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Immer mehr Menschen haben eine Berufsunfähigkeitsversicherung, um sich selbst und auch die Familie für den Fall eines Unfalls oder einer Krankheit abzusichern.

Diese kostet jedoch monatlich viel Geld. Da freut sich doch jeder, wenn er von diesem Geld wenigstens einen Teil wiederbekommt. Das ist möglich, da man die Berufsunfähigkeitsversicherung von der Steuer absetzen kann.

Wie ist die Berufunfähigkeitsversicherung steuerlich absetzbar?

Genau wie viele andere Versicherungen kann man auch die Berufsunfähigkeitsversicherung von der Steuer absetzen. Dazu ist es notwendig eine Einkommenssteuererklärung beim zuständigen Finanzamt abzugeben.

In dieser muss die Berufsunfähigkeitsversicherung unter den Punkt 'Sonderausgabenabzug für andere Versicherungen' angegeben werden. Allerdings ist das nicht in jedem Fall sinnvoll oder möglich.

Steuerliche Möglichkeiten vor und seit 2014

Vor 2014 gab es nur eine Möglichkeit zusätzliche Versicherungen abzusetzen: Es gibt eine Begrenzung der Summe aller Kranken- und Pfelegeversicherung.

So lange diese nicht überschritten wird, darf man für den restlichen Betrag die Berufsunfähigkeitsversicherung von der Steuer absetzen. Allerdings bleibt der Betrag immer gleich, egal wie viel man verdient.

Der Betrag für die Krankenversicherung steigt jedoch mit der Höhe des Gehalts, wodurch es vielen nicht möglich war, die Berufsunfähigkeitsversicherung abzusetzen.

  • Seit 2014 gibt es jedoch eine neue Regelungen: Die Berufsunfähigkeitsversicherung kann trotz der Überschreitung der Grenze voll abgesetzt werden, wenn diese bestimmte Bedingungen erfüllt.
Sie darf unter anderem nicht:
  • vererblich,
  • übertragbar oder
  • kapitalisierbar sein.

Des Weiteren muss es sich um eine lebenslange Rente handeln, die nicht mit dem Eintritt ins Rentenalter gestoppt wird.

Wann lohnt es sich, die Berufsunfähigkeitsversicherung abzusetzen?

Besonders der letzte Punkt sorgt häufig dafür, dass der monatliche Beitrag zur Versicherung steigt oder sich sogar verdoppelt. Wenn man das also nur macht, um weniger Steuern zu bezahlen, wird sich das in der Regel nicht lohnen.

Dazu kommt, dass die späteren Ertragsanteile aus der Versicherung unter Umständen versteuert werden müssen. Das hängt von vielen Komponenten, zum Beispiel der Dauer der Auszahlung und der Höhe ab.

Es muss also genau abgewogen werden, was für einen selbst das Sinnvollste ist. Es sollte jedoch immer überprüft werden, ob die abgeschlossene Versicherung von der Steuer absetzbar ist, denn dadurch kann häufig unverhofft viel Geld gespart werden.

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