In unserer Gehaltsdatenbank haben schon über 600 Zahntechniker und Zahntechnikerinnen detaillierte Angaben zu ihrem Gehalt eingetragen. Um Ihnen einen besseren Überblick über diese Daten zu geben, haben wir sie Ihnen auf dieser Seite in interessanten Durchschnittswerten zusammengefasst.

Brutto Gehalt als Zahntechniker

Beruf Zahntechniker/ Zahntechnikerin
Monatliches Bruttogehalt 2.440,58€
Jährliches Bruttogehalt 29.287,01€
Wie viel Netto?

Aus unseren Gehaltsdaten zum Beruf Zahntechniker/ Zahntechnikerin lässt sich ein Durchschnittsgehalt von 2.440,58€ brutto im Monat bzw. 29.287,01€ im Jahr errechnen. In der Stunde kann ein Zahntechniker/ eine Zahntechnikerin demnach durchschnittlich 14,08€ verdienen.


Unsere aktuellen Gehaltsdatensätze für den Beruf Zahntechniker/ Zahntechnikerin

Im Folgenden sind unsere aktuellsten Datensätze zum Zahntechnikergehalt in der Übersicht dargestellt. Sie kommen direkt aus unserer Gehaltsdatenbank.

Datensätze vom 25.07.2021
Bruttogehalt in € Alter Geschlecht Arbeitsort
550,00 20 männlich 01662 Meißen
2.800,00 54 weiblich 53577 Neustadt (Wied)
1.900,00 20 weiblich 99867 Gotha
3.040,00 50 weiblich 89129 Langenau
2.400,00 21 männlich 57076 Siegen
2.500,00 25 männlich 41372 Niederkrüchten
2.600,00 47 weiblich 84503 Altötting
1.300,00 23 weiblich 99817 Eisenach
2.010,00 43 weiblich 06132 Halle Saale
2.550,00 46 weiblich 90513 Zirndorf
620

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Durchschnittsgehalt für Zahntechniker/ Zahntechnikerin nach Bundesland

Auch der Arbeitsort kann einen Einfluss auf das durchschnittliche Gehalt haben. Das Gehalt in den alten Bundesländern ist zum Beispiel in vielen Berufsfeldern nach wie vor höher als in den neuen Bundesländern. Das liegt unter anderem an der Wirtschaftsstruktur.

Regionale Unterschiede im Durchschnittsgehalt lassen sich laut unserer Datenbank auch im Beruf Zahntechniker/ Zahntechnikerin erkennen. Wie der durchschnittliche Verdienst nach Bundesland als Zahntechniker/ Zahntechnikerin aussieht, kann der folgenden Liste entnommen werden:

Bundesland Bruttogehalt in €
Hessen 2.637,98
Hamburg 2.269,05
Nordrhein Westfalen 2.415,27
Baden Württemberg 2.397,38
Schleswig Holstein 2.221,14
Bayern 2.575,50
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Das Gehalt als Zahntechniker/ Zahntechnikerin nach Familienstand

Im Beruf Zahntechniker/ Zahntechnikerin verdienen alleinerziehende und verheiratete Arbeitnehmer oft nicht das gleiche Gehalt. Deshalb ist naheliegend, dass auch der Familienstand einen Einfluss auf das Durchschnittsgehalt hat.

Betrachtet man das deutsche Steuersystem genauer, wird ersichtlich, woher dieser Unterschied kommt. Die Lohnsteuer wird durch die Steuerklasse bemessen, die wiederum vom Familienstand abhängt. Dabei wird folgende Einteilung vorgenommen:

Aus unseren Datenbankeinträgen konnten für das Gehalt nach Familienstand für den Beruf Zahntechniker/ Zahntechnikerin folgende Durchschnittswerte errechnet werden:

Familienstand Bruttogehalt in €
Verheiratet 2.419,96
Alleinerziehend 2.368,64
gehaltsdifferenz

Das Gehalt nach Geschlecht für Zahntechniker/ Zahntechnikerinnen

Der durchschnittlche Bruttoverdienst von männlichen Zahntechnikern liegt bei 2.726,95€. Weibliche Zahntechnikerinnen erhalten hingegen ein durchschnittliches Gehalt von 2.230,77€. Somit besteht zwischen männlichen und weiblichen Arbeitnehmern im Beruf Zahntechniker/ Zahntechnikerin eine prozentuale Gehaltsdifferenz von durchschnittlich 18,20%.

