ein halbes Jahr über der klassischen Ausbildungsdauer. Außerdem handelt es sich hier um eine staatlich geregelte und anerkannte Ausbildung im dualen System, sowohl in der Berufsschule als auch im Betrieb gibt es also viele zu erlernende Ausbildungsinhalten.

Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung für diesen Beruf vorgeschrieben, es werden jedoch am häufigsten Auszubildende mit einem mittleren Bildungsabschluss eingestellt.


Handwerkliches Geschick, körperliche Belastbarkeit und gutes technisches Verständnis werden vorausgesetzt und gerne im Rahmen eines Praktikums erprobt.


Der angehende Werkzeugmechaniker wird vor allem anfangs viele einfache Tätigkeiten übernehmen müssen wie Feilen, Schleifen und ähnliche Dinge, die den rudimentären Grundstock des Berufs bilden.
​Zudem hängt die tatsächliche Höhe des Verdienstes, genauso wie in anderen Berufen, auch von der Unternehmensgröße ab. Je größer ein Unternehmen ist, desto besser können meistens auch die Mitarbeiter bezahlt werden.

Zunehmende berufliche Erfahrung und zusätzliche Qualifikationen können das Gehalt weiterhin positiv beeinflussen.

  • In vielen Unternehmen der metallverarbeitenden Industrie ist es außerdem üblich, Urlaubsgeld oder ein 13. Monatsgehalt auszuzahlen.

Im Laufe der Ausbildung wird vor allem das Fertigen von Werkstücken, Montage und Demontage, Wartung und Prüfung, aber auch Steuerungsprozesse und Geschäftsprozesse vermittelt.

Als Werkzeugmechaniker erhält man bereits in der Ausbildung ein sehr gutes Gehalt, das im oberen Durchschnitt der Ausbildungsgehälter in Deutschland liegt. Dies liegt daran, dass Werkzeugmechaniker in der Industriebranche arbeiten, die den wichtigsten Sektor der Wirtschaft in Deutschland ausmacht.

Die Richtwerte für das Gehalt während der Ausbildung liegen bei:

  • 1. Lehrjahr: 850 - 900 Euro brutto
  • 2. Lehrjahr: 900 - 950 Euro brutto
  • 3. Lehrjahr: 950 - 1000 Euro brutto
  • 4. Lehrjahr: 1000 - 1050 Euro brutto

Spezialisierungen während der Ausbildung

Während der Ausbildungszeit wird ein Einsatzgebiet vertieft, wie zum Beispiel:

  • Formentechnik
  • Instrumententechnik
  • Stanztechnik
  • oder Vorrichtungstechnik

Kann man sich als Werkzeugmechaniker weiterbilden?

Vom chirurgischen Instrument bis zum Maschinenbaubedarf werden in diesem Beruf je nach Spezialisierung vielfältige Produkte hergestellt. Wer nach einigen Berufsjahren seine Kenntnisse und Fertigkeiten noch erweitern möchten, um zusätzliche Aufgaben und mehr Verantwortung übernehmen zu können, der hat verschiedene Möglichkeiten zur Weiterbildung.

Für Werkzeugmechaniker gibt es unterschiedliche Weiterbildungsmöglichkeiten, die auch für ein höheres Gehalt verantwortlich sind.

Auch hier gilt: Je mehr Verantwortung man hat, desto mehr Gehalt kann man erhalten. Deshalb ist es allgemein wichtig, sich immer beruflich weiterzubilden und auf dem neuesten Stand zu sein.

Der Werkzeugmechaniker kann sich beispielsweise in folgenden Bereichen weiterbilden lassen:

  • Schneid- und Richtverfahren
  • Galvanik
  • oder Oberflächenveredelung

    Als Meister in diesem Beruf ist sogar ein Gehalt von bis zu 50.000 Euro brutto pro Jahr möglich.


Von verschiedenen Trägern und der Handwerkskammer werden regelmäßig Weiterbildungen zu verschiedenen, aktuellen Themen und Techniken angeboten. Diese sind allgemein, sodass sie dem Werkzeugmechaniker ermöglichen, immer auf einem aktuellen Stand zu sein, was sein berufliches Wissen angeht.

Der Wert der eigenen Arbeit kann so ständig auf einem hohen Niveau gehalten und es vermieden werden, dass wichtige Neuerungen im Berufsfeld versäumt werden. Wer sich darüber hinaus spezialisieren möchte, der kann zwischen verschiedenen Möglichkeiten wählen.


Ganz ohne Berufserfahrung kann sich ein Werkzeugmechaniker theoretisch schon direkt nach seiner Ausbildung zum Meister ausbilden lassen. Dies geschieht an einer Meisterschule.


Nach dem Meister oder auch nach der Ausbildung ist auch eine Weiterbildungsmöglichkeit zum Techniker gegeben. Dies findet an einer Fachschule für Technik statt. Wer sich für eine Weiterbildung in Vollzeit entschieden hat, der benötigt keinen Meister. In Teilzeit ist dieser allerdings nötig. Allerdings werden 18 Monate Berufserfahrung für diesen Vollzeitkurs vorausgesetzt.

Wer drei Jahre betriebliche Erfahrung gesammelt hat, ist zu einem Studium berechtigt. Wer ohnehin schon eine Berechtigung zum Studium an Hochschulen erworben hatte, kann natürlich früher beginnen. Allerdings kann ein Studium zwar auch ohne eine vorherige betriebliche Ausbildung begonnen werden, jedoch können dann wesentliche praktische Erfahrungen nicht gemacht werden.

Verschiedene Studiengänge stehen an Hochschulen zur Auswahl. Unter anderem kommen in diesem Beruf der Studiengang in

  • Kunststofftechnik
  • Prozessoptimierung oder auch
  • Maschinenbau

    in Betracht.


Häufig gestellte Fragen zum Gehalt als Werkzeugmechaniker


Ausgelernte Werkzeugmechaniker erhalten ein Einstiegsgehalt, das im Bereich von 1.900 bis 3.100 Euro liegt. Wie hoch der Verdienst ausfällt, richtet sich dabei unter anderem auch nach der Branche, in der man arbeitet.

Durchschnittliche Beispielgehälter für drei Branchen:

Metall- und ElektroindustrieChemische IndustrieKfz-Bereich
2400 - 2700 Euro2600 - 3100 Euro1900 - 2300 Euro


Es gibt regionale Unterschiede beim Ausbildungsgehalt. Besonders auffällig ist der Unterschied zwischen den alten und neuen Bundesländern: Im Osten Deutschlands wird immer noch deutlich weniger Gehalt gezahlt als im Westen.


Werkzeugmechaniker arbeiten vor allem in Werkzeugbaubetrieben und im Werkzeugmaschinenbau, aber auch in Unternehmen, die sich auf die Herstellung medizintechnischer Geräte spezialisiert haben. Mehrheitlich sind die Stellen dabei in privaten Unternehmen angesiedelt, die sich in der Regel am bestehenden Tarifvertrag orientieren.

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Einzelnachweise und Quellen



Bundesagentur für Arbeit: BERUFENET
Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung: BERUFE im Spiegel der Statistik
Berufsinstitut für Berufsbildung: Berufe
Berufsinstitut für Berufsbildung: Tarifliche Ausbildungsvergütungen

Haftungsausschluss: Wir übernehmen, trotz sorgfältiger Prüfung, keine Haftung für die Vollständigkeit, Richtigkeit oder Aktualität der hier dargestellten Informationen. Es werden keine Leistungen übernommen, die gemäß StBerG und RBerG Berufsträgern vorbehalten sind.