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Auch das beste Schloss kann geknackt werden: Ein Fahrrad ist schnell geklaut. Je hochwertiger das Modell, desto größer ist das Risiko eines Diebstahls.

Eine Fahrradversicherung ist da die einzige Möglichkeit, für den Fall der Fälle vorzusorgen. Die Kosten hängen in der Regel vom Wert des Fahrrads ab.

Wer sich an die Versicherungsbedingungen hält, bekommt beim Diebstahl seines Rads eine Entschädigung.

Für wen lohnt sich eine Fahrradversicherung?

Jedes Fahrrad - ob teuer oder günstig - kann versichert werden. Für günstige Fahrräder für unter 500 Euro fallen nur fünf bis 15 Euro monatliche Versicherungsgebühren an. Bei Modellen zwischen 1000 und 2000 Euro - etwa bei E-Bikes oder teuren Rennrädern - können es auch bis zu 50 Euro werden.

Die Entscheidung für eine Fahrradversicherung hängt somit vor allem vom eigenen Geldbeutel ab. Das sollte auch beim Kauf eines teuren Fahrrads bedacht werden.

Wer das Geld für die Versicherung nicht aufbringen kann, sollte die Finger von einem Luxusmodell lassen und lieber ein gebrauchtes kaufen.

Je höher der Wert eines Zweirads, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass es gestohlen wird. Eine Fahrradversicherung ist also unumgänglich.

Bei günstigen Fahrrädern lohnt sich eine Versicherung, wenn am Wohnort sehr viel gestohlen wird oder wenn der Besitzer des Rads es oft an Risiko-Orten abstellen muss.

Welche Kosten fallen für die Fahrradversicherung an?

Eine allgemeine Aussage zu den Kosten ist nicht möglich, da zu viele Faktoren eine Rollen spielen. Dazu zählt vor allem der Wohnort.

Die Versicherer haben unterschiedliche Tarife für jede Stadt oder Gemeinde - denn sie fragen die Polizeistatistiken ab, um die Wahrscheinlichkeit eines Fahrraddiebstahls zu berechnen. Weitere Faktoren sind:

  • Der Anschaffungspreis des Fahrrads
  • Der Ist-Wert des Fahrrads
  • Die Qualität des Schlosses
  • Das Vorhandensein eines abschließbaren Fahrradschuppens

Weniger Kosten für die Fahrradversicherung

Eine Fahrradversicherung ist günstiger, wenn sie als Zusatzversicherung zur Hausratsversicherung abgeschlossen wird. Dieses Modell hat freilich einen Haken: Das Fahrrad gilt als Teil des Hausrats, deshalb wird der Schaden nur ersetzt, wenn es bei einem Einbruch entwendet wurde.

Wird es vor der Kneipe gestohlen, greift die Versicherung nicht. Für den letzteren Fall hilft tatsächlich nur eine Fahrradversicherung, auf wenn die Kosten dafür höher sind.

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