Eine solche Gehaltsdifferenz ist in vielen Berufsfeldern zu erkennen. Im allgemeinen Sprachgebrauch wird sie auch als Gender Pay Gap bezeichnet.

Geschlecht Bruttogehalt in €
Männlich 2.726,95
Weiblich 2.230,77
gehaltsdifferenz

Das Durchschnittsgehalt nach Alter zum Beruf Zahntechniker/ Zahntechnikerin

Auch die Altersstufe kann das Gehalt als Zahntechniker/ Zahntechnikerin beeinflussen. Oft kann in diesem Zusammenhang eine Steigerung mit wachsendem Alter erkannt werden. Diesen Trend spiegelt auch unsere Datenbank zum Gehalt als Zahntechniker/ Zahntechnikerin wider:

Altersspanne in Jahren Bruttogehalt in €
18 - 20 1.225,00
21 - 25 2.072,75
26 - 30 2.218,50
31 - 40 2.325,99
41 - 50 2.294,63
51 - 60 2.748,01
61 - 70 2.805,41

Das Gehalt nach Berufserfahrung als Zahntechniker/ Zahntechnikerin

Oft hängt die Gehaltssteigerung mit zunehmendem Alter auch mit der wachsenden Arbeitserfahrung zusammen. Deshalb ist es sinnvoll, auch einen gesonderten Blick auf das Durchschnittsgehalt als Zahntechniker/ Zahntechnikerin nach Berufserfahrung zu werfen:

Berufserfahrung in Jahren Bruttogehalt in €
< 1 1.896,17
1 - 2 1.866,67
2 - 5 1.972,73
5 - 10 2.005,00
10 - 20 2.816,92
20 - 30 2.820,83
> 30 2.805,43

Durchschnittsgehalt nach Schulabschluss für Zahntechniker/ Zahntechnikerin

Der Schulabschluss spielt in manchen Berufen eine größere Rolle für das Gehalt als in anderen. Wie es für den Beruf Zahntechniker/ Zahntechnikerin aussieht, kann anhand der folgenden Darstellung geschlussfolgert werden:

Abschluss Bruttogehalt in €
Hauptschulabschluss 2.583,33
Mittlere Reife 2.362,53
Fachhochschulreife 2.427,78
Allgemeine Hochschulreife 2.541,36
Technik / Handwerk / EDV 2.442,22
Bachelor (FH) 2.350,00
Diplom (FH) 1.800,00

Die Benefits im Beruf Zahntechniker/ Zahntechnikerin

Können Zahntechniker/ Zahntechnikerinnen bestimmte Benefits nutzen? Unsere Gehaltsstatistik gibt dazu diese Auskünfte:

Zahntechniker - Die wichtigsten Fakten

  • Der Beruf des Zahntechnikers ist ein nach der Handwerksordnung anerkannter Beruf.
  • Die Ausbildung dauert in der Regel 3,5 Jahre, kann aber unter bestimmten Voraussetzungen verkürzt werden.
  • Als Zahntechniker arbeitet man entweder in einem Praxislabor oder in einem gewerblichen Dentallabor.

Das Gehalt vom Zahntechniker im Überblick

Das Ausbildungsgehalt nach Lehrjahren:

  • 1. Ausbildungsjahr: ca. 430 Euro
  • 2. Ausbildungsjahr: ca. 480 Euro
  • 3. Ausbildungsjahr: ca. 530 Euro
  • 4. Ausbildungsjahr: ca. 580 Euro

Sollte die Ausbildung zum Zahntechniker verkürzt werden, wird das halbe Jahr mit ca. 510 Euro vergütet.

Nach der Lehrzeit, die mit der Gesellenprüfung abgeschlossen wird, können sich Zahntechniker auf ein Einstiegsgehalt von monatlich 1360 bis 1700 Euro brutto einstellen.

