betriebshaftpflichtversicherung-kosten

Selbstständige und Freiberufler haben einiges zu beachten, damit ihr Unternehmen problemlos läuft.

Neben der eigenständigen Organisation der Tätigkeit, dem Rechnungen-Stellen und dem Kontakt zu Kunden, gibt es noch viele Dinge, die man leicht vergisst, obwohl sie mit wenig Aufwand eingerichtet werden können.

Eine dieser Sachen ist die Betriebshaftpflichtversicherung. Doch welche Kosten können dabei anfallen?

Wofür braucht man eine Betriebshaftpflichtversicherung?

Um die Kosten nachvollziehen zu können, ist zunächst einmal wichtig zu klären, was eine Betriebshaftpflichtversicherung eigentlich ist und weshalb man sie braucht.

Jeder Freiberufler und jeder Selbstständige geht jeden Tag das Risiko. einen anderen Menschen zu verletzen oder etwas kaputt zu machen. Manchmal ist das offensichtlich: Zum Beispiel Produkthersteller laufen immer in Gefahr einen fehlerhaften Artikel zu produzieren.

In anderen Fällen dagegen denkt man sich vielleicht, dass sowieso nichts passieren kann. Doch auch wenn ein Kunde im eigenen Büro über etwas stolpert und sich dabei verletzt, muss man diesem Schadensersatz zahlen. Bei aller Vorsicht kann man solche Gefahren nie ganz ausschließen!

Da eine Schadensersatz-Zahlung unter Umständen hohe Kosten verursachen kann, sollte eine Betriebshaftpflichtversicherung abgeschlossen werden, die die Summe bezahlt.

Die Kosten hängen von vielen Faktoren ab

Viele verschiedene Faktoren setzen den Preis fest, sodass eine ganz individuelle Beitragssumme entsteht. Die Faktoren variieren je nach Versicherung, allerdings gibt es einige, die eigentlich allen Versicherungen wichtig sind.

Diese Faktoren beeinflussen die Höhe der Beitragssumme:

  • Größe des Unternehmens
  • Anzahl der Mitarbeiter
  • Jahreseinnahmen
  • genaue Tätigkeit
  • maximale Auszahlungssumme
  • Eigenanteile

Freiwillig auswählbar sind lediglich die letzten beiden. Allerdings ist es nicht zu empfehlen, daran zu sparen, denn wenn die Versicherung im Schadensfall nur einen geringen Teil der Kosten übernimmt, hat man letztendlich nichts davon, jahrelang die Beiträge bezahlt zu haben.

Die maximale Auszahlungssumme sollte also, wenn möglich, die Summe des höchstmöglichen Schadens sein.

Die Eigenanteile sollten dabei möglichst gering gehalten werden, um die Kosten für die Versicherung zu niedrig wie möglich zu halten und damit auch die finanziellen Belastungen durch die Versicherung weitestgehend einzugrenzen.

Das passiert im Schadensersatzfall

Sollte der Selbstständige selbst oder einer seiner Mitarbeiter einen Pesronen- oder Sachschaden verursachen, übernimmt die Betriebshaftpflichtversicherung die Kosten oder eben nur den vertraglich bestimmten Teil davon. Dabei ist es unerheblich, wo der Unfall sich ereignet hat.

Es gibt nur einige Sonderregelungen fürs Ausland, die individuell vereinbart werden können. Selbstverständlich darf der Schaden in keinem Fall vorsätzlich herbeigeführt worden sein!

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