Gerade ältere Autos neigen zu Schäden. Dabei können die Kosten für eine Reparatur schnell das Budget belasten.
Hiergegen schützt eine Reparaturkostenversicherung.

Inhaltsverzeichnis:

  1. Vergleich
  2. Leistungen
  3. Kosten

Reparaturkostenversicherungen im Vergleich

Was wird von einer Reparaturkostenversicherung geschützt?

Abhängig vom Versicherer wird fast alles geschützt, was an einem Auto kaputt gehen kann. Ausgenommen hierbei sind Teile, deren Verschleiß zwangsweise stattfindet, wie Bremsbeläge, Reifen oder die Wischblätter des Scheibenwischers. Motorschäden, Kolbenfresser oder Schäden in der Elektronik sind jedoch voll abgesichert. Dies gilt oft auch bei Gebrauchtwagen. Hier verfolgt jedes Versicherungsunternehmen jedoch andere Geschäftsmodelle.

Was muss in Bezug auf den Versicherungsschutz beachtet werden?

Wer eine solche Versicherung abgeschlossen hat, muss unbedingt alle nötigen oder vom Hersteller empfohlenen Standardinspektionen pünktlich wahrnehmen. Ist dies im Schadensfall nicht geschehen, so kann es sein, dass die Versicherung die Schadenübernahme verweigert. Ebenfalls muss bei einer frisch abgeschlossenen Reparaturkostenversicherung meist noch eine Weile gefahren werden, bevor diese aktiv wird.

  • Es gibt Klauseln, die besagen, wie viel Zeit und Kilometer nach Vertragsabschluss noch ins Land ziehen müssen bevor die Reparaturkostenversicherung einen Schutz entfaltet. Manche Versicherer fordern beispielsweise mindestens einen Monat Zeit und 1000 Kilometer Laufleistung. Damit schützen sie sich davor, für Schäden aufkommen zu müssen, die sich schon angedeutet haben.

Was kostet eine Reparaturkostenversicherung?

Abhängig von Modell und Alter des Autos kostet solch ein Versicherungsschutz mindestens etwa 20 Euro im Monat. Diese Kosten können jedoch bei manchen Versicherern modellabhängig bis zu 50 Euro monatlich betragen.

Wird der volle Betrag an Kosten übernommen?

Ob eine Reparaturkostenversicherung die vollen Kosten übernimmt, ist von der Police abhängig. Es gibt Tabellen, die das Alter des Fahrzeugs und dessen Laufleistung berücksichtigen. So werden bei Neuwagen oft die vollen Reparaturkosten erstattet und mit zunehmendem Alter nur noch einige Prozent. Der Prozentsatz kann bei Autos, die über 100.000 Kilometer gefahren sind bis auf unter 50 Prozentpunkte fallen, da Schäden hier zu häufig werden.

Vor allem bei Neuwagen ist eine Reparaturkostenversicherung sehr empfehlenswert, da gerade dann die kompletten Reparaturkosten oder zumindest der größte Teil vom Versicherer getragen wird.


Einzelnachweise und Quellen

Gesetze im Internet: § 11 Verlängerung, Kündigung (VVG)

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