Je nachdem, wie gut die verrichtete Arbeit ist, haben alle Zahntechniker die Chance auf eine Gehaltserhöhung, wenn sie eine gewisse Berufserfahrung vorweisen können.

Bei einer Weiterbildung zum technischen Fachwirt kann mit einem Monatsgehalt von 2.800 Euro gerechnet werden. Dasselbe gilt für den Betriebswirt.

Hier finden Sie einen Vergleich der durchschnittlichen Jahresgehälter:

ZahntechnikerTechnischer Fachwirt
Jahresgehalt: 22.300 EuroJahresgehalt: 33.600 Euro

Zahntechniker - Aufgabengebiete

Ein Zahntechniker steht in engem Kontakt zu Zahnärzten und Kieferorthopäden und ist für die Anfertigung von Zahnersätzen und kieferorthopädischen Produkten zuständig.

Dabei arbeitet diese Berufsgruppe mit vielen verschiedenen Stoffen wie Gips und Keramik, aber auch Gold und Silber.

Nach dem vom Zahnarzt genommenen Abdruck des Patientengebisses fertigt der Zahntechniker mittels Ausgießen eines Spezial-Hartgips eine Arbeitsvorlage, das sogenannte Arbeitsmodell.

Anschließend wird zum Beispiel eine Brücke aus Wachs modelliert. Dann werden hierfür beispielsweise Prothesenkunststoffe verarbeitet oder die Prothese mit zahnfarbenen Keramikmassen verblendet.

Zahntechniker fertigen unter anderem

  • Zahnersatz, also Teil- und Vollprothesen, Zahn- und Stiftkronen, Brücken
  • Einlagefüllungen
  • Zahnspangen
  • Aufbisschienen
  • Protrusionsschienen (Antischnarch-Apparate)

Des Weiteren erstellen Zahntechniker auch kieferchirurgische Geräte, besser bekannt als Zahnspangen oder reinigen und reparieren sie. Auch reinigen und reparieren sie jede Art von Zahnersatz.

Die Ausbildung und ihr Gehalt

Die dreieinhalbjährige duale Ausbildung zum Zahntechniker erfolgt in Berufsschulen und in den Ausbildungsbetrieben. Zwar ist rechtlich keine spezielle Schulbildung vorgeschrieben, dennoch werden überwiegend Auszubildende mit mittlerer Reife oder Hochschulreife eingestellt.

Es ist möglich, dass die Ausbildung verkürzt wird. Somit wird das Gehalt auf zweieinhalb Jahre gestaffelt.

Zu den Aufgaben, die man als Zahntechniker in seiner Ausbildung erlernt, gehören:

  • Anfertigen, Bearbeiten, Anpassen und Reinigen von festen und herausnehmbaren Zahnersätzen
  • Herstellung und Reparatur von kieferorthopädischen Produkten (wie zum Beispiel feste und lockere Zahnspangen)
  • Bereitstellung spezieller Gerätschaften für Zahnärzte
  • Persönliche und schulische Voraussetzungen zum Absolvieren der Ausbildung

Als persönliche Voraussetzungen sollte ein angehender Zahntechniker Sorgfalt, Beobachtungs- und räumliches Vorstellungsvermögen sowie Geschicklichkeit und eine gute Hand-Auge-Koordination haben. Als Zahntechniker sollte man sich jederzeit seiner Verantwortung bewusst sein, denn jeder Zahnersatz ist ein Unikat, das für den Patienten eine ganz besondere Bedeutung hat.

Neben guten Mathematik- und Physikkenntnissen wird von den Auszubildenden erwartet, dass sie die Fachsprache der Zahnmediziner erlernen und fehlerfrei verstehen können. Außerdem sind handwerkliches Geschick, Geduld und Genauigkeit unverzichtbare Merkmale eines Zahntechnikers.

Eine Weiterbildung für ein höheres Gehalt

Um in ihrem Beruf noch erfolgreicher zu werden, besuchen viele Zahntechniker eine Weiterbildung. Damit werden nicht nur die eigenen Kenntnisse und Fertigkeiten erweitert, sondern in der Regel auch das Gehalt erhöht.

