Rechtsschutzversicherung Studenten

Jedem kann es einmal passieren: Man muss zum Rechtsanwalt, weil man rechtliche Hilfe in Anspruch nehmen muss. Rechtsanwälte sind aber meist ziemlich teuer.

Daher gibt es die Möglichkeit, für einen solchen Fall eine Rechtsschutzversicherung abzuschließen, die dann den Anwalt bezahlt. Doch wie sieht es bei Studenten aus, die sich absichern wollen und eine Rechtsschutzversicherung für Studenten abschließen möchten? Mehr dazu hier.

Eine Rechtsschutzversicherung für Studenten - Sinnvoll?

Im Prinzip kann man sagen: Ja. Bevor Studenten sich jedoch dazu entscheiden, eine solche Versicherung abzuschließen, sollten sie sich die wichtigeren Versicherungen wie eine Haftpflichtversicherung oder eine Berufsunfähigkeitsversicherung zulegen.

Haben die Studenten dann noch Geld übrig, sollten sie sich die verschiedenen Angebote zur Rechtsschutzversicherung bei den Versicherern einmal genauer anschauen.

Sinnvoll ist dies vor allem, da gerade Studenten meistens nicht viele finanzielle Mittel haben. Geraten sie wegen ihres Studiums einmal in rechtliche Probleme, so können sie sicherstellen, dass in einem Rechtsschutzfall Versicherungsschutz besteht.

Ein Rechtsstreit kann teilweise bis zu mehrere tausend Euro kosten. Diese Gebühren zahlen Studenten nicht 'mal eben' aus der eigenen Tasche.

Welche Probleme können Studenten im Zusammenhang mit ihrem Studium haben?

Ein Problem in diesem Zusammenhang kann beispielsweise eine Klage wegen eines Studienplatzes sein. Auch Streitigkeiten mit den Behörden wegen BAföG oder Probleme mit Prüfungsergebnissen können entstehen - also ist es gut, wenn man abgesichert ist.

Hinzu kommt noch, dass ein solcher Versicherungsschutz praktisch ist, wenn Studenten andere, 'kleinere' Probleme haben, wie zum Beispiel mit dem Vermieter oder mit dem Arbeitgeber, bei welchem  sie die Nebentätigkeit ausüben. Es ist nicht unbedingt zwangsläufig davon auszugehen, dass Studenten nur Schwierigkeiten in Bezug auf ihr Studium haben.

In einer Rechtsschutzversicherung kann man sich seinen Versicherungsschutz für verschiedene Bereiche so zusammenstellen, wie man es möchte. Je mehr mitversichert ist, desto höher sind die Beiträge. Ein Vollrechtsschutz ist meistens für Studenten zu kostspielig.

  • Wohnen Studenten im Übrigen noch bei den Eltern im Haushalt und besitzen diese einen Familienrechtsschutz, können sie die beim Anwalt und beim Gericht anfallenden Kosten auch über die Police der Eltern abrechnen lassen. Hierzu müssen sie jedoch auch im elterlichen Haushalt leben und eine entsprechende Versicherung muss durch die Eltern abgeschlossen sein.

Bevor sich Studenten also überlegen, eine Rechtsschutzversicherung abzuschließen, sollten sie sich vorab erst einmal bei ihren Eltern informieren, denn vielleicht können sie sich dann den Abschluss einer eigenen Rechtsschutzversicherung sparen.

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