Familienversicherung Student

Das Schöne am Studentendasein ist auch, dass die meisten Studenten noch in der Familienversicherung mitversichert sind. Das gesparte Geld können Studenten gut für anderes gebrauchen.

Doch die schöne Zeit hat ihr Ende: spätestens mit 25 muss sich jeder Studierende selber versichern. Aber auch vor dem 25.Geburtstag gibt es Fälle, bei denen man nicht mehr in der Familienversicherung ist.

Was ist die Familienversicherung?

Bei dieser Versicherung zahlt nur der Hauptverdiener Beiträge. Alle anderen Familienmitglieder - Ehepartner und Kinder also - sind mitversichert.

Dabei handelt es sich um die Versicherung in einer gesetzlichen Krankenkasse. Da ein Student noch nicht Vollzeit berufstätig ist, ist er ebenfalls Mitglied.

Auch ändert sich nichts daran, bei welcher Versicherung ein Student bzw. eine Studentin versichert ist, denn das ist nach wie vor die Krankenkasse der Eltern. Ein Wechsel ist nicht nötig.

Was macht der Student ab dem vollendeten 25.Lebensjahr?

Es gibt zwei Möglichkeiten. Entweder der Student bleibt in der gesetzlichen Krankenkasse, in der er gemeinsam mit den Eltern versichert war. Die Beiträge müssen fortan selber gezahlt werden.

Oder der Student sucht sich eine neue gesetzliche oder private Krankenkasse, die ihn versichert. Letzteres ist in der Regel nur sinnvoll, wenn er neben dem Studium bereits berufstätig ist.

Welche Ausnahmen gibt es vor dem 25.Lebensjahr?

In der Familienversicherung bleibt ein Student nur, wenn er nicht mehr als 405 Euro im Monat verdient. Bei einem Minijob liegt die Grenze bei 450 Euro pro Monat.

Wer in den Semesterferien maximal zwei Monate jobbt, darf auch mehr verdienen, da dieser Verdienst kein regelmäßiges Einkommen darstellt.

Wer mehr allerdings mehr als 405 beziehungsweise 450 Euro verdient, muss nachträglich Beiträge zur studentischen Pflichtversicherung zahlen! Am besten ist es also, sich vor Annahme eines Nebenjobs mit der Krankenkasse abzusprechen.

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