berufsunfaehigkeitsversicherung-kosten

Auch wenn man natürlich immer hofft, dass einem so etwas erspart bleibt, sollte man sich davor schützen aufgrund einer Berufsunfähigkeit in finanzielle Bedrängnis zu geraten.

Zu diesem Zweck gibt es die Möglichkeit freiwillig in eine Berufsunfähigkeitsversicherung einzuzahlen. Die Kosten der Beiträge hängen dabei von vielen einzelnen Komponenten ab.

Wie hoch sind die Kosten für eine Berufsunfähigkeitsversicherung?

Die monatlichen Beiträge variieren sehr stark. Im günstigsten Fall sollte wohl mit ungefähr 20 Euro gerechnet werden, aber eine Berufsunfähigkeitsversicherung kann auch viel teurer werden. Im Extremfall steigt der Preis auf 200 Euro oder sogar noch mehr pro Monat. Im Durchschnitt ist allerdings ca. 35 Euro ein üblicher Tarif.

Zusammengefasst: Die Kosten schwanken extrem. Das sollte einen jedoch nicht entmutigen. Wer sich rechtzeitig und gründlich umschaut, hat in der Regel gute Chancen auf einen günstigen Vertrag.

  • Zusätzlich ist es unter bestimmten Voraussetzungen möglich, die Berufsunfähigkeitsversicherung von der Steuer abzusetzen.

Wie kommen die unterschiedlichen Kosten zustande?

Die Kosten richten sich danach, wie wahrscheinlich es ist, dass der Versicherte berufsunfähig wird. Für diese Berechnung ist es wichtig, wie alt man beim Abschluss des Vertrages ist, was für ein Beruf ausgeübt wird und ob es Vorerkrankungen gibt.

Wer mit 40 eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen will, als körperlich schwer arbeitender Handwerker sein Geld verdient und noch dazu schon mehrere Operationen hinter sich hat, wird monatlich tief in die Tasche greifen müssen. Ein fünfundzwanzigjähriger Bürokaufmann, der bisher immer kerngesund war, wird dagegen sehr günstig wegkommen.

Was gibt es für höhere Kosten?

Des Weiteren hängen die Kosten natürlich auch von den Leistungen ab, die der Versicherte bekommen möchte:

  • Die Höhe der Berufsunfähigkeitsrente kann selbst festgelegt werden. Hierfür sollte man sich genau überlegen, wie hoch die anfallenden monatlichen Kosten sind und wie viel Geld man darüber hinaus noch zum Leben braucht.
  • Ebenso kann der Zeitraum selbst bestimmt werden, in der diese im Fall der Fälle ausgezahlt werden soll. Eine lebenslange Rente ist natürlich teurer, als eine Vereinbarung, die nur bis ins gesetzliche Rentenalter reicht.
  • Sehr günstige Tarife enthalten oft Klauseln, sodass der Vertrag nach Ablauf einer Frist viel mehr kostet.
  • Es gibt auch weitere Klauseln, die Verträge günstig machen, jedoch trotzdem nach Möglichkeit vermieden werden sollten. So gibt es beispielsweise das Recht der Versicherung auf eine abstrakte Verweisung, durch die sie sich häufig um die Zahlung der Rente drücken kann.

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