Paar plant Haus um es zu vermieten

Für Vermieter sollte eine Steuererklärung eigentlich ein ganz normaler Vorgang sein.

Jedenfalls dann, wenn er mehrere Objekte zu vermieten hat.

Probleme hingegen gibt es immer, wenn ein Hausbesitzer eine Einliegerwohnung in seinem Objekt vermietet hat. Er muss dann die Mieteinnahmen in der Steuererklärung angeben.

Die Eintragung der Mieteinnahmen in der Steuerklärung erfolg in Anlage V Vermietung und Verpachtung.

Einnahmen und Ausgaben in der Steuererklärung berücksichtigen

Sowohl die Mieteinnahmen als auch die Ausgaben für diese Wohnung spielen bei der Höhe der auf die Mieteinnahmen zu zahlenden Steuer eine Rolle. Gerade bei den Ausgaben gibt es jedoch immer wieder Probleme mit dem Finanzamt.

Die meisten der Ausgaben für die Mietwohnung, die gegen die Mieteinnahmen in der Steuererklärung gerechnet werden können, lassen sich prozentual ermitteln.

Ermittlung der Prozentzahl

Die gesamte Wohnfläche des Hauses und die vermietete Fläche werden miteinander in Beziehung gebracht. Mit dieser ermittelten Prozentzahl werden dann solche Ausgaben wie:

verrechnet.

Diese können unter Umständen, je nach Ausgestaltung des Mietvertrages, als Betriebskosten auf die Mieter umgelegt werden. Die nicht umlegbaren Kosten wie etwa sporadische Reinigung einer Dachrinne oder einmaliges Beseitigen von Ungeziefer können dann als Ausgaben den Mieteinnahmen in der Steuererklärung gegenübergestellt werden.

Die Ausgaben können steuerliche Probleme bereiten

Die Ausgaben für die Mietwohnung können jedoch auch steuerlich Probleme bereiten. Beispielsweise der Wasserverbrauch.

Dem Mieter gegenüber kann der Vermieter als Betriebskosten lediglich die Leih-, Wartungs- und Ablesekosten des Hauptwasserzählers in Rechnung stellen.

Also desjenigen Zählers, der geeicht ist. Für die Wohnung muss jedoch ein separater Zähler vorhanden sein, der nicht geeicht sein braucht. Die Kosten für diesen Zähler muss der Vermieter selbst tragen.

Verluste aus anderen Einkommensarten steuermindernd geltend machen

Mieteinnahmen, die in der Steuererklärung berücksichtigt werden, sind bestens geeignet, um damit Verluste aus anderen Einkommensarten steuermindernd geltend zu machen. Das gilt natürlich auch umgekehrt.

So ist etwa ein Mietobjekt, in das viel Geld zur Sanierung fließt, ein Verlustgeschäft. Die Verluste können dem Investor zugute kommen, um die Steuer für andere Einkünfte zu verringern. Diese Steuersparmodelle haben immer noch Konjunktur.

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