Als ausgebildeter Zahntechniker kann man sich für die Weiterbildung zum Zahntechnikermeister anmelden. Die Prüfung ist vor dem Meisterprüfungsausschuss abzulegen; dieser wird von der zuständigen Handwerkskammer bestimmt.

Ausgebildete Zahntechnikerinnen und Zahntechniker können die Meisterprüfung ablegen. Damit sind sie zur selbstständigen Ausübung des Zahntechniker-Handwerks berechtigt und dürfen in diesem ausbilden.

Bei einer Weiterbildung zum technischen Fachwirt kann mit einem Monatsgehalt von 2.800 Euro gerechnet werden. Dasselbe gilt für den Betriebswirt.

Beliebte Weiterbildungsbereiche sind unter anderem:

  • Frontzahnästhetik
  • Seitenzahnrekonstruktion
  • Frästechniken
  • Oft werden solche Angebote vom Arbeitgeber gefördert und können während der Arbeitszeit besucht werden. Sieht der Vorgesetzte hingegen keine Notwendigkeit für eine Weiterbildung, muss diese außerhalb der Arbeitszeit wahrgenommen werden. In diesen Fällen muss der Arbeitnehmer meist auch für die Kosten der Weiterbildung aufkommen.

Vorsicht vor Überqualifikation

Zahntechniker, die eine Existenzgründung anstreben und selbst Gesellen in ihrem zahntechnischen Unternehmen ausbilden wollen, benötigen auf jeden Fall einen Meisterbrief. Die Meisterschule kann berufsbegleitend oder in Vollzeit besucht werden.

Je nachdem, für welche Zeitaufteilung man sich entscheidet, dauert die Weiterbildung zum Meister zwischen einem und drei Jahren. Der Aufwand lohnt sich, da man wesentlich bessere Verdienstchancen hat. Man kann damit durchschnittlich ein monatliches Bruttogehalt von 3.000 Euro erzielen.

Allerdings sollte man nur dann Meister werden, wenn man eine feste Stelle hat und diese auch nach der beruflichen Weiterentwicklung behalten darf oder vorhat, sich selbstständig zu machen.

  • Viele Meister finden aufgrund von Überqualifizierung bei zu wenig freien Stellen keine adäquate Anstellung.

Häufig gestellte Fragen zum Gehalt als Zahntechniker

Wie hoch das Gehalt letztendlich ausfällt, wird unter anderem auch von der Größe des Betriebs sowie der Region, in der der Betrieb angesiedelt ist, beeinflusst. Erfahrungsgemäß sind die Gehälter aufgrund höherer Lebenskosten im Westen Deutschlands höher als im Osten.

  • Zahntechniker, die in einer Zahnarztpraxis angestellt sind und dort im Labor arbeiten, verdienen mehr als ihre Kollegen, die in einem zahnmedizinischen Labor arbeiten.

Nach der Einstiegsphase wird das Gehalt in der Regel angehoben. Dementsprechend wird das durchschnittliche Gehalt eines Zahntechnikers bei einer 40-Stunden-Woche bei 1.860 Euro liegen.

Andere Bedingungen gelten bei der Arbeit im Labor. Als Zahntechniker wird man in diesem Bereich 3.000 Euro verdienen.

Ein dritter Weg der beruflichen Weiterbildung ist die Möglichkeit eines Studiums im zahnmedizinischen Bereich. Zu den beliebtesten Studiengängen von Zahntechnikern gehören:

  • Werkstofftechnik
  • dentale Technologie
  • Zahnmedizin

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Einzelnachweise & Quellen


  1. Bundesagentur für Arbeit: Zahntechniker/in
  2. Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung: Berufe im Spiegel der Statistik - (BHF18) Gesundheitsberufe

Haftungsausschluss: Wir übernehmen, trotz sorgfältiger Prüfung, keine Haftung für die Vollständigkeit, Richtigkeit oder Aktualität der hier dargestellten Informationen. Es werden keine Leistungen übernommen, die gemäß StBerG und RBerG Berufsträgern vorbehalten sind.