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Gerade Selbstständige stehen vor der Wahl: Private Krankenversicherung oder lieber freiwillig versichern? Ausschlaggebend sind meist die Beitragssätze, aber auch die Leistungen sollten bedacht werden.

Der Vorteil an der freiwilligen Krankenversicherung ist sicher, dass die Versicherung unkompliziert ist und man keine Zeit in die Suche nach dem besten Anbieter investieren muss. Grundsätzlich sollte jeder eine Krankenversicherung haben, denn es gibt unzählige Situationen, wo man sie brauchen kann.

Für wen ist die freiwillige Krankenversicherung?

Die freiwillige Krankenversicherung ist für alle gedacht, die nicht in der gesetzlichen Krankenversicherung pflichtversichert sind. Dies ist bei Arbeitnehmern der Fall, deren Gehalt über der Jahresgehaltsgrenze von derzeit 54.900 Euro liegt.

Sie können sich dann freiwillig versichern oder zu einer privaten Krankenversicherung gehen. Auch hauptberuflich selbstständig tätige Personen sind davon betroffen. Ebenso Familienmitglieder, die nicht mehr in der Familienversicherung eingeschlossen sind

Was kostet die freiwillige Krankenversicherung?

Der Beitragssatz für die Versicherung beträgt 14,6 Prozent. Selbstständige müssen alles selber zahlen. Arbeitnehmer teilen den Betrag mit ihrem Arbeitgeber, sodass sich für jeden ein Beitragssatz von 7,3 Prozent ergibt (vom Bruttolohn).

Selbstständige können zudem auf das Krankengeld verzichten, das im Satz von 14,6 Prozent enthalten ist. Tun sie dies, so zahlen sie den ermäßigten Beitragssatz von 14 Prozent.

Einen geringeren Beitrag für die freiwillige Krankenversicherung zahlen Studenten, die nicht in der Krankenversicherung der Studenten sind. Für sie beträgt der Beitragsatz 10,85 Prozent bei einem angenommenen Einkommen von 945 Euro.

Gibt es Höchst- und Mindestgrenzen?
Ja, die gibt es. Die Höchstgrenze liegt bei 4.125 Euro monatlich, die Mindestgrenze liegt bei 2.126,25 Euro.

Warum gibt es eine freiwillige Krankenversicherung?

Jeder soll die Möglichkeit haben, sich für den Fall einer Krankheit abzusichern. Da manche Personengruppen nicht in der gesetzlichen Krankenversicherung sind, haben sie mit der freiwilligen Krankenversicherung die Möglichkeit, dieses existentielle Risiko abzusichern.

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