Die meisten Menschen in Deutschland sind gesetzlich krankenversichert. Darüber hinaus gibt es aber auch die Möglichkeit, eine Private Krankenversicherung in Anspruch zu nehmen.

Doch nicht jeder kann von diesem privaten Versicherungsangebot Gebrauch machen. Auch im Hinblick auf die Berechnung der Beitragshöhe gibt es große Unterschiede zur gesetzlichen Krankenversicherung.

Private Krankenversicherung - ein Vergleich lohnt sich

Wenn es um die PKV und den maßgeschneiderten Tarif geht, sollte niemand auf die Gegenüberstellung der verschiedenen Versicherungsgesellschaften und Leistungsangebote verzichten.

Im Krankheitsfall entscheidet die richtige Auswahl des Tarifs über die Zufriedenheit und die Kostenübernahme der notwendigen medizinischen Versorgung.

Allein durch die Vielfalt der Krankenversicherer lohnt es sich, eine Gegenüberstellung vorzunehmen und auf diesem Weg ein günstiges, im Leistungsportfolio zu Ihnen passendes Angebot zu finden.

Wichtig ist hierbei, dass man richtig vergleicht und nicht nur die Prämien, sondern mit gleichem Augenmerk die Leistungen betrachtet. Im Versicherungsfall entscheidet sich, inwieweit sich der Private Krankenversicherung Vergleich gelohnt hat und ob man alle Details in der Gegenüberstellung beachtet hat.

Wer kann sich privat versichern?

Wer sich privat krankenversichern will, muss bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Diese sind meist beruflicher beziehungsweise finanzieller Natur.

So kommt eine Private Krankenversicherung vor allem für folgende Personengruppen infrage:

Darüber hinaus entscheidet der Anbieter der Privaten Krankenversicherung anhand des individuellen Risikos, das der zu Versichernde mitbringt. Einfluss auf dieses Risiko haben Faktoren wie Alter, Geschlecht, Gesundheitszustand und Berufsgruppe.

Weist jemand beispielsweise eine Erkrankung oder ein erhöhtes Risiko zu erkranken auf, kann vor Vertragsabschluss ein Risikoaufschlag oder ein Leistungsausschluss festgelegt werden.

Ist der Versicherungsanbieter der Meinung, aufgrund des gesundheitlichen Zustandes des Antragstellers ein zu hohes (finanzielles) Risiko einzugehen, kann er diesen auch komplett ablehnen. Eine Ausnahme bildet die Nachversicherung von Säuglingen.

Angeboten werden Private Krankenversicherungen nicht etwa von Krankenkassen, sondern von privatrechtlichen Unternehmen oder Versicherungsvereinen. Insgesamt gibt es in Deutschland rund 40 Anbieter für die Private Krankenversicherung.

Zu den größten gehören:

  • Debeka
  • DKV
  • Axa
  • Allianz

Welche Faktoren bestimmen die Beitragshöhe der PKV?

Die zu zahlenden Beiträge werden anders als bei der gesetzlichen Krankenkasse aufgrund von individueller Beurteilung berechnet.

Während bei der GKV einzig das Gehalt ausschlaggebend für die Beitragshöhe ist, kommt es bei der PKV wiederum auf die persönlichen Faktoren wie Alter, Geschlecht und Gesundheitszustand an.

Außerdem haben die Versicherten die Wahl zwischen verschiedenen Tarifen – vom Basis-Angebot bis zum Rundum-Schutz. Die medizinische Betreuung und Bereitstellung der Leistung wird auf jeden Patienten individuell angepasst.

Private Krankenversicherung die Leistungsunterschiede im Überblick

Es gibt eine ganze Bandbreite unterschiedlicher Tarife mit und ohne Chefarztbehandlung oder Einzelzimmer. Auch in den fachärztlichen Leistungen unterscheiden sich private Krankenversicherungen durchaus.

Wer nicht nur nach der Prämie, sondern nach allen vertraglichen Details und Individualleistungen vergleicht, trifft eine zum eigenen Anspruch passende Entscheidung. Der private Krankenversicherung Vergleich sollte auf alle Details und Fakten ausgeweitet und anhand des Gesamtpakets vorgenommen werden.

