berufsunfaehigkeitsversicherung-gesundheitsfragen

Endlich ist es geschafft: Lange musste sich informiert und Preise verglichen werden und jetzt wurde die richtige Berufsunfähigkeitsversicherung ausgesucht. Doch schon taucht eine neue Hürde auf:

Ein schier endlos langer Fragebogen muss für den Antrag ausgefüllt werden. Doch bei einem zweiten Blick fällt schon auf, dass das gar nicht so kompliziert ist, wie vielleicht zunächst gedacht. Und es gibt auch gute Gründe für die Fragebögen mit den Gesundheitsfragen.

Warum müssen Gesundheitsfragen beantwortet werden?

Die Versicherung möchte durch die Gesundheitsfragen klären, wie wahrscheinlich es ist, dass der Antragsteller berufsunfähig wird. Umso wahrscheinlicher dies ist, umso mehr muss der Versicherte zahlen, denn die Versicherung geht mit diesem natürlich auch ein höheres Risiko ein.

Es kann auch vorkommen, dass jemand gar nicht erst in die Versicherung aufgenommen wird, weil beispielsweise durch eine Krankheit schon klar ist, dass die Person in wenigen Monaten oder Jahren berufsunfähig wird. Deshalb ist es empfehlenswert so früh wie möglich eine Berufsunfähigkeitsversicherung abzuschließen.

Welche Gesundheitsfragen dürfen gestellt werden?

Zunächst einmal gibt es Fragen zu den Lebensgewohnheiten, zum Beispiel ob geraucht wird. Alle anderen Fragen beziehen sich auf aktuelle Krankheiten und die Krankenvorgeschichte. Seit dem neuen Versicherungsgesetz müssen diese allerdings konkreter gestellt werden. Es muss nur angegeben werden, wonach auch gefragt wird.

Unzulässig wäre zum Beispiel: 'Listen Sie sämtliche Erkrankungen, Medikamenteneinnahmen und Ähnliches auf!' Die meisten Fragen sind ja oder nein Fragen, die nur angekreuzt werden müssen. Zum Beispiel kann nach einzelnen Infektionskrankheiten oder nach ärztlichen Behandlungen an einzelnen Körperteilen gefragt werden.

Wie genau müssen die Antworten sein?

Die Gesundheitsfragen müssen nach bestem Wissen und Gewissen beantwortet werden.

Es darf auf keinen Fall etwas beschönigt oder ausgelassen werden, auch dann nicht wenn es unwichtig erscheint und schon gar nicht, wenn durch die falsche Angabe der Versicherungsbeitrag gedrückt werden soll!

Das ist extrem wichtig, weil die Angaben zunächst einmal so hingenommen werden. Im Falle eines Antrags auf die Auszahlung der Rente durch die Berufsunfähigkeitsversicherung wird jedoch alles sehr genau geprüft.

Wurde irgendwo eine falsche Angabe gemacht, können die Zahlungen ausbleiben. Das gilt auch für falsche Angaben, die mit dem eigentlichen Grund der Berufsunfähigkeit nichts zu tun haben.

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