Wer wenig zahlen und sich die günstigsten Konditionen sichern möchte, ist mit dem private Krankenversicherung Vergleich in den Basistarifen gut beraten. Wer von expliziten Leistungen profitieren möchte, sollte die Spezialtarife betrachten und kann dabei sparen, in dem er die Angebote verschiedener Gesellschaften im Private Krankenversicherung Vergleich betrachtet.

Welche Vorteile bietet eine Private Krankenversicherung?

Die PKV wartet mit einigen Vorteile auf. Wer privat versichert ist, verkürzt die Wartezeiten beim Facharzt und erhält schnellere Termine.

Auch der Behandlungsumfang und die vom Versicherer übernommenen Leistungen variieren, wodurch jeder Versicherungsnehmer durch den private Krankenversicherung Vergleich ein zu ihm passendes Angebot findet.

Die PKV ist

  • in den Tarifen flexibel
  • auf die eigenen Bedürfnisse abstimmbar
  • im dynamischen Vertrag dauerhaft kostengünstig
  • und bei vielen Versicherern mit einer Prämienrückerstattung bei Nichtinanspruchnahme von Leistungen gekoppelt.

Für alle Freiberufler, Selbstständigen und Unternehmer lohnen sich private Krankenversicherungen und sind weitaus günstiger als eine freiwillige Mitgliedschaft in einer gesetzlichen Krankenkasse.

Die Nachteile der Privaten Krankenversicherung

Trotz aller Vorteile sollten potenzielle Versicherungsnehmer über die Nachteile privater Krankenversicherungen in Kenntnis sein. Ein einfacher Wechsel in die GKV ist nach einer privaten Versicherung nicht möglich.

Gewechselt werden kann nur, wenn diese Option durch die Aufnahme einer versicherungspflichtigen Tätigkeit begünstigt wird. Auch die Prämienhöhe kann sich mit zunehmendem Alter als Nachteil erweisen, wodurch sich ein Private Krankenversicherung Vergleich nicht nur auf den aktuellen Status konzentrieren sollte.

Sinkt das monatliche Einkommen, nimmt dieser Umstand keinen Einfluss auf die Höhe der Versicherungsprämie, so dass die monatlichen Kosten weiterhin anfallen.

Beitragsbemessungsgrenze der privaten Krankenversicherung

Die Höhe der Beitragszahlung für die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) ist abhängig vom monatlichen beziehungsweise jährlichen Bruttoeinkommen.

Ab einem jährlichen Bruttoeinkommen von 54.450 Euro (so die Beitragsbemessungsgrenze im Jahr 2019) werden weitere Einkünfte nicht mehr in der Berechnung der Beitragshöhe für die gesetzliche Krankenversicherung berücksichtigt.

Das bedeutet, dass Gutverdiener prozentual betrachtet weniger für ihre GKV bezahlen müssen als Menschen mit einem geringeren Einkommen.

Die Private Krankenversicherung (PKV) unterliegt hingegen anderen Regelungen. Hier kommt es bei der Berechnung der Beiträge nicht auf die Höhe des Gehalts an.

Stattdessen beeinflussen persönliche Faktoren wie Alter, Geschlecht, Gesundheitszustand und individuelle Leistungswünsche den Umfang der zu zahlenden Beiträge. Deswegen gibt es auch keine Beitragsbemessungsgrenze für die Private Krankenversicherung.

Das Bruttoeinkommen des zu Versicherten spielt jedoch auch bei der privaten Krankenversicherung eine Rolle.

Denn nur, wer regelmäßig 54.450 Euro (jährlicher Bruttowert für 2019) im Jahr verdient, kann eine Private Krankenversicherung in Anspruch nehmen.

Man spricht in diesem Zusammenhang auch von der Versicherungspflichtgrenze.

Eine Ausnahme bilden hierbei:

  • hauptberuflich Selbstständige
  • Freiberufler
  • und Beamte

Diese können sich auch mit einem geringeren Einkommen privat krankenversichern.

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